Schlagwort: Schlaf

Umfrage über Schlafgewohnheiten in München (2017)

Die Münchener stehen morgens müde auf! Eine Umfrage über Schlafgewohnheiten in München wurde vom 6. bis 20. September in München durchgeführt. 750 Befragten haben freiwillig an der Umfrage auf Facebook teilgenommen. Die Münchener haben die Umfrage mit 10 Fragen erhalten und sie war nicht repräsentative! Hier könnte ihr über unsere Umfragen in anderen Städten lesen: in Wien, in Linz, in Graz, in St.Pölten und in Leipzig!

Die Auswertung der Umfrage

54,8% der Befragten antworteten, dass sie auf der Seite schlafen. Sie ist die gesündeste Schlafposition im Gleichstand mit Rückenlage. Wie beliebt ist die Seitenlage. 50-70% der Menschen erholen sich auf der Welt in dieser Schlafposition.

Vorteile: In der Seitenlage können wir uns gut erholen wie auf der Rückenseite. Da die Atemwege frei in dieser Schlafposition sind, kann Schnarchen und Apnoe vermieden werden. Es ist nicht egal, auf welche Seite wir schlafen. Wegen des Risikos der Entstehung des Sobrennens wird das Liegen auf der rechten Seite für weniger vorteilhaft gehalten. Das Liegen auf der linken Seite dagegen macht den Blutkreislauf effektiver. Nachteile: Im Gegensatz zur Rückenlage verteilt sich das Körpergewicht bei der Seitenlage nicht so gut. Die Hüfte und die Schulter können besonders gedrückt werden.

Auf welcher Matratze: Die sehr harten Matratzen sind nicht praktisch für die Seitenlage, denn sie können die Hüfte und Schulter drücken. Wir empfehlen eine mittelfeste Matratze in dieser Schlafposition, die sich gut an den Körper anpasst und diesen Teilen ermöglicht, sich einzusinken.

23,2% der Münchener wälzen sich nachts und 16,4% der Befragten schlafen auf der Bauchlage. 10-20% der Bevölkerung schlafen so überall auf der Welt. Die Schlafexperten halten eindeutig die Rücken-und Seitenlage für die gesündesten Schlafpositionen. Die Bauchlage steht ganz hinten an, denn die Wirbelsäule kann in dieser Lage am wenigsten effektiv entlastet werden. Vorteile: Die Atemwege bleiben offen, man kriegt besser Luft. Das Schnarchen und Apnoe können in dieser Schlafposition am besten vorgebeugt werden. Nachteile: Wenn wir auf der Bauchlage schlafen, ist die ganze Fläche der Wirbelsäule einer ungesunden Belastung ausgesetzt. Der Kopf muss um 90 Grad gedreht werden, um Luft zu holen, werden die Halswirbel deformiert.

Auf welcher Matratze: Wir empfehlen eine mittelfeste oder ein bisschen festere Matratze in dieser Schlafposition, in die der Kreuz zwar etwas einsinken kann.

4,4% der Befragten schlafen auf dem Rücken. Die Wirbelsäule kann in dieser Schlafposition hervorragend entlastet werden. Die Schlafexperten empfehlen diese Schlafposition. Aber die Rückenlage hat auch Nachteile. Nachteile: Es ist nicht egal, wie hart die Matratze ist, auf welche wir uns zum Schlafen legen. Der Nachteil dieser Schlafposition ist, dass die Veranlagung zum Schnarchen und zur Atempause viel größer wird.


Flexifitt Matratze – Eine Matratze für die, die auf dem Rücken schlafen mögen!


Auf welcher Matratze: Wir empfehlen eine mittelfeste oder ein bisschen festere Matratze. Es ist wichtig, die Hüfte und Schulter in die Matratze gut einsinken zu können.

30,8% der Befragten antworteten 8 Stunden und 30% der Münchener schlafen 7 Stunden. Wir brauchen 7-8 Stunden zu schlafen, wenn wir ausgeschlafen aufstehen möchten. Unser Organismus regeneriert sich im Schlaf. Es bedeutet, die Mehrheit der Befragten schlafen genügend. 24,4% der Münchener schlafen nur 6 Stunden. Sie müssen sich mehr Zeit auf den Schlaf nehmen. Wir dürfen nicht vergessen, wie wichtig der Schlaf ist. Wenn wir regelmäßig wenig schlafen, führt es zu einem chronischen Schlafdefizit.

40% der Münchener gehen ins Bett zwischen 22 und 23 Uhr und 28% der Befragten antworteten, dass sie zwischen 23 und 24 Uhr schlafen gehen. 14,8% gehen früh zwischen 20-22 Uhr ins Bett. Spätere Zeit wählen 13,6% der Münchener. Sie schlafen zwischen 24-2 Uhr ein.

40% der Befragten sehen vor dem Schlafengehen fern. Wegen des Geräts können wir einschlafen, weil das Gerät uns wach hält. Nicht gesprochen davon, wenn jemand sich einen Horror vor dem Schlafen ansiehst, durch Fernsehen kann Stresshormon im Blut gebildet werden und es ist kein Wunder, dass wir wach sein werden und nicht einschlafen können. 24,8% der Münchener spielen mit ihrem Handy, bevor sie schlafen gehen. Wegen des Lichts von dem Display des Handys wird die Produktion des Hormons Melatonin gestört und Melatonin ist für den normalen Schlaf verantwortlich. 14,4% der Befragten sitzt vor dem Computer oder dem Laptop, die die Produktion des Hormons Melatonin gestört werden. Darum empfehlen wir euch ein Buch zu nehmen, bevor ihr ins Bett gehen wollte.

63,2 % der Münchener stehen morgens unausgeschlafen auf. Sie können nicht genug schlafen und fühlen sich morgens müde, obwohl sie topfit aufstehen sollten. Wir brauchen viel Energie zur Konzentration oder zur Arbeit. Wir müssen mit den Folgen der Müdigkeit rechnen, wenn wir uns nicht genug Zeit geben, um uns auszuschlafen!

Die Folgen der Müdigkeit:

  • Blutdrucksprobleme
  • Geschwächtes Immunsystem
  • Erhöhtes Herzinfarktrisiko
  • Verdauungsstörung

Zu guter Letzt geben wir den Münchenern ein paar Tipps, mit denen sie besser schlafen und morgens topfit aufstehen können:

Wir hoffen, wir konnten helfen!

Zoltan Balo/Matratzenmann

Schreib uns einfach! Entweder via E-Mail an info@matratzenmann.at oder ruf uns an +43 676 6337090!

Der Inhalt der Umfrage kann kopiert und bearbeitet werden! Wir bitten euch, dass ein Link auf unsere Umfrage oder auf www.matratzenmann.at angezeigt werden soll! (Der Link muss klickbar sein!!!)


Tipps zur Auswahl einer Kaltschaummatratze


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Hund und Katze im Bett.

Hund / Katze im Bett?

In der modernen westlichen Kultur ist es immer verbreiteter, Haustiere zu halten, man lässt sogar seinen Hund oder seine Katze ins Bett. Oft entsteht die Frage, ob es für die Gesundheit schädlich sein kann?

Quelle: dailymail.co.uk

Es ist schwierig, auf diese Frage eine entsprechende Antwort zu geben, denn es gibt sehr viele Meinungen Pro und Kontra. Wir haben einige von denen gesammelt, was hoffentlich hilft, die richtige Lösung zu finden. Und hier sind die Meinungen:

Vorteile dessen, wenn man mit dem Hund/der Katze in einem Bett schläft:

  • Es kann den Stress lindern,
  • es ist besser als alleine zu schlafen – jedenfalls für viele,
  • der Hund/die Katze ist weich, sogar flauschig,
  • dein Heimtier wird dich dafür lieben…

Nachteile dessen, wenn man mit dem Hund/der Katze in einem Bett schläft:

  • Es kann den ruhigen Schlaf stören,
  • es kann Krankheiten verursachen,
  • mehr Verunreinigung, Haare im Bett,
  • trägt zur Erhöhung der Zahl der Staubmilben bei,
  • erhöht die Gefahr einer Allergie,
  • man muss das Bett öfter reinigen.

Die Gegner des Zusammenschlafs mit dem Hund oder der Katze argumentieren meistens damit, dass die Tiere Dreck und Sachen, die nicht ins Bett gehören, in die Bettwäsche tragen: Infektionen, Käfer, Parasiten. Wenn wir unser Heimtier außerhalb der Wohnung halten, dann kann dieses Argument sitzen. Wenn aber der Lebensraum des Hundes/der Katze die Wohnung ist und das es Herrchen zureichend pflegt, dann wird es nie Parasiten oder Infektionen verbreiten, weil es sauber und gesund gehalten wird.

Ein wichtiges Argument gegen den Schlaf mit dem Heimtier in einem Bett ist, dass sie auf der Straße herumlaufen und deswegen zahlreiche Krankheitserreger auf ihren Pfoten ins Haus schleppen. Das hängt wieder vom Herrchen ab, denn wenn man das Bein des Tiers wäscht oder gründlich wischt, dann kann man vermeiden, dass Krankheitserreger ins Haus geschleppt werden – ich möchte aber echt wissen, wie viele Herrchen das tun.

Beruhigt es dich, mit dem Tier in einem Bett zu schlafen?

Oft ist das Haustier eine wichtige Stütze, um uns  nicht einsam zu fühlen. In diesem Zusammenhang wurden mehrere Umfragen gemacht, die belegten, dass es am meisten bei Kleinkindern oder bei Erwachsenen, die länger alleine lebten, vorkommt, dass sie mit ihren Heimtieren in einem Bett schlafen. Es wirkt nicht nur stressabbauend auf die Herrchen, es senkt sogar den Blutdruck.

Wenn wir unserem Heimtier erlauben, sich an uns zu kuscheln, dann können wir sicher sein, dass es ein bleibendes Ergebnis haben wird. Die Haare des Hundes/der Katze werden überall da sein, von der Decke bis zum Kissen – von anderen Flecken erst gar nicht zu sprechen.

Gegenmeinung – strengstens aus dem Gesichtspunkt des Schlafens – zum gemeinsamen Schlaf mit den Tieren

Die größte Gefahr dessen, wenn man mit dem Hund oder der Katze in einem Bett schläft ist, dass sie unseren Schlaf stören. Die Tiere bewegen sich hin und her, sind aktiver abends als wir. Die Katze geht spazieren, der Hund wird wach von den Geräuschen – ab und zu bellt er -, was uns wecken kann, aber mindestens unseren Schlafzyklus stört.

Ganz zu schweigen davon, dass auch die Tiere träumen. Obendrein je mehr sie sich in Sicherheit fühlen, umso mehr träumen sie. Und wo sollte sich eine Katze oder ein Hund besser als im Bett des Herrchens fühlen? Beim Träumen bewegen sich auch viele Tiere, was auch zu Verletzungen führen kann – aber es weckt einen, das ist sicher.

