Schlagwort: Bett

Was sind die wichtigsten Gesichtspunkte beim Kauf eines Bettes aus Fichtenholz?

Welches Grundzubehör darf bei einem Bett aus Fichtenholz nicht fehlen?

Wovon wird ein Bett aus Fichtenholz sexsicher?

Wir fassen es für dich zusammen.

Inhalt – Die Titel sind klickbar!

Warum sind Betten aus Fichtenholz so beliebt?

Die Antwort ist einfach: Betten aus Fichtenholz sind deswegen so beliebt, denn sie massiv und haltbar sind und schön aussehen. Wenn man in ein Möbelgeschäft tritt, wo Möbel aus Fichtenholz verkauft werden, spürt man sofort diesen feinen Tannenduft, als befände man sich in einem nordischen Fichtenwald.

Ein Bett aus Fichtenholz ragt durch seine überdurchschnittliche Belastbarkeit, durch sein Lebensdauer von bis zu mehreren Jahrzehnten (bei entsprechender Nutzung und Pflege) hervor, es bezaubert durch die würdevolle Schlichtheit und Freundlichkeit, es ist ein praktisches Möbelstück für den täglichen Gebrauch, es sorgt im Schlafzimmer oder sogar am Arbeitsplatz für Stimmung.

Dazu kommt noch das unüberbietbare Preis-Leistungsverhältnis.

Bett aus Fichtenholz – aus welchem Grundmaterial von Fichte soll es sein?

Das bekannteste Grundmaterial für die Herstellung von Möbeln aus Fichtenholz ist der Waldkiefer (in Ungarn häufig als Borower Kiefer genannt).  Das ist die verbreitetste Fichtenart neben der Silberfichte und Lärche, wächst im nordischen Florenreich, vom Nordeuropa bis zu Ostsibirien auf einer 1 Millionen km² großen Fläche.

Fichtenholz

Es ist eine anspruchslose, widerstandsfähige Fichtenart, die wegen ihrer Eigenschaften wie Festigkeit und Elastizität, außerdem wegen der schönen Berippung auf der höchsten Stufe der Siegestreppe stehen kann. Infolge der dichten Struktur und dass es außerordentlichen reich an Harz ist, ist der Kiefer nämlich stärker und haltbarer als die Edeltanne oder die Fichte. Auch das ist nicht egal, woher das Grundmaterial stammt: der Waldkiefer aus Skandinavien wächst unter dem rauen Klima langsamer, deswegen ist es noch widerstandfähiger und stärker als der rumänische oder bulgarische.


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Die Betten aus Waldkiefer sind verdammt massiv, ihre Belastbarkeit und Lebensdauer kommen der des Hartholzes gleich, so ist es keine Frage, dass man am besten mit dem Bett aus Waldkiefer fährt. (Die auf dem österreichischen Markt angebotenen Betten sind übrigens größtenteils aus Waldkiefer, das Grundmaterial ist aber nicht alles, außer diesem muss man noch auf viele andere Gesichtspunkte achten.)

Ich weiß nicht, wie häufig es derzeit vorkommt, aber sicher ist sicher, frag‘ mal bei deinem Händler nach, ob das Bett tatsächlich aus massivem Waldkiefer oder nur aus mit einer Farbe mit dem Kode des Kiefers angemalten Furnier– oder eventuell Möbelplatte ist.

Die Möbelplatte (beim alten Typ auf eine laminierte Platte geklebt, beim neuen mit Kunststoff – man findet sie auch unter dem Namen Holzspanplatte) besteht im Gegensatz zum aus Hartholz hergestellten Bettgestell eigentlich aus zusammengepressten Holzspan, die Belastbarkeit und Lebensdauer dieser Betten stehen hinter der der Bettgestellen aus Hartholz (Kiefer oder Hartholz) weit zurück.  Die Betten aus Möbelplatte stehen nicht nur in Hinsicht Belastbarkeit, Strapazierfähigkeit und Dauerhaftigkeit hinter den Betten aus Fichtenholz zurück, sondern auch ihre Reparatur bereitet einem Kopfschmerzen.