Quelle: homefurnitureindiana.com

Es empfiehlt sich, die Obigen durchzudenken, denn die Unausgeschlafenheit nicht nur daraus besteht, dass man einige Male tagsüber gähnt, sondern auch, dass unsere Leistungsfähigkeit sinkt, wir werden dusseliger, gereizter, in manchen Fällen kann sogar unsere Beziehung daran scheitern…Also nur mit Vorsicht!

Ein Tipp: Wenn wir unser Heimtier unbedingt mit ins Bett nehmen wollen, dann sollten wir ihm nur erlauben, sich zu den Füßen zu legen. Auf diese Weise wird es bei uns, aber auch wir können von ihm ruhiger schlafen. Und sicherheitshalber kaufe dir eine dickere Matratzenauflage.

Wie ich es am Anfang geschrieben haben, es gibt zahlreiche Vor- und Nachteile dessen, wenn wir unser Haustier ins Bett lassen. Wenn wir natürlich bewusst auf einige Sachen achten, dann können wir die Gefahren, die die Qualität unseres Schlafs drohen, senken.

Wenn du eine Meinung zum oder ein Story über den Schlaf mit deinem/deiner Hund/Katze in einem Bett hast, dann schreibe mir bitte auf die Adresse hahn.gabor(kukac)matracman.hu.

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Warum ist die Benutzung einer falschen Matratze gefährlich?

Mit diesem Artikel möchte ich klären, warum es so wichtig ist, die ideale Matratze auszuwählen. Der Mensch ist nun mal so, dass man viel aufmerksamer ist, wenn nicht die Vorteile erörtert werden, sondern die Nachteile. Deshalb habe ich mich jetzt auch dafür entschieden.

Wenn man die falsche Matratze wählt, (oder der Wechsel zu einer neuen immer wieder aufgeschoben wird), muss man mit erheblichen gesundheitlichen Risiken rechnen. Einige davon sind eindeutig, andere wiederum nur weniger bekannt.

Eine harte Matratze, die den Körper quält, oder eine viel zu weiche kann Rücken- Hüft- oder Halswirbelschmerzen verursachen, die Entspannung wird gestört, der Organismus kann sich nicht regenerieren, nicht ausreichender, unruhiger Schlaf kann letztendlich eine Vielzahl von mentalen Problemen verursachen. Die Leichtfertigkeit führt also schließlich zu schlechterer Lebensqualität. (Schlafentzug kann so ernste Beschwerden verursachen, dass er im Mittelalter bei den Hexenprozessen als Folter eingesetzt wurde.)

Nehmen wir jetzt diese durch (die Reihenfolge zeigt nicht die Wichtigkeit der Probleme!)

Man muss mit ständigen Rücken- und Kreuzschmerzen leben!

Quelle: Kjpargeter / freepik.com

Rückenschmerzen oder Lumbago können mehrere Ursachen haben. Die häufig erwähnte ungesunde Lebensweise kann ebenso zu diesen Symptomen führen, wie eine falsche Matratze, die nicht richtig unterstützt.

Die ideale Matratze stützt den Körper im Schlaf, wobei die Wirbelsäule sich in einer natürlichen Position ausruhen kann (die Wirbelsäule ist nicht gerade, sie hat 3 natürliche Beugungen), so werden die Wirbel entlastet, ihr Kreislauf funktioniert effektiv (Forschungen In Spanien und in Amerika haben ergeben, dass für den Durchschnitt eine halbharte Matratze am wirksamsten ist gegen Rücken- und Kreuzschmerzen).

Eine falsche Matratze ist dagegen eine, die nicht zum Körpergewicht und zur Schlafposition passt, zu hart ist, um sich der Körperform anzupassen, deshalb entstehen bei einigen Körperteilen Druckstellen (meistens an der Hüfte, Taille oder an den Schultern), oder so weich, dass man völlig einsinkt und die Wirbelsäule wird deformiert. Zu dieser Kategorie zählen auch alte, durchgelegene Matratzen.

Auf diesen falschen Matratzen ist es unmöglich, sich auszuruhen, es entsteht nämlich Spannung in den Rückenwirbeln, sie verursachen Gelenkschmerzen, die Muskeln entspannen sich nicht, das Gehirn ist gezwungen, ständig zu kontrollieren, der Körper wird ständig zum Umdrehen gebracht, damit die Schmerzen erträglicher sind.

Man wird schnell zu einem unerträglichen Kauz!

Ich habe in einem ausländischen Forumeintrag eine sehr zutreffende Meinung darüber gelesen, wie wichtig guter Schlaf in unserem Leben ist. Der lautete so: „ Guter Schlaf ist die Grundlage für alles, durch ausreichendem Schlaf wurde ich ein besserer Mensch, Vater und Ehemann. Als ich zu wenig schlief, habe ich den Tag bestenfalls irgendwie überstanden, schlimmstenfalls wurde ich zu einem gereizten Arschloch.”

Ist die Matratze nicht optimal, wird der Schlaf weniger und schlechter. Wenn extreme Schläfrigkeit und Müdigkeit tagsüber häufig vorkommen, ist das nicht normal, und kann ein Hinweis dafür sein, dass mit der Matratze etwas nicht stimmt. Chronische Müdigkeit wird vom Schlafentzug verursacht.

Quelle: 9gag.com

Schlafentzug verschlimmert auch negative Gefühle, Sorgen und Depression. Die Forscher der Universität Pennsylvania haben Testpersonen gefunden, die eine Woche lang täglich nur 4,5 Stunden geschlafen haben, deshalb waren sie gestresst, wütend, reizbar und traurig. Als sie wieder normal schliefen, verbesserte sich ihre Stimmung erheblich. Eine Studie aus dem Jahre 2009 beweist dasselbe. 59 gesunde Erwachsene wurden untersucht, sie schliefen 28 Tage lang auf ihrer eigenen Matratze, in den nächsten 28 Tagen auf einer neuen, halbharten Matratze. Die Studie bewies, dass der Wechsel der Matratze den Stresspegel, die Sorgen und Reizbarkeit minderte, Zittern und Kopfschmerzen linderten sich!

Also niemals eine unbequeme Matratze benutzen! Lieber ausgeglichen und gut gelaunt sein im Alltag!

Wenn man sich wegen der Matratze nicht richtig ausschlafen kann, steht man am Morgen mit Energiedefizit auf. Deshalb ist man gezwungen, die Energie tagsüber zu ersetzen, das bedeutet, man isst kalorienreiche Speisen, oder man isst zu viel, anders gesagt: man frisst regelrecht.

Das gilt auch umgekehrt, Übergewicht kann zu Schlafstörungen führen, wie zum Beispiel Schnarchen oder die daraus entstehende Atemaussetzer.

Leute, die zu wenig schlafen, oder deren Schlaf gestört wird, wachen mitten in der Nacht auf, neigen eher zu Übergewicht. Man muss wohl nicht aufzählen, wie ungesund Übergewicht ist…

Man bekommt leichter Herzerkrankungen!

Schlafen auf einer Matratze von schlechter Qualität kann sehr ernste, eventuell lebensgefährliche Folgen haben, wie Herzerkrankungen und Kreislaufstörungen.

Das Risiko von Herzerkrankungen steigt besonders, wenn man weniger als 6 Stunden schläft. Im  European Heart Journal  wurden 15 medizinische Studien zum Thema vorgestellt, mit 475 Tausend Probanden. Die Ergebnisse sind eindeutig.

Quelle: drharryfisch.com

Bei Leuten mit weniger Schlaf stieg das Risiko an Herz-Kreislauferkrankungen zu sterben um 48%, und das Risiko, an Stroke zu sterben, um 15%  (interessant ist, dass länger Schlafenden nur bei koronaren Herzerkrankungen viel besser abgeschnitten haben, dagegen neigen sie eher zu Stroke. Die Forscher haben dafür noch keine Erklärung gefunden).

Laut der Studie von Diane Lauderdale Phd, Epidemiologieprofessorin an der Pritzker School of Medicine verursacht zu wenig Schlaf Bluthochdruck.

Wie kann man all das vermeiden und das Herz schützen?

Man sollte sich an die goldene Regel halten, und mindestens 7-8 Stunden schlafen, die Voraussetzung dafür ist eine Matratze, die die gesunde Haltung der Wirbelsäule möglich macht. Bei Schlafentzug schlägt das Herz schneller und man wird gestresst, qualitativ hochwertiger Schlaf jedoch hält den Blutdruck unten, der Herzschlag verlangsamt sich beim Schlaf, so fühlt man sich gleich wohler in seiner Haut.

Man sollte mehr und besser schlafen, Schlaflosigkeit verursacht Ansammlung des C-reaktiven Proteins, das mit Stress und Aufregung zusammenhängt, das Risiko einer Herzmuskelentzündung erhöht, dabei sogar Insulinresistenz hervorrufen kann, wodurch man eher zu Diabetes Typ 2. neigt.

Gedächtnis wie das eines Goldfisches ist garantiert!

Während man schläft, verarbeitet das Gehirn die Informationen des Tages, und konstruiert daraus die Erinnerungen. Schläft man zu wenig, verliert man immer mehr die Fähigkeit, neue Informationen zu lernen und zu behalten.

Die Qualität des Schlafs wirkt sich also erheblich auf die Lernfähigkeit und das Gedächtnis aus, laut Forschungen sogar in zweierlei Hinsicht. Bei Mangel an ausreichendem Schlaf lernt man schwerer und kann sich nicht richtig konzentrieren. Guter Schlaf ist unerlässlich für das Gedächtnis, damit man sich später an Ereignisse erinnern kann.

Quelle: dailymail.co.uk

Wie kann man Gedächtnisverlust vermeiden?

Man sollte sich eine bequeme, dabei auch gut stützende Matratze besorgen, die sich der natürlichen Beugung der Wirbelsäule anpasst. Man soll auf die biologische Uhr achten! Es empfiehlt sich, immer zur selben Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen.

Ist die Partnerschaft in Gefahr? Ein Fluch der falschen Matratze: sinkendes Libido!

Neben vielen anderen Gefahren kann auch die sexuelle Leistungsfähigkeit der Männer sinken, wenn die Matratze das Ausruhen nicht ermöglicht, das kann tödlich für die Partnerschaft sein.

Schlechter Schlaf senkt den Testosteronspiegel, somit auch die Lust und die Fruchtbarkeit. Unausgeschlafenheit kann zu Erektionsstörungen und sinkender Spermienzahl führen.

Faltige Haut schon in jungen Jahren!

Wenn man nicht gut und genug schläft, werden die Folgen auch auf der Haut sichtbar.