Die Belastbarkeit des Kieferbettes hängt auch in großem Maße vom Material und Qualität des Bettrostes ab.  Es gibt Vertreiber, die in ein Gestell aus Waldkiefer Lattenrost aus Fichte einbauen. Dadurch kann das Bett von seiner Strapazierfähigkeit bedeutend viel verlieren (auch die Dicke und Breite der Latten sind natürlich wichtig).

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Ich muss noch über diesen „verdammten Knoten“ sprechen. Im Fichtenholz gibt es natürlich Holzknoten. Ich könnte sagen, das ist die Zierde der Fichte, aber manche fliegen nicht darauf. Für sie empfehlen ich die Betten aus Hartholz oder sie können versuchen, Kieferbetten ohne Holzknoten zu finden, aber das wird nicht weniger als z.B. ein Eichenbett kosten (Achtung! Das Beizen entspricht bei den Kieferbetten nicht dem Streichen, das dünn aufgetragene Beizstoff verdeckt nicht die Holzknoten).

Kieferbetten – sollte man mit oder ohne Bettkasten kaufen?

Die Kieferbetten werden sowohl mit als auch ohne Bettkasten angefertigt (die letzteren werden auch fix genannt, die haben nämlich kein aufhebbares Bettgestell).

Die traditionellen Kieferbetten ohne Bettkasten enthalten weniger Holz, deswegen ist ihr Struktur etwas schwächer als die mit Bettschubladen.  Die Versteifung in der Mitte besteht aus einer Latte und einem darauf aufgeschraubten Bein, deswegen müssen sie vorsichtig bewegt werden, denn wenn man sie auf dem Boden zieht, können die Beine ausbrechen.

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Die fix Kieferbetten nehmen mehr Platz weg, denn wenn man doch etwas verstauen will, dann kauft man eine seitlich ausziehbare Bettschublade (obwohl in diese passt doch nicht so Vieles rein, wie in einen Bettkasten).

Ihr Vorteil ist aber, dass sie effektiv belüftet sind, man kann unter ihnen leichter sauber machen, und bei Bodenheizung ist es sogar obligatorisch, so ein Bett zu wählen.

Eine ganz andere Sache ist das Kieferbett mit Bettkasten, das wie eine Kiste aussieht, mehr Material enthält, eine stärkere und dauerhaftere Struktur hat. In der Mitte liegt sie auf einem dicken Kieferbrett auf dem Boden, ihm passiert auch dann nichts, wenn man sie hin- und herzieht.

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An den Bettkasten kommt man heran, indem man das Bettgestell hochklappt. Es bietet somit viel mehr Stauraum als die festen Betten und man braucht nicht mal zusätzlichen Platz im Zimmer. Tatsache ist jedoch, dass das geschlossene System die Durchlüftung beeinträchtigt (man sollte möglichst ein Bett wählen, wo die untere Platte leicht herausgenommen werden kann und dadurch das Staubsaugen möglich wird).

Wovon hängt die Massivität des Kieferbettes ab?

Die Belastbarkeit und Massivität des Kieferbettes bestimmen die Art und Qualität der Fichte, woraus der Grundmaterial besteht bzw. die Dicke des Bettgestells und das, wie robust der Bettrost ist.

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Wie ich es oben geschrieben habe, der beste Kiefer ist der skandinavische, damit kann man sich nicht vergreifen. Die Qualität, die Verarbeitung des Holzes und die präzisen Anpassungen sind ebenfalls wichtige Faktoren.

Je dicker die Bettelemente sind, desto besser sind sie. Im Allgemeinen kann ein Kieferbett aus 2,5-3,5 cm dickem Kieferholz schon optimal sein (viele Hersteller geben diesen Wert auf ihrer Homepage nicht an, es lohnt sich, nachzufragen, denn auch ein schmales Bett kann genau so viel kosten).

Man darf auch die Latten nicht vergessen, darauf kommt nämlich die Matratze, die Belastbarkeit des Bettes hängt eigentlich davon abJe dicker und breiter die Latten sind, umso mehr können sie das Turnen im Bett ab, die in den größeren Möbelhäusern zu Dutzenden angebotenen dünneren Latten ertragen die Belastung weniger und bei einem überdurchschnittlichen Körpergewicht ergeben sie sich auch schneller.