Auf Auftrag der Kosmetikfirma Esteé Lauder führten die Forscher an der University Hospital Case Medical Center eine Studie durch, die ergab, dass ein Zusammenhang zwischen der Qualität des Schlafs und der Hautalterung besteht. Die Haut der Frauen, die besser schlafen, war am meisten jugendlich, an denjenigen, die Schlafprobleme hatten, zeigte sich die Hautalterung eindeutig.

Schlafentzug und Aggression!

Aggression ist leider tief im Wesen des Menschen verankert, man sollte versuchen, sie im Hintergrund zu halten. Wenn man die Nächte damit verbringt, nur kurz die Augen zu schließen, wird man im Alltag aggressiver und gewalttätiger.

Schlaf spielt bei der Entstehung von Aggression eine viel größere Rolle, als von Forschern bisher vermutet. Die Forscher der  Iowa State University, Zlatan Krizan und Anne Herlache haben nachgewiesen, wie Schlafmangel zu aggressiven Impulsen und gewalttätigem Verhalten führt.

Ihre Forschungen haben ergeben, dass Gewaltverbrecher nach der Behandlung ihrer Schlafstörung weniger aggressiv waren, Schlaf wirkt sich nämlich beträchtlich darauf aus, wie wir unsere Selbstbeherrschung erhalten können, und ob wir Stresssituationen richtig bewältigen können.

Das Gehirn baut sich langsam ab!

Die Forscher des Center for Sleep and Circadian Neurobiology (University of Pennsylvania) kamen zum Ergebnis, dass wach verbrachte Nächte gewisse Zellen im Gehirn beschädigen (die Neurone im Locus Coreuleus). Diese spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Wachsamkeit und wachem Zustand.

Quelle: http://www.counselheal.com

Der Haken an der Sache ist nur, dass diese Versuche an Mäusen durchgeführt wurden, aber wie Sigrid Veasey (MD, University of Pennsylvania) bestätigte: „ Mäuse sind zwar nur einfache Tierchen, sie mahnen uns aber, mehr auf den Menschen zu achten.” Sie hat auch dazu gefügt, es gäbe eindeutige Beweise dafür, dass das Gehirn unwiderruflich geschädigt werden kann.

Hoffentlich konnte ich jeden überzeugen, die Matratze achtsam und sorgfältig auszuwählen, um all diese gesundheitlichen Probleme zu vermeiden.


Kennst du dich nicht aus, was für eine Matratze du kaufen sollst? Wir helfen dir! Klick auf den Link!


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Quellen:

  • www.oddmattress.co.uk/10-annoying-health-side-effects-of-sleeping-on-a-bad-mattress/
  • www.huffingtonpost.com/2014/02/09/mattress-sleep-health_n_4740435.html
  • www.psychologytoday.com/blog/media-spotlight/201610/does-lack-sleep-make-people-more-violent
  • www.forbes.com/sites/melaniehaiken/2014/03/20/lack-of-sleep-kills-brain-cells-new-study-suggests/#2afbdc4b6e9d
  • healthysleep.med.harvard.edu/need-sleep/whats-in-it-for-you/mood
  • www.telegraph.co.uk/news/health/news/8555899/Lack-of-sleep-kills-a-mans-sex-drive-study-concludes.html
  • www.uhhospitals.org/about/media-news-room/current-news/2013/07/estee-lauder-clinical-trial-finds-link-between-sleep-deprivation-and-skin-aging
  • www.webmd.com/sleep-disorders/sleep-deprivation-effects-on-memory#1
  • www.webmd.com/sleep-disorders/sleep-deprivation-effects-on-memory#2
  • www.webmd.com/sleep-disorders/features/how-sleep-affects-your-heart#1
  • www.webmd.com/sleep-disorders/features/how-sleep-affects-your-heart#2

Schnarchen – Lebensgefahr im Schlafzimmer

Laut Statistik schnarchen ca. 30-50% der Menschen nachts. Leider ist es schwierig, eine genaue Zahl zu nennen, denn viele wissen von sich, bzw. merken gar nicht, dass sie schnarchen.  Die Wirklichkeit mag schlimmer sein. Was sicher ist, dass viel mehr als die Hälfte der Bevölkerung durch das Problem betroffen ist, denn nicht nur der/die Schnarchende leidet, sondern auch der neben ihm/ihr Liegende – und er/sie vielleicht sogar viel mehr.

Warum schnarchen wir?

Das Geräusch, was wir beim Schnarchen hören, ist die Vibration der weichen Gewebe in den oberen Atemwegen. Die Rachenmuskeln müssen beim Schlafen stets die Atemwege offen halten, denn beim Einatmen wird Saugkraft auf die Rachenwand ausgeübt. Die Rachenmuskeln erschlaffen im Schlaf, infolge dessen wird die Rache enger. In der verengten Rache versetzt die verwirbelte Atemluft die erschlaffte Rache in Schwingungen, was zum Resonanz führt. Das nennt man dann Schnarchen.

Die häufigsten Auslöser für Schnarchen:

  • Genetische Faktoren,
  • Übergewicht,
  • Alkohol, Drogen, Medikamente,
  • Rauchen,
  • späte Mahlzeit,
  • Alter.

Das Schnarchen kann auch genetisch  bestimmt sein. Es gibt Menschen, bei denen die Muskeln der Gewebe in den oberen Atemwegen nicht kräftig genug sind. Ein Problem kann auch das Übergewicht sein, denn in diesem Fall lagern sich Fettgewebe zwischen der Schleimhaut und den Rachenmuskeln, wodurch die Stelle noch enger und somit der Weg für die Luft erschwert wird. Praktisch gesehen, wer Übergewicht hat, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch schnarchen.

Zu den Ursachen gehören noch die organischen Veränderungen wie z.B.: die Nasenscheidewandverkrümmung, vergrößerte Rachenmandel. (Die Rachenmandel sind deswegen eine Plage, weil sie zurückwachsen können. Mir wurden sie zweimal ausoperiert, zum dritten Mal werde ich todsicher nicht hingehen.- Gábor). Auch die abnormale Entwicklung des Kiefers kann zum Schnarchen führen, wenn der Kiefer weiter hinten ist, was die Atmung im Schlaf hindert.


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Auch der in den Organismus gelangte Alkohol oder die Drogen können das Schnarchen hervorrufen, aber dieselbe Wirkung können auch Medikamente, Beruhigungsmittel ausüben. Dazu gehört auch das Rauchen, weswegen die Schleimhaut geschwollener und infolge dessen der Weg für die Luft enger wird.

Quelle: bilder.t-online.de

Wenn gleichzeitig mehrere von den obigen Ursachen (Alkohol, Rauchen, Übergewicht) bestehen, dann reicht es natürlich nicht, eine von denen zu beseitigen, sondern man braucht seine Lebensweise gänzlich umzustellen – aber auch sonst, wenn man ein langes, gesundes Leben haben möchte.

Ist Schnarchen ungesund?

Es gibt mehrere Arten von Schnarchen. Nicht jede Form ist gesundheitsschädlich. Laut Ärzten wenn man morgens nicht müde aufwacht, dann ist es kein Problem. Wenn man sich aber den ganzen Tag niedergeschlagen fühlt, obwohl man die ganze Nacht durchgeschlafen hat, dann ist es empfehlenswert, zum Arzt zu gehen, weil es eine gefährliche Art von Schnarchen sein kann.  Diese Art des Schnarchens kann bei einer speziellen Untersuchung nachgewiesen werden. Es gibt schon Schlaflabors, wo festgestellt werden kann, ob man an Schlafapnoe leidet.


Privatmeinung über das Schnarchen

Ich möchte meine private Meinung zum Artikel von Zoli äußern, der wirklich eine gute Übersicht über das Schnarchen verschafft, ich habe aber eine etwas radikalere Meinung als der Durchschnitt – auch zu diesem Thema. Ich denke, dass das Schnarchen allzu oft mit Schlafapnoe einhergeht, die grundsätzlich die Qualität des Schlafs bestimmt.

Wenn wir nicht erholt genug sind, dann können wir langfristig gesehen nicht nur unser eigenes Leben ruinieren, sondern auch das tägliche Leben unserer Umgebung zur Hölle machen, unsere Beziehung, Gesundheit kann auch draufgehen, in noch schlimmeren Fällen setzen wir uns oder unsere Umgebung unmittelbarer Lebensgefahr aus – zum Beispiel beim Fahren.

Die Schlafapnoe ist kein Scherz, darüber werden wir eine getrennte Analyse schreiben (obwohl wir sie auch schon in diesem Artikel behandeln), denn hier können wir es mangels Platz nicht ausführlich genug erörtern.

Ich denke, auch das Schnarchen sollte man für ein krankhaftes Symptom wie das Fieber halten. Es muss untersucht werden, die Ursachen müssen gefunden werden, und wenn notwendig, man muss etwas unternehmen, um es zu beseitigen.

Also, wenn du schnarchst, täusche dich nicht: es ist ein Problem.

Mit freundlichen Grüßen Gábor Hahn


Arten des Schnarchens

Aufgrund der Entstehung unterscheiden die Ärzte vier Arten des Schnarchens. Es ist wichtig, zu wissen, in welche Gruppe wir gehören, denn dann kann es leichter behandelt werden.

Quelle: ndr.de

Schnarchen durch die Nase: das Schnarchen kann gleichmäßig, wechselhaft und grollend sein. Diese Art des Schnarchens geht wahrscheinlich auf irgendein Nasenproblem zurück. Die beste Lösung, herauszufinden, ob man durch die Nase schnarcht, ist, wenn man abends die Nase mit einer Klammer verschließt. Wenn unser Partner kein Schnarchen mehr hört, dann schnarchen wir wahrscheinlich durch die Nase.

Bei denen, die an dieser Anomalie leiden, ist die Nase oft zu eng oder sie haben eine Nasenscheidewandverkrümmung. Die Ursache kann sogar eine Krankheit sein wie z.B. Nasenpolypen. Wenn das Schnarchen nicht regelmäßig auftritt, sondern periodisch, dann kann Allergie oder Erkältung die Ursache sein. In diesem Fall empfiehlt es sich, Nasenspray zu verwenden. Bei Ursachen, die auf ein Nasenproblem zurückzuführen sind, ist ein medizinischer Eingriff notwendig.

Schnarchen wegen der Zunge: das Geräusch des Schnarchens ist oft höher als beim normalen. Die Ursache kann entweder eine große Zunge oder die Schlafposition, in der man abends schläft, sein. Meistens leiden diejenigen an dieser Art von Schnarchen, die in Rückenlage schlafen. Dabei rutscht die Zunge nach hinten und versperrt den Weg vor der freien Atmung.

Die Lösung bei dieser Art von Schnarchen ist die Änderung der oben erwähnten Schlafposition. Dabei kann die Tennisball-Methode helfen, die ich später ausführlich beschreiben werde.