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Pluspunkt bedeutet bei den Kieferlatten das Querteilen, wodurch die Strapazierfähigkeit und die Dauerhaftigkeit erhöht werden, außerdem dreht sich das Material nicht und auch die Dehnung und die Schrumpfung werden auf das Minimale verringert.  Der quergeteilte Lattenrost wird durch das Zusammenkleben zweier Kieferlatten angefertigt (ausschließlich mit umweltfreundlichem Klebstoff).

Andererseits ist das starre Lattenrost praktischer (dafür braucht man allerdings eine dickere, 18-20 cm hohe Matratze) als die flexiblen Latten, außerdem auch noch massiver und zeitbeständiger (ein flexibles Bettrost für ein Doppelbett mit großer Belastbarkeit kostet ein Vermögen).


Kieferbett Horizont mit hohem Kopfende


Das Kieferbett mit geschlossenem System und mit Bettkasten ist die bessere Wahl als das traditionelle feste Bett (ohne Bettkasten), denn dank seiner Gestaltung ist es enorm stark und langlebig.

Was ist das sexsichere Kieferbett?

Vor ein paar Jahren sind die sexsicheren Kieferbetten in Ungarn erschienen. Die geistreiche Bezeichnung – was vom Matrackuckó Fachgeschäft für Schlafen „erfunden“ hat – spielt darauf an, dass diese Betten sind viel belastbarer als die durchschnittlichen Kieferbetten.

Die von der Horváth Bútor Kft. hergestellten sexsicheren Kieferbetten werden aus den Waldkiefern bester Qualität aus Nord-Karelien mit einer Dicke von 2-4-3,2 cm angefertigt. Die Horváth-Gebrüder, die Perfektionisten sind, machen den Lattenrost für ihr Kiefer-Bettgestell aus 12×2 quergeteilten Latten aus Waldkiefer, die auch mit ihrem eigenen Markenstempel versehen sind.

Wie haltbar ist ein Kieferbett?

Vor 100 Jahren waren die Kieferbetten praktisch zusammengezimmerte Konstruktionen, bei denen die äußerst einfache Herstellung und die Funktionalität im Vordergrund standen. Sie bedienten sogar eine Garantien. Mit der Zeit wurden die Verarbeitungsmethoden, die Anpassungen, Verzapfungen und die Oberflächenbehandlung verfeinert.

Heutzutage können wir von den einbaufertigen Kieferbetten sagen, dass sie uns bei sorgfältiger Pflege und regelmäßiger Instandhaltung – so wie einst – jahrzehntelang bedienen können.

Das gilt natürlich für Kieferbetten, die aus entsprechend behandeltem (getrocknetem) Kiefer erster Qualität als Grundmaterial, mit präzisen Anpassungen angefertigt werden. Der Kiefer als Material ist beinahe unverwüstlich, man hat wenige Probleme mit den Bettelementen im Laufe der Jahre.

Eine Sache kann man aber leider bei den einbaufertigen Betten nicht ganz auszuschließen: das Ächzen. Das ist natürlich nicht selbstverständlich, wenn dein Kieferbett gleich nach dem Zusammenmontieren zu ächzen anfängt (während des Trocknens kann das Bett Geräusche von sich geben, das kann man durch Nachziehen der Schrauben bzw. durch Wenden der Latten beseitigen), aber das ist wiederum keine reelle Erwartung einem 20 Jahre alten Kieferbett gegenüber, dass es kein Mucks von sich geben soll.

(Der Redakteur: Dazu habe ich eine Anmerkung – Lösung. Mein eigenes Bett quietschte nicht bei den Anpassungen, sondern beim Treffen der Latten und der Halteleiste, ich glaube, auch die anderen Betten quietschen an dieser Stelle, wegen des „Zusammenpolierens“ der Materiale. Ich habe eine Filzschicht (Kunstgras) unter die Latten gelegt, seitdem kuschen sich die Latten – Barnabás Hahn, Besitzer, Matrackuckó).

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Das am Anfang helle Kieferbett erhält mit den Jahren durch die Sonnenstrahlung eine tiefere, bernsteinfarbige Schattierung, so sieht es meiner Meinung nach noch herrlicher aus. (Sieh im Bild!)

Welches Zubehör gibt es zum Kieferbett?

Der größte Reinfall beim Kauf eines Kieferbetts kann das – meiner Meinung nach obligatorische – Zubehör sein. Das bedeutet, was im angegebenen Preis inbegriffen ist und wofür man einen Aufpreis zahlen soll?

Ich glaube, das ist eindeutig, dass man kein Kieferbett kauft, zu dem es keine Ausrüstung (Schrauben, Dübel, Mutter) gibt. Worauf man aber sehr achten soll, ob es ein Bettrost zum Bett gibt oder man einen saftigen Aufpreis draufzahlen muss?  (Je nach Hersteller und Typ sind die Unterschiede recht groß).

An deiner Stelle würde ich dort kaufen, wo die Latten bzw. bei Bettgestell mit Bettkasten auch die Gasdruckfeder im Preis inbegriffen sind (der Gaskolben ist eine bequemere Lösung als der normale Feder, denn das Bettgestell leichter hochzuklappen ist und man auch nachts nicht das Knattern der Feder hören muss). Einige Hersteller verlangen einen Aufpreis, wenn man das Kieferbett anstelle mit traditionellen Federn mit Gaskolben bestellt.

Zubehöre des Fichtenholzbettes

Kieferbett Größen

Die Größen der Kieferbetten entsprechen den genormten Matratzengrößen, das Einzelbett ist immer 90×200 cm, die Doppelbetten sind 140, 160 bzw. 180×200 cm groß.

Hier reden wir natürlich über die innere Größe des Bettgestells (Matratzengröße), die gesamte Größe hängt von der Materialdicke bzw. der Breite des Kopf- und Fußendes ab. Man muss ungefähr 6-12 cm dazurechnen. Wenn du ein kleineres Schlafzimmer hast, dann miss es unbedingt mit Bandmaß ab, ehe du dich verrechnest.

In den meisten Geschäften kann man Kieferbetten auch in abweichenden, individuellen Größen bestellen (ob wegen des engen Raumes oder der maßgeschneiderten Größe deiner Matratze), in diesem Fall muss man aber mit einem Aufpreis rechnen. Den Kaufpreis des Bettgestells in individueller Größe muss man teilweise oder vollständig bei der Bestellung im Voraus bezahlen bzw. die Zeit der Herstellung kann sich auch bedeutend verlängern (kann sogar 1-2 Monate dauern).

Kieferbett Garantie

Die Garantie erstreckt sich bei Kieferbetten auf eine Sache sicher nicht: auf die Verletzung der Oberfläche. Der Kiefer ist ein weiches Holz, man muss es vorsichtig behandeln, es entstehen leicht Druckstellen oder Kratzer.

Auf alles anderes gibt es aber Garantie. Was kann das sein? Materialfehler, Risse (bei Querteilung Fehler des Klebens), eventuell wenn das Bettrost bricht. Der Hersteller kann wegen nicht bestimmungsgemäßen Gebrauchs den Garantieanspruch ablehnen, deswegen soll man immer gründlich die Gebrauchsanweisung durchlesen.

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Die vom Gesetz vorgeschriebene Garantie für Kieferbetten ist 1 Jahr, einzelne Hersteller gewähren es, die großzügigen können es um mehrere Jahren verlängern (die längste Garantie, wovon ich gehört habe, war eine von 1 Jahr Herstellergarantie + 4 Jahre erweiterte Garantie).

Wo soll man Kieferbetten kaufen?

Wie alles andere, auch Kieferbetten sollte man im Fachgeschäft kaufen. Im Geschäft kann man die Bettgestelle anschauen und ausprobieren, der Berater versteht tatsächlich was von Kieferbetten (in optimalem Fall kann er alles sagen, was du in diesem Artikel gelesen hast) und hilft dir, das optimalste Bett auszuwählen.