Schnarchen durch den Mund: dieses Schnarchen kann in jeder Schlafposition auftreten. Ob man durch den Mund schnarcht, kann schnell aufgedeckt werden, wenn man versucht, nicht bei offenem Mund zu schlafen (es sind spezielle Mittel  in den Apotheken gegen das Schnarchen durch den Munderhältlich). Auch dabei kann uns unser Partner helfen, der beobachtet, ob das Schnarchen bei geschlossenem Mund aufhört.

Quelle: was-hilft-gegen-schnarchen.com

Diese Art von Schnarchen tritt meistens wegen ungesunder Ernährung (Fettleibigkeit) oder Rauchen auf. Als Vorbeugung wird also gesunde Ernährung und das Meiden von Rauchen empfohlen.

Pathologisches Schnarchen (Apnoe)

Die Schlafapnoe kommt bei 50-60% der Schnarchenden vor. Diejenigen, die an dieser Schlafstörung leiden, wissen gar nicht, dass sie daran leiden. Sie merken, dass sie sich rechtzeitig ins Bett legen und morgens trotzdem müde, stumpf aufwachen, sich nicht auf ihre Arbeit konzentrieren können.

Was geschieht ihnen im Schlaf? Der Außenstehende merkt, dass der an Apnoe Leidende sogar eine Minute lang nicht atmet, dann auf einmal mit einem großen Schnarchen nach Luft schnappt Dabei spielt sich ein sog. Mikro-Aufwachen wegen der Atemnot ab, was die darunter Leidenden nicht mal merken. Dieses Mikro-Aufwachen kann sich während der Nacht mehrmals wiederholen.

Symptome der Apnoe:

  • Man ist unkonzentriert,
  • Müdigkeit bei Tag,
  • ausgetrockneter Mund (nachts und morgens),
  • häufiges urinieren nachts,
  • Schwitzen in der Nacht (Kopf, Hals, Nacken),
  • sich verschlechterndes Gedächtnis,
  • hoher Blutdruck,
  • sinkendes sexuelles Interesse.

Das Problem besteht daraus, dass die an Apnoe Leidenden immer müder werden und immer mehr schlafen, deswegen immer öfter den Zustand der Atemnot erleben. Darauf reagiert der Organismus damit, dass das Herz anfängt, intensiver zu arbeiten, Stresshormone werden produziert und der Blutdruck erhöht sich. Die langfristige Folge davon wird sein, dass das Herz- und Kreislaufsystem ganz fertig sein wird.

Amerikanische Experimente haben erwiesen, dass das Risiko eines Infarkts ist bei den an Apnoe Leidend viermal so hoch wie bei gesunden Menschen.  Außerdem verursachen die an dieser Krankheit Liedenden fünfmal so viel Unfälle. Das kann auf die dauerhafte Müdigkeit und die Konzentrationsschwierigkeiten zurückgeführt werden.

Was kann man gegen Schnarchen machen?

In Deutschland wurde eine medizinische Studie über das Schnarchen erstellt, wo die Ärzte festgestellt haben, dass das Schnarchen auch unsere Partnerbeziehung belasten, sogar zur Trennung führen kann. Deswegen haben die Forscher versucht, einige nützliche Tipps gegen die Krankheit zu geben, womit man erfolgreich gegen diese beziehungstötende Schlafstörung ankämpfen kann. Schauen wir uns einige Rezepte gegen Schnarchen an

Quelle:  somnishop.com

Die Ärzte haben empfohlen, den Schlaf in Rückenlage zu vermeiden, denn die meisten Schnarchenden in dieser Position schlafen. Sie hatten auch eine Idee mit Tennisball. Es geht darum, dass man einen Tennisball auf den Schlafanzug darauf näht (es gibt auch schon eine Tasche, die man auf den Rücken befestigen kann, das ist auf dem Bild zu sehen), so wenn man sich auf den Rücken drehen will, fühlt es sich höchstwahrscheinlich unbequem an, so bleibt man in der Seiten- oder Bauchlage. Und schon wird das Problem des Schnarchens gelöst.

Man muss diese Lösung nicht bis zum Lebensende verwenden, denn wegen des unbequemen Balls gewöhnt man sich an den Schlaf in Seiten- oder Bauchlage.

Die nächste Lösung ist der Anti-Schnarchen-Pflaster, was in Deutschland in jeder Apotheke erhältlich ist. (Auch in Ungarn – Gábor.) Anhand dieses Pflasters wird die Nasenatmung leichter und dadurch das Schnarchen leiser – diese Methode wirkt wahrscheinlich bei denen, die durch die Nase schnarchen.

Das nächste Rezept lautet, vor dem Schlafengehen Alkohol zu vermeiden. Der Alkohol bewirkt, dass man schneller einschläft, aber den tiefen, erholsamen Schlaf fördert er nicht, so wer unruhig schläft, wird mit größerer Wahrscheinlichkeit auch schnarchen.

Auch die späte Mahlzeit wirkt eine ähnliche Reaktion aus, denn man kann nicht tief, erholsam schlafen, außerdem durch das Schnarchen stören wir auch noch unseren Partner. Man sollte also auch das späte Abendessen vermeiden.

Der vierte Vorschlag ist, vor dem Schlafengehen ein längeres Gespräch mit unserem Partner zu führen, aber auf jeden Fall über angenehme Themen, denn das Streiten wiederum die Wahrscheinlichkeit vom Schnarchen erhöht.

Singe, um nicht zu schnarchen!

Der schrägste Vorschlag war, täglich fünf Lieder laut zu singen, da man dadurch die Muskeln der Atemwege trainiert, was die Wahrscheinlichkeit vom Schnarchen senkt. Das Beste war, dass, wenn der Nachbar dein Gesangkunst nicht zu schätzen weiß (oder schon Anzeige erstattet hat), dann gibt es in Deutschland extra Gesangkurde für Schnarcher.

Die forschenden Ärzte haben auch eine Methode genannt, wodurch das Schnarchen gedämpfter wird, d.h. man soll so viel Wasser wie möglich tagsüber trinken, denn so kann man das Austrocknen der Schleimhäute verhindern. Es schadet auch nicht, ein Glas Wasser neben dem Bett bereitzustellen – wenn wir aber aufstehen müssen, um aufs Klo zu gehen, das fördert den ruhigen Schlaf sicher nicht.

Eine interessante Lösung stellt auch die Verwendung von Flugsocken dar.  Diese werden ursprünglich für die Vorbeugung der tiefen Venenthrombose verwendet. Die Forschungen haben erwiesen, dass die Flugsocken effektiv die Schlafapnoe bekämpfen können. Die enge Socke verhindert, dass sich Wasser in den unteren Extremitäten ansammelt, denn diese Flüssigkeit zieht abends, wenn wir uns hinlegen, zum Halsbereich hoch, was das Schnarchen fördert.

Auch ein neues Kissen kann das Problem des Schnarchens lösen. Obwohl viele behaupten, man soll ohne Kissen schlafen, damit man nicht schnarcht. Wenn du doch nicht auf dein Kissen verzichten willst, dann bemühe dich, das Kissen sauber zu halten oder jedes halbe Jahr auszuwechseln. Bald schreiben wir davon, welches Kissen man am besten gegen Schnarchen benutzen soll.

Wir empfehlen, nicht mit den obigen Methoden zu experimentieren, sondern einen Facharzt zu konsultieren, der die Ursache der Anomalie feststellt und die entsprechende Heilmethode aufschreiben kann. Das ist die sicherste Methode, denn das Schnarchen ist sowohl für dich als auch für deine Umgebung gefährlich!


Was für eine Matratze soll ich kaufen?


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Quellen:

  • Álmoskönyv – szerző Dr. Radics Judit
  • https://somnishop.com/was-tun-gegen-schnarchen-fuenf-empfehlungen
  • https://somnishop.com/schnarchen-was-ist-das-2/welcher-schnarchtyp-sind-sie
  • https://www.gesundheit.de/krankheiten/hals-nasen-ohren/schnarchen-und-schlafapnoe/schnarchen-laestig-und-riskant
  • http://www.netdoktor.de/symptome/schnarchen/
  • http://www.hno-aerzte-im-netz.de/krankheiten/schnarchen-schlafapnoe/definition-und-haeufigkeit.html
  • https://snorflex.de
  • http://www.apotheken-umschau.de/Schlafstoerungen/Strategien-gegen-das-Schnarchen-490745.html
  • https://www.welt.de/gesundheit/article137307187/Schnarchen-ist-mehr-als-nur-ein-Beziehungskiller.html

Wir sterben an Müdigkeit

Gibt es “der Tag des Schlafs”, so, mit Großbuchstaben? Hast auch du nicht davon gehört? Ich auch nicht. Ich weiß es nur von Amts wegen. Am Abend setzte ich mich hin, um den Tagesschau anzugucken – auf welchem Sender, wer weiß, es ist auch nicht interessant. Ein Autounfall nach dem anderen…

Er war nur müde…Bild von: rms.nsw.gov.au

Mehrere sind auf den Straßen ums Leben gekommen am 17. September und auch mehrere wurden verletzt. Ein großer Teil deswegen, weil die Fahrer einfach zu müde zum Fahren waren. Ich sah einen jungen Kerl, der stand vor der Kamera wie ein Zombie. Er fuhr in den Entgegenfahrenden rein. Er sagte, er sei müde. Wenn er wegen Alkohol- oder Drogenverzehr so ausgesehen hätte, hätte man ihn vor Ort gleich gelyncht. Er war aber nur müde…

Menschen sterben daran, wenn wir uns müde hinter das Steuer setzen!

Als die Tragödie mit dem Bus vor einigen Wochen passierte, dachte ich, dass ich darüber nicht schreiben werde. Es gibt einfach zu viele Themen. So viele nutzten den Unfall für Sensationshascherei aus, dass ich mich hätte übergeben müssen, wenn auch ich darüber geschrieben hätte. Obwohl mein erster Gedanke war, dass der Fahrer einschlief. Er war müde.

Ich krame jetzt nicht Unmenge von Statistik hervor, ich erwähne nur eine. Laut Forschung des französischen Autobahnbetreibers wird jeder dritte Unfall durch Müdigkeit verursacht. Die Chance, einen Unfall zu bauen, erhöht sich um 450 (ja, vierhundertfünfzig) Prozent, wenn du weniger als 5 Stunden geschlafen hast.

Weißt du, was das eine Thema des Tags des Schlafs sein sollte?  

Dass du beim Fahren nicht einschlafen sollst. Hast du nicht davon gehört? Ich auch nicht. Vieles hat der Normalsterbliche über die diesjährige österreichische Veranstaltung nicht erfahren.