Im Fachgeschäft ist die Garantie nicht nur solange gültig, solange du dich im Geschäft aufhältst, sie nehmen den – berechtigten – Garantieanspruch bzw. auch die spätere Unterstützung (falls du Probleme mit dem Bett hättest) ernst, geschweige denn davon, dass du eine größere Chance hast, ein qualitatives Kieferbett zu kriegen als in den großen Möbelgeschäften).

Lieferung und Montierung von Kieferbetten

Die Dauer der Herstellung und die Lieferzeit können in den verschiedenen Fachgeschäften für Kieferbetten ziemlich unterschiedlich sein, in manchen muss man wochenlang auf sein Kieferbett warten, andere bedienen vom Lager und es gibt Händler, wo man das Bett gleich mitnehmen kann.

Da der Kiefer ein weiches Holz ist, muss sehr vorsichtig behandelt werden, sowohl bei der Lieferung als auch bei der Montierung. Ich schlage vor, diese Dienstleistungen des Fachgeschäfts in Anspruch zu nehmen, anstelle selber zuzupacken. Die Mitarbeiter des Fachgeschäfts werden die Oberfläche deines Kieferbetts garantiert nicht ankratzen bzw. viel schneller das Bett zusammenmontieren als würdest du dich damit rumplagen (es lohnt sich, die paar Tausend Forint dafür auszugeben).

Kann sein, dass die Firma nur dann eine Garantie gewährt, wenn sie das Bett zusammenmontieren, da muss man sich also in jedem Fall erkundigen.

Und noch eine wichtige Sache (viele wissen es nämlich nicht): Kieferbetten werden weder von der Post noch von Kurierdiensten geliefert (da sie groß und verletzlich sind).

wie kann man die Kratzer am Kieferbett verschwinden lassen?

Wenn es schon passiert ist und du dein Kieferbett angekratzt hast, dann lies‘ mal hier, wie es wieder neuwertig aussehen kann! (Vielen Dank für die Tipps für Zsolti Pistyúr!).

Die Konstruktion der massiven Kiefermöbel hält lange, aber die mit Lack behandelten Oberflächen können während der Nutzung leicht verletzt werden. Das ist dann verdrießlich, wenn sie aus ästhetischem Gesichtspunkt nicht mehr so aussehen wie in neuem Zustand. Dazu möchte ich jetzt ein paar Praktiken nennen, die auch zuhause einfach auszuführen sind, um die Kratzer zu verdecken. Wenn es um eine geringe Verletzung geht und nur der Lack beeinträchtigt ist, dann hier sind einige gute Ratschläge:

Walnusskern

Die normale Walnuss gehört zu den Ölsaaten, deswegen ist es geeignet, Kratzer zu verdecken. Die verschiedenen Nussarten kommen von Süd-Ost-Europa bis zu Japan vor, so gibt es ihn auch meistens in jedem Haushalt. Die geschälten Walnuss in zwei schneiden und das dünne Häutchen entfernen. Danach die verletzte Oberfläche damit einreiben und so können wir eine positive Änderung erzielen. Es wird zwar nicht perfekt aussehen, aber den Ausmaß der Verletzung verringern. Von anderen habe ich gehört, dass es sowohl für unbehandelte als auch für lackierte Oberflächen verwendet werden kann. Ich benutze sie eher nur bei naturbelassenen Kiefermöbeln.

Petrolatum

Dieses Material ist nichts anderes als die Vaseline. Farblos, durchsichtig, ohne Geschmack und Geruch. Es oxidiert nicht an der Luft und tritt schwierig mit anderen Stoffen in Reaktion. Es kann eine perfekte Lösung sein, abgesehen davon, dass es die Vertiefung nicht ausfüllt.  Das ist mein Lieblingshilfsmittel bei kleineren Verletzungen! Nachdem die Oberfläche damit eingeschmiert wurde, mehrere Stunden lang einwirken lassen, kann auch ein Tag sein, ist aber nicht notwendig! Wenn wir es so beurteilen, es hat schon lange genug eingewirkt, dann gründlich ins Holz einreiben und den überflüssigen Rest abwischen.  Anschließend wie gewohnt polieren.

Schuhcreme

Das Haupt-Grundmaterial ist ein natürliches Wachs, was aus den Blättern der Carnaubapalme gewonnen wird. Deswegen eignet sich auch die farblose Schuhcreme für Kratzer, genauso wie die Vaseline! Die Verletzungen einreiben und mit einem weichen Tuch polieren. Diese beiden Wundermittel sind perfekt für jede Art von Holz, was hell  und glänzend ist, um sie wieder neuwertig zu zaubern!

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Nagellack

Wenn die verletzte Oberfläche unseren Blick Tag für Tag anzieht. Bei dieser Methode empfehle ich jedenfalls, vorher zu testen. An einem wenig sichtbaren Ort, wo wir uns vergewissern können, dass es keine Reaktion auslöst. Denn der Nagellack kann manche Lacke ächzen! In der Möbelindustrie werden die Oberflächen meistens mit Lösemittel haltigem Lack behandelt, es gibt aber auch welche auf Wasserbasis, darauf muss man achten.

Ich hoffe, ich konnte dein Wissen mit nützlichen Tipps erweitern und du wirst den Handschuh gegen die Kratzer aufnehmen können!

Ich wünsche euch auch in der Praxis viel Erfolg!


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Sollte irgendwas im Zusammenhang mit dem Kauf von Kieferbetten nicht klar sein, schreibe mir auf die Adresse info@matratzenmann.at und ich antworte umgehend.

Viel Erfolg beim Kauf von Kieferbetten!

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Das Telefon im Bett? Leg es nie unter dein Kissen!

In unserer modernen Welt heute ist es ganz normal, gleich nach dem Aufstehen die Nachrichten auf unserem Handy abzuchecken. Die Smartphones begleiten uns nicht nur tagsüber ständig, sie folgen uns sogar ins Bett.

Das menschliche Gehirn ist fähig, Informationen von höchstens 5 Zeitungen zu verarbeiten, ein durchschnittlicher junger Mensch von heute müsste jedoch mit der Informationsmenge von 200 Tageszeitungen zurechtkommen. Unser Gehirn wird also extremen Belastungen ausgesetzt, was zur Folge hat, dass wir uns auf wichtige Dinge nicht richtig konzentrieren können.

Ausreden, warum man das Handy im Bett benutzt

Man hört immer wieder, alle wüssten, dass es schlecht ist, das Handy mit ins Bett zu nehmen, trotzdem findet man Ausreden, warum man es unbedingt braucht – sogar während des Schlafens. Einige beliebte Ausreden:

  • „Das Handy ist mein Wecker, sonst komme ich zu spät zur Arbeit.”
  • „Ich möchte keinen wichtigen Anruf verpassen. Ich muss im Notfall erreichbar sein.“
  • „Ich höre auf dem Handy Musik im Bett, Musik beruhigt mich.“

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Das Telefon muss nicht immer im Bett sein

Wie oben beschrieben, es gibt immer eine gute Ausrede, warum wir das Handy sogar dann brauchen, wenn wir schlafen gehen. Natürlich gibt es eine Lösung für dieses „Problem“.

Das Handy als Wecker ist in Ordnung, denn wenn jemandem das Aufstehen schwerfällt, muss halt der Wecker gestellt werden. Am einfachsten ist es, das Handy auf einen Tisch nicht zu weit vom Bett zu legen, denn wegen der Entfernung lassen wir das Handy vor dem Einschlafen wahrscheinlich in Ruhe. Um es am Morgen auszuschalten, müssen wir aus dem Bett, so werden wir sicherer wach.

Diese Methode ist besonders günstig, wenn es eigentlich nicht so wichtig ist, rechtzeitig aufzustehen, und wir uns wieder hinlegen könnten. Glaub mir, wenn du in die Küche rausgehen musst, um den Wecker abzustellen, hast du kaum Chancen, wieder einzuschlafen…

Was die wichtigen Nachrichten anbelangt, ist die „nicht stören“ Einstellung zu empfehlen. So nimmt das System Nachrichten, Signale, E-Mails, Anrufe nur von den dafür vorgesehenen Personen an, die anderen werden versteckt. Für Eltern oder Manager ist dies natürlich keine Option, weil sie das Gefühl haben, dass jederzeit etwas passieren kann, aber bei der richtigen Einstellung kannst du wenigstens vermeiden, von deiner Bank nachts überflüssige Nachrichten zu erhalten. Zum Musikhören lohnt sich die Anschaffung eines Bluetooth-Kopfhörers, so hat man Musik, aber das Handy ist nicht im Bett. Diese Kopfhörer können eine Reichweite von 10 m haben.