Schlafe nicht am Steuer! Bild von:  tonyseaton.com

Keine Nachricht darüber. Inzwischen wurde in Rumänien eine Kampagne gegen des Schlafens beim Fahren gestartet. Sie sind schon so weit, dass sie wissen, mit dem Schlaf muss man sich beschäftigen.

Die ganze einheimische „Schlafindustrie“ sollte erkennen, dass die Frage des Schlafs nicht dort anfängt und endet, dass man der zahlungsfähigen Schicht erzählt, es ist wichtig, wohl zu schlafen. Man sollte der Mission bewusst sein, auch denen zu helfen, die kein Geld für Mehrsternehotel, teure Schlaflabors oder eine Matratze der Premiumkategorie haben.

Was macht ihr Journalisten, seid ihr eingeschlafen?

Auch das sagt Bänder, dass es kaum Zeitungsartikel über Schlafgewohnheiten erschienen sind. Ich könnte von den kleinen bis zu den großen Blättern viele aufzählen, niemand hat etwas Vernünftiges geschrieben. Hey, ihr Jungs! Es gibt auch außer Politik Themen, über die man schreiben könnte.

Dazu gehört, dass wir in St.Pölten eine Umfrage  über die Schlafgewohnheiten in der Stadt gemacht haben. Gelang es uns letztendlich, die Umfrage an mehreren Orten zu veröffentlichen, wofür ich recht dankbar bin. Aber sonst…nirgendswo.

Unsere Umfragen:

Jungs, ist es nicht eure Sache, aktuell zu sein? Ist es nicht eure Aufgabe, im Zeichen der „gesellschaftlichen Verantwortung“ über Sachen zu schreiben, was den Menschen hilft, zum Beispiel am Leben zu bleiben? Wenn es euch nichts von alleine einfällt, außer, dass ihr den gerade aktuellen Politiker seitens der Regierung oder der Opposition – je nach Parteipräferenz – auf den Kieker zu haben, dann verarbeitet wenigstens das, was euch unter die Nase gehalten wird.

Man trinkt ja vorm Fahren nicht, dann sollte man sich auch nicht müde hinter das Steuer setzen.

Bild von: thirdeyemalta.com

Auch du kannst was dagegen tun!

Wenigstens du achte darauf! Nicht nur davon wirst du gesund, wenn du Diät hältst und joggen gehst. Der Schlaf gehört zu den drei wichtigsten Sachen, was du für deine Gesundheit tun kannst. Ernähre dich gesund, bewege dich regelmäßig und SCHLAFE WOHL! Dann wird vielleicht niemand auf den Straßen sterben – weil jemand „müde“ war. Ich danke dir.

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Welche ist die gesündeste Schlafposition?

Wenn man am Ende eines anstrengenden Tages zuhause ankommt, sich aufs Bett wirft und versucht, in der für einen am bequemsten Schlafposition einzuschlafen.

Sind wir aber dessen bewusst, welche Bedeutung die Schlafposition auf unsere Gesundheit hat?

Nicht nur von offensichtlichen Rücken-, Kreuz- und Halsschmerzen, Taubheitsgefühl in den Extremitäten und Gelenkproblemen, sondern auch durch Erschöpfung und Unwohlsein, hohen Blutdruck, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Schnarchen, Atemstillstände (Apnoe) werden die gequält, die ihre Schlafposition falsch aussuchen.

Welche ist die Schlafposition, die gleichzeitig bequem und gesund ist?

Ich glaube, man kann die Frage nicht so einfach stellen, es sollte eher so lauten:

Welche Schlafposition passt am besten zu unserer Matratze? Bzw. umgekehrt: welche Matratze passt zu unserer Schlafposition? (Man ändert nur schwer an der gewohnten Schlafposition – unter gewissen Umständen muss man natürlich -, so lohnt es sich vielleicht, dementsprechend die ideale Matratze auszuwählen, außerdem sollte man auch das nicht vergessen, dass sich die Ansprüche, der Schlaf und die Matratzen mit dem Alter ändern.)

Welche Gesundheitsbeschwerden haben wir von Tag zu Tag, die auch die optimale Schlafposition beeinflussen? (Rückgratbeschwerden oder Krankheiten der Atemorgane).

Inwieweit beeinflusst unser Körperaufbau die Schlafposition? (z.B. Becken- oder Schulterbreite, leichte oder massive Knochen).

Schlafen auf dem Rücken – Effektive Gewichtsverteilung mit Atmungsproblemen

Schlafexperten halten eindeutig die Rücken- und Seitenlage für die gesündesten Schlafpositionen, die Bauchlage steht ganz hinten an, denn die Wirbelsäule kann in dieser Lage am wenigsten effektiv entlastet werden. Fangen wir mit der Rückenlage an.

Vorteile: Das Körpergewicht wird beim Schlafen auf dem Rücken am besten verteilt, so kann die Wirbelsäule in dieser Schlafposition hervorragend entlastet werden. Nach vielen Schlafexperten bietet diese Lage den erholsamsten Schlaf, denn die natürlichen Biegungen des Rückgrats werden so ideal gestützt.

Außerdem wird unser Gesicht bei der Rückenlage nicht ins Kissen reingedrückt, deswegen erscheinen die Falten nicht vorzeitig und auch die Festigkeit der Brüste wird länger erhalten, denn sie hängen nicht herunter. Auch der Reflux (dabei kommen die Magen- und Verdauungssäure in der Speiseröhre hoch) und das damit verbundene Sodbrennen können vorgebeugt werden (das ideale Kissen erhebt den Kopf so weit nach oben, dass die Speiseröhre höher als dem Magen liegt, und so kann der unangenehme Rückfluss der Magensäure nicht stattfinden).

Schnarchen /Quelle: bilder.t-online.de

Nachteile: Obwohl für die Gesundheit des Rückgrats ist die Rückenlage einer der gesündesten Positionen, es ist nicht egal, wie hart die Matratze ist, auf welcher wir uns zum Schlafen legen. Bei der Rückenlage können nämlich die Wirbel und die Nerven in der Höhe des Kreuzes angespannt sein (bzw. in seltenen Fällen kann eine falsche Matratze auch die Wirbel der die Form eines umgekehrten C aufweisenden Brustwirbelsäule gefährden), wenn das Beckenknochen nicht in die Matratze einsinken kann (die “Seestern” Position  ist die Variante, wobei die Arme nicht neben dem Körper liegen, sondern nach oben gewinkelt ruhen. Bei dieser Schlafposition besteht die Gefahr, dass sich die Muskeln und Sehnen der Schulterpartie anspannen.)

Der ernsthafteste Nachteil dieser Schlafposition ist trotzdem, dass die Veranlagung zum  Schnarchen und zu nächtlicher Atempause viel größer wird.  Wie ernst dieses Problem ist, zeigt, dass weltweit nur 10-30% der Menschen auf dem Rücken schlafen (in Österreich haben wir mehrere Umfragen gemacht, die eine findest du hier, dieses Verhältnis ist bei uns eher 5-6%).     Die Zunge rutscht beim Schlafen auf dem Rücken nämlich in den Rachen, verschließt die oberen Atemwege und davon kommt der fürchterliche Geräuschorkan nachts, der das Leben des Partners zur Hölle macht. Das Schnarchen bringt dann das Apnoe (Atempause) mit sich, wobei die Atmung sogar für 10 Sekunden aussetzen kann und langfristig zu hohem Blutdruck, Herzinfarkt und Diabetes verursacht.

Auf welcher Matratze: Wir sollten festhalten, dass der Mythos “die steinharte Matratze ist die gesündeste” nicht mal für die Rückenlage gilt. Für die Rückenlage sind die mittelfesten oder etwas festeren (aber nicht betonharten!) Matratzen am optimalsten, die die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Position halten und die Lendenwirbel nicht dadurch deformieren, dass sie das Becken nicht zureichend in sich einsinken lassen. Bei breiteren Beckenknochen ist die mittelfeste Matratze oder eine mit Zonen ein Muss (ebenfalls um die lumbalen Wirbel zu schützen).

Auf welchem Kissen: Für die Rückenlage empfehlen wir ein mittelhohes Kissen (etwas niedrigeres als für die Seitenlage), auf welchem der Kopf weder runterhängt, noch zu sehr hochgehoben wird und dadurch die Halswirbel, Nerven und Sehnen drückt, also eins, das den Hals in einer geraden, neutralen Position hält. Es empfiehlt sich, unter die Knien ein flaches Kissen zu legen, das die Lendenwirbel entlastet (die natürliche Biegung des lumbalen Abschnitts der Wirbelsäule ist dabei effektiver gestützt), bzw. bei Bedarf ein flaches Kissen oder ein zusammengerolltes Handtuch unter den Rücken.

Seitenlage – Auf einer bequemen Matratze ist es himmlisch!

Das ist die gesündeste Schlafposition im Gleichstand mit der Rückenlage, aus gewissem Gesichtspunkt sogar besser, es hat aber natürlich auch Nachteile. Wie beliebt sie ist, wird dadurch gezeigt, dass 50-70% der Menschen  auf der Welt erholen sich in dieser Schlafposition (laut der Umfrage der huffingtonpost.com schlafen 74% in den USA-ban so, in Österreich ca. die Hälfte der Bevölkerung, die Bewohner von Wien mögen die Seitenlage überdurchschnittlich).

Vorteile: In der Seitenlage können wir uns fast genauso gut erholen wie auf dem Rücken schlafend. Auf einer idealen Matratze (siehe unten) können die drei natürlichen Biegungen der Wirbelsäule (die die Form eines C aufweisenden Halswirbel, die die Form eines umgekehrten C aufweisenden Brustwirbel und der ebenfalls die Form eines C aufweisenden lumbale Abschnitt) auf jedem Punkt gleichmäßig und kontinuierlich gestützt werden. Die Wirbelsäule streckt sich in der Seitenlage auf der ganzen Fläche, die Wirbel entfernen sich voneinander durch feine, dynamische Bewegung, der Kreislauf und die Nährstoffaufnahme der Bandscheiben, die wie Stoßdämpfer funktionieren, ist effektiv.  Bei Hals-, Rücken- oder Kreuzschmerzen empfiehlt es sich also, auf dem Rücken zu schlafen.

Da die Atemwege in der Seitenlage frei sind, auch das Schnarchen und das Apnoe kann in dieser Schlafposition vermieden werden, außerdem auch das Aufstoßen der Magensäure (Reflux) stört unsere Nacht nicht.  Beziehungsweise es ist auch nicht egal, auf welche Seite wir schlafen.

Das Liegen auf der rechten Seite wird für weniger vorteilhaft gehalten, wegen des Risikos der Entstehung des Sodbrennens bzw. der Überlastung der Blutgefäße und den daraus folgenden schlechteren Blutkreislauf. Das Liegen auf der linken Seite dagegen macht den Blutkreislauf effektiver, deswegen wird es werdenden Müttern ausgesprochen empfohlen. Es schützt die Gebärmutter davor, dass sie von der Leber zu sehr gedrückt wird. Aus dem sich auf der linken Seite des Organismus befindenden Magen stößt man die Magensäure nicht auf.

The Journal of Clinical Gastroenterology empfiehlt, bei Sodbrennen mindestens zehn Minuten auf der linken Seite zu liegen. Aber nicht nur die Funktion des kardiovaskulären (Herz- und Ader-) Systems wird besser, sondern auch die des Lymphsystems bzw. auch der Blutdruck erhöht sich nicht bis in den Himmel. Laut Fachleuten wird sogar unsere Verdauung gefördert, wenn wir in dieser Pose einschlafen.


Was für eine Matratze soll man kaufen? Hier findest du die Antwort!


Anders wird die Fötuslage bewertet. Einige Forscher halten es für ausgesprochen falsch, sie sagen, es empfiehlt sich, ausschließlich während der Schwangerschaft so zu schlafen, denn die zum Brustkorb hochgezogenen Beine können die Atmung des Zwerchfells hindern bzw. bei Gelenkentzündungen Schmerzen verursachen. Andere meinen wiederum, dass diese Lage die Belastung des Beckens beseitigt.  Wenn möglich, sollten wir in der Seitenlage die Beine nicht ganz anziehen bzw. auch das ist nicht optimal, wenn du ein Bein streckst und das andere anziehst.  Anstelle dessen beuge beide Beine, so werden die Lendenwirbel nicht gedrückt.

Nachteile: Im Gegensatz zur Rückenlage verteilt sich das Körpergewicht bei der Seitenlage nicht so effektiv. Das heißt, dass die hervorstehenden Körperteile, die Hüften und die Schulter besonders gedrückt werden können. Bei der Seitenlage bohren wir das Gesicht ins Kissen, deswegen können die Falten vorzeitig erscheinen bzw. die Brüste an Festigkeit verlieren, da sie über die Nacht andauernd hängen und deswegen die Sehnen ausleiern können.

Auf welcher Matratze: Aus den Obigen folgt, dass die sehr harten Matratzen nicht praktisch für die Seitenlage sind (natürlich was als hart gilt, hängt auch vom Körpergewicht ab), denn sie können die Hüfte und die Schulter drücken. Das zwingt das Rückgrat in eine unnatürliche Position (deformiert) bzw. kann Rückenschmerzen verursachen. Man braucht also eine mittelfeste Matratze in dieser Schlafposition, die sich präzise an den Körper anpasst und diesen Teilen einigermaßen ermöglicht, sich einzusinken.

Auf welchem Kissen: Das ideale Kissen füllt das Schulter-Hals-Dreieck perfekt aus, es hängt also von der Schulter-Hals Entfernung ab, wie dick das Kissen sein soll. Im Allgemeinen kann man doch sagen, dass ein höheres, dickeres Kissen optimaler ist, als in den anderen Schlafpositionen Zum Beispiel ein mittelhohes, festes Dinkelkissen, in das es sich weniger einsinken lässt, eignet sich genauso für diesen Zweck wie ein höheres, aber weicheres Memory-Kissen.  Wenn man die Knie aufeinander legt, können sie voneinander abrutschen und deformieren so die Lendenwirbel. Um es zu beseitigen lege ein flaches Kissen zwischen den Knien, damit das Kreuzbein symmetrisch bleibt. Wenn du beim Schlafen gern das eine Bein anziehst, dann lege ein so dickes Kissen unter das angezogene Bein, das die lumbalen Wirbel entlastet.

Bauchlage – Nur wenn es wirklich sein muss!

Vorteile: Die oberen Atemwege bleiben in Bauchlage offen, man kriegt besser Luft. Der einzige Vorteil der Bauchlage ist, dass das Schnarchen und die nächtliche Atempause (Apnoe) in dieser Position am besten vorgebeugt werden können.

Nachteile: Wenn wir auf dem Bauch schlafen, ist die ganze Fläche der Wirbelsäule einer ungesunden Belastung ausgesetzt, da diese Schlafposition das Rückgrat zu steif hält, die natürlichen Biegungen deformiert. Die Muskel, Gelenke und Nerven des Rückgrats sind über die Nacht angespannt, was zu Hals-, Rücken- und Kreuzschmerzen führen kann bzw. zur Taubheitsgefühl der Extremitäten. Am meisten sind die lumbalen (Lenden-) und Halswirbel gefährdet. Da der Kopf um 90 Grad gedreht werden muss, um Luft zu holen, werden die Halswirbel verrenkt. Es ist typisch, dass nur ca. 10-20% der Bevölkerung überall auf der Welt so schlafen.

Auf welcher Matratze: Wenn es nur geht, sollte man nicht auf dem Bauch schlafen, wenn man sich schon so sehr daran gewöhnt hat, dass man daran nicht mehr ändern kann, dann wählt man am besten eine mittelfeste oder ein bisschen festere Matratze, in die der Kreuz zwar etwas einsinken kann, aber das Beckenknochen stützt und somit die lumbalen Wirbel entlastet.

Auf welchem Kissen: Viele schlafen ohne Kissen auf dem Bauch, und in gewissen Fällen kann ein dünnes Kissen zweckmäßig sein. Welches für dich bequemer ist, kannst du durch eine Kissenprobe feststellen. Der Regel ist auch hier das, dass durch die Stützung der natürlichen Biegung der Halswirbel sie gleichzeitig entlastet werden. Die Brust- bzw. Lendenwirbel kann man durch ein unter dem Bauch und Becken gelegtes flaches, weiches Kissen schützen.

Schlafpositionen und Matratzen für spezielle Wirbelprobleme

Viele von uns kämpfen mit irgendwelchen chronischen Rückgratbeschwerden, derer Symptome durch die sorgfältige Wahl der Schlafposition und der Matratze gelindert werden können (die untenstehenden Angaben habe ich der Seite www.spine-health.com/wellness/sleep/mattresses-and-sleep-positions-each-back-pain-diagnosis entnommen).

Für die an Knochengelenkentzündung, Verengung des Rückgratkanals und an foraminalen Bandscheibenvorfall Leidenden kann die Fötuslage helfen, auf einer mittelfesten Matratze. Bei Bursitis ist ebenfalls die mittelfeste Matratze die optimale, wie auch bei Gelenkentzündungen und seitlicher Verformung des Rückgrats ist eine zu harte Matratze wegen der Anspannung der Wirbel nicht empfehlenswert. Die Hüftschmerzen können in der Seitenlage mittels eines hohen Kissens beseitigt werden.

Quelle: thespinaldecompression.in

Obwohl die Bauchlage oben von mir sein Fett abgekriegt hat, ist es bei degenerativen Rückgraterkrankungen durch Abnutzung am praktischsten, auf einer etwas harten Matratze zu schlafen (damit die Wirbel mittels eines flachen Kissens unter der Hüfte nicht gedrückt werden). Auch die Schmerzen bei parazentralem Bandscheibenvorfall sind am leichtesten in der Bauchlage auszuhalten.

Sich wälzen – Wirklich ein Teufelszeug?

Das Wälzen in der Nacht wird negativ bewertet, da es den ruhigen, erholsamen Schlaf unmöglich macht. Eine unbequeme Matratze, eine falsch gewählte Schlafposition oder Schlafstörungen, alle können uns zur Änderung der Körperlage mitten in der Nacht zwingen.

Das man seine Lage ab und zu ändert, lässt sich nicht vermeiden, es kommt selten vor, dass man in derselben Schlafposition aufwacht in der man einschlief. Die Änderung der Körperlage ist bis zu einem gewissen Maße nicht schädlich, denn laut Fachleute macht es den Blutkreislauf effektiver.

Aber wie viele Drehungen sind „erlaubt“?

Nach Eric Olson (Partnerdirektor der Mayo Clinic Center for Medicine) sind ca. 20 Umdrehen pro Nacht noch nicht schädlich, es stört nämlich nicht die REM Tiefschlaf-Phase.

Ich hoffe, dir ein wenig bei der Wahl der gesündesten Schlafposition geholfen zu haben!


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Quellen: 

  • www.webmd.com/sleep-disorders/features/sleep-position-and-sleep-quality
  • www.webmd.com/sleep-disorders/features/sleep-position-and-sleep-quality#2
  • www.health.com/health/gallery/0,,20479110,00.html
  • www.medicaldaily.com/sleeping-positions-stay-healthy-best-and-worst-ways-sleep-during-night-296714
  • www.spine-health.com/wellness/sleep/mattresses-and-sleep-positions-each-back-pain-diagnosis
  • mayoclinic.org/diseases-conditions/back-pain/multimedia/sleeping-positions/sls-20076452
  • www.bettersleep.org/better-sleep/sleep-positions
  • www.doctoroz.com/article/best-sleep-positions
  • sleep.org/articles/best-sleep-position/
  • www.healthstatus.com/health_blog/sleep-2/sleep-position-healthiest/
  • www.huffingtonpost.com/2014/06/20/sleep-position-health_n_5500859.html
  • www.lifehack.org/356391/this-why-you-should-sleep-your-left-side-backed-science
  • sleepopolis.com/best-mattress/best-mattress-for-side-sleepers/
  • sleepopolis.com/best-mattress/best-mattress-for-stomach-sleepers

Was ist die one-fits-all Matratze?

Ich wurde oft gefragt, ob eine Matratze für jeden und jede geeignet sein kann. Meine Antwort ist natürlich: nein. Aber was diese Unternehmen uns auf dem Markt anbieten, haben wir mehr Chance, die richtige Matratze für uns zu finden.

emma-matratze

Was bietet uns ein Start-up Unternehmen an?

  • Ein 100 Tage Probeschlafen
  • Eine kostenlose Lieferung
  • Eine kostenlose Abholung beim Nichtgefallen
  • Ein Geld-zurück-Garantie beim Nichtgefallen

Ich persönlich finde das 100 Tage Probeschlafen sehr überzeugend. Das bedeutet, ich kaufe mir eine Matratze, die ich 100 Tage zu Hause testen kann und falls die Matratze mir nicht passen würde, kann ich sie einfach zurückschicken. Risiko ist einfach O%

Natürlich hören wir oft, dass wir die Matratze nicht im Geschäft ausprobieren können, aber ich verstehe diese Kritik nicht, warum möchten wir eine Matratze im Geschäft testen, wenn wir den Test einer Matratze auch zu Hause tun können. Ich glaube, ein 10 Minuten Probeliegen kann nicht genug sein, dass wir die richtige Entscheidung beim Matratzenkauf treffen, mit der wir 5 Jahre zusammen leben (schlafen) müssen! Darum empfehlen wir dir, die Möglichkeit für ein Probeschlafen auszunützen.

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Welche one-fits-All Matratze empfehlen wir dir?