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Der Akkumulator kann sich unter Kopfkissen überhitzen/Quelle: naradanews.com

Argumente, warum man das Handy nicht mit ins Bett nehmen sollte

Wir haben schon alle Ausreden entkräftet und Lösungen gefunden, das Handy nicht mit ins Bett zu nehmen, so kommen wir jetzt zu den möglichen Folgen, Auswirkungen, die das Handy auf seinen Nutzer haben kann.

Es kann sich entzünden. Es ist schon öfter vorgekommen, dass sich der Akkumulator überhitzte und das Handy unter dem Kopfkissen zu brennen anfing. Das ist ein Argument dagegen, es als Wecker zu gebrauchen oder, wenn es schon sein muss, stecken wir es nicht unter das Kissen.

Es kann Schlafstörungen verursachen. Wenn wir vor dem Schlafengehen an unserem Handy herumspielen, wird die Produktion des Hormons Melatonin gestört. Dieses Hormon ist für den normalen Schlaf verantwortlich – und wird im Dunkeln produziert. Schauen wir aber am Abend lange auf unser Handy, kommt die Hormonproduktion wegen des Lichts vom Display aus dem Gleichgewicht. Wir sollten deshalb mindestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen unser Handy weglegen – ich weiß, dass das ist unvorstellbar ist.

Es ist schädlich für die Gesundheit. Forschungen haben ergeben, dass Handynutzung das Risiko, an bestimmten Krebsarten zu erkranken, erhöht. Dies ist ein ständiges Streitthema unter Ärzten, aber sicher ist sicher, es ist sinnvoll, das Handy vor dem Schlafengehen so weit weg von unserem Kopf zu legen wie nur möglich.

Das Telefon schädigt unsere Sehkraft

Das Telefon schädigt unsere Sehkraft/Quelle:mirror.co.uk

Es kann unsere Sehkraft beeinträchtigen. Ein Artikel aus der Zeitschrift New England Journal of Medicine hat beschrieben, dass es Beweise dafür gibt, dass das Licht des Handys unsere Sehkraft vorübergehend schädigt, wir können sogar kurzzeitig erblinden. Die Experten stellten fest, dass die Erblindung bei denjenigen vorkam, die ihr Handy nach dem Schlafengehen im Bett benutzten. Es hat sich auch herausgestellt, dass sie sich auf die Seite legten, auf der sie später die vorübergehende Erblindung bemerkten. Diese Position ist problematisch, da wir nur mit einem Auge auf das Handy schauen, das andere wird zugemacht oder man sieht nur ein wenig damit, denn unser Gesicht wird vom Kopfkissen verdeckt. So erreicht das blendende Licht aus dem Display nur ein Auge, für diese zu hohe Belastung sind unsere Augen anscheinend nicht vorgesehen.

Zusammengefasst kann man nur dazu raten, dass wir das Handy aus dem Bett verbannen sollten, denn das Bett sollte zum Ausruhen da sein, dabei stört das Handy nur. Also, Handy aus, und gute Nacht!

Quellen:

  • https://www.welt.de/gesundheit/article155412601/Das-passiert-wenn-das-Smartphone-mit-ins-Bett-geht.html
  • https://www.welt.de/wissenschaft/article157996734/Die-Gruende-warum-das-Handy-nicht-mit-ins-Bett-sollte.html
  • http://www.focus.de/digital/handy/technik-stoert-das-smartphone-die-nachtruhe_id_5941110.html
  • http://www.focus.de/gesundheit/videos/forscher-sind-sich-sicher-das-passiert-in-ihrem-koerper-wenn-sie-ihr-handy-nachts-neben-sich-liegen-lassen_id_6147190.html