Du kannst sie selbst raussuchen! Wir haben schon über diese Unternehmen geschrieben. Wir fassen sie wieder zusammen:

Amerikanische Start-up Unternehmen

Start-up Unternehmen aus Großbritannien

Deutsche Start-up Unternehmen

Start-up Unternehmen aus Österreich

Viel Spaß beim Lesen und beim Probeschlafen!

kaltschaummatratze


Hast du schon über unseren Artikel gelesen?

Worauf soll ich beim Matratzenkauf achten? (Link ist klickbar!)

Befolge meine Ratschläge, und schlafe besser!


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Umfrage über Schlafgewohnheiten in St. Pölten (2017)

Die Leute in St. Pölten stehen müde auf! Eine Umfrage über Schlafgewohnheiten wurde vom 15. bis 19. Mai in St. Pölten durchgeführt. 493 Personen haben an der Umfrage teilgenommen. Diese Umfrage war nicht repräsentativ.

st.polten-schlafen

Die Befragten haben eine Umfrage mit 10 Fragen ausgefüllt und sie dauerte ungefähr 2 Minuten. Sie haben freiwillig an der Umfrage teilgenommen.

Das Ergebnisse der Umfrage

Wie schläfst du normalerweise

47,6% der Befragten behaupten, dass sie lieber auf der Seite schlafen. Die Ärzte halten die Rücken-und Seitenlage für gesund. Die Wirbelsäule kann bei der Seitenlage entlastet werden und kann sich in natürlicher Position regenerieren.

Die gesündeste Position (Rückenlage) ist am angenehmsten für die Wirbelsäule, weil sie am wenigsten belastet wird und das Gewicht gleichmäßig verteilt ist. Leider schlafen 5,5% der Befragten nur auf der Rückenlage. Aber diese Position hat auch Nachteile. z.B.: Man ist bei der Rückenlage am ehesten von Atmungsbeschwerden, Schnarchen und Schlafapnoe betroffen.

19,5% der Befragten schlafen auf dem Bauch. Die gesamten Wirbelsäule wird in dieser Position überlastet. Der Nacken und die Wirbelsäule liegen nicht auf einer Linie und das Drehen des Kopfes auf die Seite belastet den Nackenbereich.

Wenn wir ein Vorteil nennen sollen, ist Bauchlage ideal gegen Schnarchen und Schlafapnoe.

Wie viele Stunden schläfst du?

40.2% der Befragten sagten, dass sie 7 Stunden schlafen. Ich finde dieses Ergebnis sehr gut, weil wir täglich zwischen 7 und 8 Stunden zu schlafen brauchen, um fit aufstehen zu können. Unser Organismus regeneriert sich im Schlaf. Das Schlafen wirkt sich auf zahlreiche psychologische und physiologische Vorgänge aus.

31,1% der Befragten schlafen weniger als 6 Stunden. Wenn man zu wenig schläft, gerät der Hormonhaushalt und die Verdauung verlangsamt sich, der Organismus verlangt nach mehr Speisen! Die Folge ist: Man hat mehr Chance, übergewichtig zu werden.

Nicht gesprochen davon, dass Herzinfarktrisiko verdoppelt sich, weil wenn man wenig schläft, bilden sich Stresshormone im Blut.

Die Folgen:

  • beschleunigter Pulz
  • erhöhter Blutdruck

Die Herzmuskeln können sich nicht regenerieren, wenn man wach ist, weil sie auch am Abend funktionieren müssen.

Wann gehst du schlafen?

Die Mehrheit geht zwischen 20 und 24 Uhr schlafen. 37,8% davon gehen ins Bett zwischen 22 und 23 Uhr. Die Statistik zeigt uns, dass 45,7% der Befragten 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen fernsehen. Der Fernseher oder Laptop halten uns wach, deshalb können wir schwer einschlafen.

Was machst du vor dem Schlafen?

24,4% der Befragten spielen mit dem Handy vor dem Schlafengehen. Das Telefon kann Schlafstörung verursachen. Wir sehen lange unser Telefon am Abend und wegen des Lichts vom Display wird die Produktion des Hormons Melatonin gestört, was (Melatonin) für den normalen Schlaf verantwortlich ist.

Wir sollten TV und Handy mindestens 2 Stunden vor dem Schlaf ausschalten.

st.pölten stehst du fit?

59.8% der Befragten stehen in der Früh müde auf, obwohl wir morgens fit aufwachen sollten. Wir geben uns nicht genug Zeit, uns auszuschlafen. Diese schlechte Gewohnheit beeinflusst unsere Gesundheit. Auf lange Sicht gib es viele Folgen, mit denen wir rechnen sollten, wenn wir morgens müde aufstehen.

Konsequenzen der Schlaflosigkeit:

  • Geschwächtes Immunsystem
  • Erhöhtes Herzinfarktrisiko
  • Blutdruckprobleme
  • Libidoverlust
  • Verdauungsstörungen

schlafen-fit

Die Umfrage zeigt uns, dass fast 70% der Befragten über 55 sagten, dass sie fit morgens aufstehen. Wir nehmen an, sie haben mehr Zeit auf den Schlaf und haben weniger Stress. Darum schlafen sie ruhiger! Die jüngere Generation antwortete, dass sie sich in der Früh müde fühlt. (Je jünger jemand, desto weniger er schläft.) Sie lernen, arbeiten oder Sport treiben. Aus diesem Grund haben sie weniger Zeit zu schlafen. Sie nehmen sich Zeit zum”Leben” (Hobbys, Sport, Party) und sie haben weniger Zeit auf den Schlaf.

Zu guter Letzt geben wir ein paar Tipps, mit denen ihr schneller einschlafen und fit aufstehen könnt.

Wir hoffen, wir konnten euch helfen! Lasst euch genug Zeit schlafen!

Zoltan Balo/Matratzenmann!

Schreib uns einfach! Entweder via E-Mail an info@matratzenmann.at oder ruf uns an +43 676 6337090!

 

Der Inhalt der Umfrage kann kopiert und bearbeitet werden! Wir bitten euch, dass ein Link auf unsere Umfrage und auf www.matratzenmann.at angezeigt wird!

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Das Telefon im Bett? Leg es nie unter dein Kissen!

In unserer modernen Welt heute ist es ganz normal, gleich nach dem Aufstehen die Nachrichten auf unserem Handy abzuchecken. Die Smartphones begleiten uns nicht nur tagsüber ständig, sie folgen uns sogar ins Bett.

Das menschliche Gehirn ist fähig, Informationen von höchstens 5 Zeitungen zu verarbeiten, ein durchschnittlicher junger Mensch von heute müsste jedoch mit der Informationsmenge von 200 Tageszeitungen zurechtkommen. Unser Gehirn wird also extremen Belastungen ausgesetzt, was zur Folge hat, dass wir uns auf wichtige Dinge nicht richtig konzentrieren können.

Ausreden, warum man das Handy im Bett benutzt

Man hört immer wieder, alle wüssten, dass es schlecht ist, das Handy mit ins Bett zu nehmen, trotzdem findet man Ausreden, warum man es unbedingt braucht – sogar während des Schlafens. Einige beliebte Ausreden:

  • „Das Handy ist mein Wecker, sonst komme ich zu spät zur Arbeit.”
  • „Ich möchte keinen wichtigen Anruf verpassen. Ich muss im Notfall erreichbar sein.“
  • „Ich höre auf dem Handy Musik im Bett, Musik beruhigt mich.“

ist telefon-im-bett gesund?

Das Telefon muss nicht immer im Bett sein

Wie oben beschrieben, es gibt immer eine gute Ausrede, warum wir das Handy sogar dann brauchen, wenn wir schlafen gehen. Natürlich gibt es eine Lösung für dieses „Problem“.

Das Handy als Wecker ist in Ordnung, denn wenn jemandem das Aufstehen schwerfällt, muss halt der Wecker gestellt werden. Am einfachsten ist es, das Handy auf einen Tisch nicht zu weit vom Bett zu legen, denn wegen der Entfernung lassen wir das Handy vor dem Einschlafen wahrscheinlich in Ruhe. Um es am Morgen auszuschalten, müssen wir aus dem Bett, so werden wir sicherer wach.

Diese Methode ist besonders günstig, wenn es eigentlich nicht so wichtig ist, rechtzeitig aufzustehen, und wir uns wieder hinlegen könnten. Glaub mir, wenn du in die Küche rausgehen musst, um den Wecker abzustellen, hast du kaum Chancen, wieder einzuschlafen…

Was die wichtigen Nachrichten anbelangt, ist die „nicht stören“ Einstellung zu empfehlen. So nimmt das System Nachrichten, Signale, E-Mails, Anrufe nur von den dafür vorgesehenen Personen an, die anderen werden versteckt. Für Eltern oder Manager ist dies natürlich keine Option, weil sie das Gefühl haben, dass jederzeit etwas passieren kann, aber bei der richtigen Einstellung kannst du wenigstens vermeiden, von deiner Bank nachts überflüssige Nachrichten zu erhalten. Zum Musikhören lohnt sich die Anschaffung eines Bluetooth-Kopfhörers, so hat man Musik, aber das Handy ist nicht im Bett. Diese Kopfhörer können eine Reichweite von 10 m haben.

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Der Akkumulator kann sich unter Kopfkissen überhitzen/Quelle: naradanews.com

Argumente, warum man das Handy nicht mit ins Bett nehmen sollte

Wir haben schon alle Ausreden entkräftet und Lösungen gefunden, das Handy nicht mit ins Bett zu nehmen, so kommen wir jetzt zu den möglichen Folgen, Auswirkungen, die das Handy auf seinen Nutzer haben kann.

Es kann sich entzünden. Es ist schon öfter vorgekommen, dass sich der Akkumulator überhitzte und das Handy unter dem Kopfkissen zu brennen anfing. Das ist ein Argument dagegen, es als Wecker zu gebrauchen oder, wenn es schon sein muss, stecken wir es nicht unter das Kissen.

Es kann Schlafstörungen verursachen. Wenn wir vor dem Schlafengehen an unserem Handy herumspielen, wird die Produktion des Hormons Melatonin gestört. Dieses Hormon ist für den normalen Schlaf verantwortlich – und wird im Dunkeln produziert. Schauen wir aber am Abend lange auf unser Handy, kommt die Hormonproduktion wegen des Lichts vom Display aus dem Gleichgewicht. Wir sollten deshalb mindestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen unser Handy weglegen – ich weiß, dass das ist unvorstellbar ist.

Es ist schädlich für die Gesundheit. Forschungen haben ergeben, dass Handynutzung das Risiko, an bestimmten Krebsarten zu erkranken, erhöht. Dies ist ein ständiges Streitthema unter Ärzten, aber sicher ist sicher, es ist sinnvoll, das Handy vor dem Schlafengehen so weit weg von unserem Kopf zu legen wie nur möglich.

Das Telefon schädigt unsere Sehkraft

Das Telefon schädigt unsere Sehkraft/Quelle:mirror.co.uk

Es kann unsere Sehkraft beeinträchtigen. Ein Artikel aus der Zeitschrift New England Journal of Medicine hat beschrieben, dass es Beweise dafür gibt, dass das Licht des Handys unsere Sehkraft vorübergehend schädigt, wir können sogar kurzzeitig erblinden. Die Experten stellten fest, dass die Erblindung bei denjenigen vorkam, die ihr Handy nach dem Schlafengehen im Bett benutzten. Es hat sich auch herausgestellt, dass sie sich auf die Seite legten, auf der sie später die vorübergehende Erblindung bemerkten. Diese Position ist problematisch, da wir nur mit einem Auge auf das Handy schauen, das andere wird zugemacht oder man sieht nur ein wenig damit, denn unser Gesicht wird vom Kopfkissen verdeckt. So erreicht das blendende Licht aus dem Display nur ein Auge, für diese zu hohe Belastung sind unsere Augen anscheinend nicht vorgesehen.

Zusammengefasst kann man nur dazu raten, dass wir das Handy aus dem Bett verbannen sollten, denn das Bett sollte zum Ausruhen da sein, dabei stört das Handy nur. Also, Handy aus, und gute Nacht!

Quellen:

  • https://www.welt.de/gesundheit/article155412601/Das-passiert-wenn-das-Smartphone-mit-ins-Bett-geht.html
  • https://www.welt.de/wissenschaft/article157996734/Die-Gruende-warum-das-Handy-nicht-mit-ins-Bett-sollte.html
  • http://www.focus.de/digital/handy/technik-stoert-das-smartphone-die-nachtruhe_id_5941110.html
  • http://www.focus.de/gesundheit/videos/forscher-sind-sich-sicher-das-passiert-in-ihrem-koerper-wenn-sie-ihr-handy-nachts-neben-sich-liegen-lassen_id_6147190.html

Macht zu wenig Schlaf dick?

Macht zu wenig Schlaf dick?

Endlich haben wir schönes Wetter, man muss nicht mehr so viel Kleidung tragen, die Badesaison ist auch bald da. Frühlingsanfang ist für die, die abnehmen wollen, meistens eine ebenso starke Motivation, wie die guten Vorsätze zu Neujahr. Man sieht immer mehr Leute mit Fruchtsaft in der Hand, wir entgiften, machen Termine beim Kosmetiker, und auch in den Fitnesszentren herrscht nach Zeiten der Flaute wieder Hochbetrieb. Wir geben ein Vermögen aus, schön und gesund zu sein. Aber eins scheinen wir dabei immer wieder zu vergessen: wie wichtig erholsamer Schlaf ist…

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Sport, Sport….gegen Übergewicht!

Schlaflosigkeit scheint regelrecht ein Sport zu sein, dabei verstehen wir nicht, warum wir trotz Bewegung und Diät kaum überflüssige Pfunde loswerden. Schlaflosigkeit ist in vielerlei Hinsicht ein Hindernis auf dem Weg zur Traumfigur. Wenn du dich immer mal wieder wegen „noch 1-2 Episoden deiner Lieblingsserie”, wegen Arbeit oder Lernen bis spät in die Nacht um deine Nachtruhe bringst, ist es kein Wunder, dass deine Diät nur halb so wirksam und schnell vorangeht.

Je kürzer der Schlaf, umso größer der Appetit?

Ist man unausgeschlafen, schadet das beim Abnehmen gleich doppelt. Zum einen erhöht es den Ghrelinspiegel, zum anderen senkt es den Leptingehalt im Blut. Einfacher ausgedrückt wird das Hungergefühl stärker, während das Sättigungsgefühl schwächer ist. Das klingt nicht besonders verlockend, oder?

Schokoladen

Ich esse noch eine Schokolade…

Überlegen wir mal! Beim Schlaf erhöht sich der für das Sättigungsgefühl verantwortliche Leptingehalt im Blut, im Laufe des Tages nimmt das wieder ab, unser Organismus signalisiert, dass er Nahrung braucht. Bei Schlafmangel jedoch wird dieses Gleichgewicht gestört, der Hunger kann nur mit übermäßig viel Nahrung gestillt werden. Dazu kommt noch das „Hungerhormon” genannte Ghrelin, das noch eins drauflegt, und unseren Appetit noch extra anregt… Zusammenfassend haben wir größeren, schwer zu stillenden Appetit, das ist bei einer Diät nicht gerade hilfreich.

Wenn du also nicht regelmäßig schläfst, kannst du damit rechnen, dass diese zwei deine Schlankheitskur ernsthaft gefährden!

Der Weg zum Übergewicht … ist mit Schlafmangel gepflastert?

Wenn du gedacht hast, dass wenig Schlaf lediglich ein bisschen Hunger und weniger Sättigungsgefühl verursacht, muss ich dich leider  enttäuschen. Der Energieverbrauch unseres Körpers geht auch noch zurück, wir verbrennen weniger Kalorien, unser Stoffwechsel verlangsamt sich.  Bevor du abwinkst, und meinst, so schlimm kann das gar nicht sein: die negativen Folgen sind leider schon nach einer einzigen schlechten Nacht spürbar. Laut einer Studie des American Journal of Clinical Nutrition war der Energieverbrauch von Personen mit normalem Schlaf im Ruhezustand 5% höher, als der von unausgeschlafenen Personen. Diese Zahl ist nach dem Essen sogar noch auffallender: der Energieverbrauch der Ausgeschlafenen war sogar schon 20% (!) höher.

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Während unser Energieverbrauch sinkt, erhöht sich sogar noch unser Stresshormonspiegel. Viele Leute neigen dazu, Anspannungen und stressige Situationen mithilfe von Essen zu überstehen. Ein Teufelskreis.

Faktoren, wie wegen Schlafmangel erhöhter Blutzuckerspiegel, oder der Zusammenhang zwischen Diabetes und häufigem Schlafmangel wurden noch gar nicht erwähnt.

Mehr Zeit, mehr Essen!

Das muss wohl kaum erklärt werden. Dir ist sicher auch schon passiert, dass du wach geblieben bist, und mitten in der Nacht plötzlich die Idee hattest, im Kühlschrank nach Leckereien zu suchen? Die Theorie dahinter ist ganz simpel: je länger man wach ist, desto wahrscheinlicher isst man auch.

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Ohne Eis beginnen wir, einen Film nicht zu sehen, nicht wahr?

Einen eindeutigen Beweis dafür lieferte der Versuch der Universität Pennsylvania, wobei die Probanden in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Die eine Gruppe schlief immer von 23 Uhr abends bis morgens um 8, die andere von morgens um 4 ebenfalls bis 8. Das Ergebnis war, dass die Leute in der Gruppe mit weniger Schlaf in einer Woche bis zu 1 Kilo zunahmen. In der Zeit nämlich, wo die andere Gruppe schon schlief, nahmen die wachen Leute etwa 550 Kalorien zu sich. Öfter mal ein wenig naschen macht am Ende viel aus.

Geh also, wenn möglich, jeden Abend zeitig schlafen, dann bist du am nächsten Morgen nicht nur ausgeruht, sondern auch schlanker!

Ungesundes Essen

Eine Faustregel, die man bei einer Diät auf jeden Fall einhalten sollte: geh nie Lebensmittel kaufen, wenn du erschöpft bist. Denn wenn wir beim Einkaufen müde sind, wächst die Chance, dass wir Lebensmittel mit mehr Kalorien aussuchen. Im Großen und Ganzen dasselbe, wie beim Einkaufen mit leerem Magen. Man entscheidet sich für viele überflüssige Extras, die man später am liebsten zurückgeben würde.

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Es passt nur heute! Morgen esse ich wieder gesund!

Noch was Interessantes zum Thema: bei einem Versuch bekamen die Testpersonen das gleiche Frühstück, die eine Gruppe war jedoch ausgeschlafen, die andere bekam am Vorabend wenig Schlaf. Sie alle wurden zum Einkaufen geschickt, und die unausgeschlafene Gruppe kaufte Lebensmittel mit um 1300 Kalorien (!) mehr, als die ausgeruhte Gruppe.

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Dori ist im Urlaub! Sie übertreibt manchmal die Bestellung des Essens. 🙂

Achtung! Dein Gehirn täuscht dich!

Bei einer Untersuchung in Schweden wurden ausgeruhte und nicht ausgeschlafene Personen darum gebeten, in einem Computerprogramm die ihrer Meinung nach ideale Menge der gezeigten Speisen auf einem virtuellen Teller anzugeben. Müde Personen schätzten die ideale Portion um 35 Kalorien höher ein, als die ausgeruhten Probanden – daraus folgt, dass wir, wenn wir schläfrig sind, mehr Essen als durchschnittlich empfinden. Diese Kalorienmenge scheint zwar nicht so bedeutend zu sein, wenn man aber mit 5 Mahlzeiten am Tag rechnet, kommt man schnell auf 175 Kalorien, also 5250 Kalorien im Monat, 63.000 im Jahr. Das heißt, unausgeschlafen hat man schnell 9 Kilo Fett mehr drauf, nur weil man nicht richtig geschlafen hat. Das lohnt sich überhaupt nicht.

Du liegst nicht auf dem richtigen Schlafplatz!

Man kann 7-8 Stunden im Bett verbringen, es ist aber sinnlos, wenn die richtige Schlafzeit nur einen Bruchteil davon beträgt. Schlaf ist Nahrung für unseren Körper und für unser Gehirn, benutzt du aber nicht die für deinen Körperbau und deine Schlafposition geeignete Matratze, kannst du dich nicht richtig ausruhen. Schlafmangel hat dann die oben genannten Folgen hinsichtlich des Gewichts. Es sind also nicht nur die gefährdet, die freiwillig nicht rechtzeitig schlafen gehen, sondern auch die, die zwar genug Zeit mit Schlaf verbringen, aber nicht unter optimalen Bedingungen.

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Eine gute Matratze ist hier auch wichtig!

Das schlimmste in Bezug auf das Verhältnis von Schlaf und Gewicht ist meiner Meinung nach jedoch, dass die meisten sich gar nicht im Klaren darüber sind, dass es die beschriebenen Zusammenhänge überhaupt gibt. Sie erreichen bei einer Diät viel langsamer sichtbare Ergebnisse, erleben immer wieder Enttäuschungen, ihr Selbstwertgefühl sinkt, statt das Problem zu lösen, wird es nur immer schlimmer. Dabei wäre es so einfach, neben Training und Ernährung auch auf ein weiteres biologisches Grundbedürfnis zu achten, und uns in der Nacht auszuschlafen!

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