Monat: September 2017

Wofür ist die Matratze mit einer Winter- und einer Sommerseite gut?

Die Winter- und Sommerseite – wie es auch der Name zeigt – weist darauf hin, dass die Matratze im Winter ein anderes Klima als im Sommer gewährt.

Die Winterseite ist im Allgemeinen mit einer wärmeren Schicht, meistens mit Wolle überzogen, derer wohltuende Wirkung auf das Klima allgemein bekannt sind. Wir sprechen über ein natürliches Stoff, das herrlich luftdurchlässig ist, die Wärme speichert, wobei es trotzdem für trockene Umgebung beim Schlaf sorgt. Nicht umsonst leiben wir die Bettwäsche aus Wolle so sehr!

Dagegen ist die Sommerseite mit einem luftigen, leichteren, meistens aus Baumwolle oder anderem, die Flüssigkeit aufnehmenden Stoff hergestellten Bezug bezogen, der dem Benutzer ein frischeres Temperaturgefühl auch in den heißen Monaten sichert.


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Winter-, Sommermatratzen? Und wie ziehe ich den Bezug ab?

Von den meisten Matratzen kann der Winter- bzw. Sommerbezug leider nicht abgezogen werden – so hat man praktisch keine Reinigungsmöglichkeit. Zur Wahrheit gehört, dass es nach den Rückmeldungen kaum Menschen gibt, die den Bezug abnehmen und auswaschen würden – obendrein können die meisten Flecken und Verletzungen durch eine gute Matratzenauflage vermieden werden. Es schadet aber natürlich nicht, wenn der verflixte Bezug bei einem größeren Unfall schnell abgezogen werden kann…

Das andere Problem ist, wenn die Winterschicht nicht außen liegt, dann kann niemand sagen, welche die Winter- und welche die Sommerseite der Matratze ist. Nicht mal ich. Nur wenn ich die kleine Sonne bzw. den Schneeflocken auf dem Etikett der Matratze sehe. Die Wirkung der Winter- bzw. Sommerseite ist sinngemäß schwächer als würde man unmittelbar darauf liegen. Praktisch gesehen kann die im Temperaturgefühl eintretende Änderung eher gemessen als gefühlt werden.  Das ist also eher ein Marketing-Trick.

Quelle: www.agy-matrac.hu

Mein anderes großes Problem mit den Matratzen mit Winter- und Sommerseiten ist, dass ich nicht sehe, was unter den Bezügen steckt. Und wenn man es nicht sieht, dann kann es alles Mögliche sein.  Interessant, dass wir die Frage “…nur ein Stück Schaumstoff? Das kostet so viel?“ immer dann gestellt kriegen, wenn jemand unter den abziehbaren Bezug schaut. Ihr sollt gar nicht wissen, was dort ist, wo man nicht reingucken kann…Natürlich nicht immer, aber es kommt auch mal Abfall vor.

Ist die Winter- bzw. Sommerseite in der Tat nützlich?

Meiner Meinung nach beeinflusst die Winter- bzw. Sommerseite das Temperaturgefühl nur minimal – ich kann doch nicht schreiben: überhaupt nicht – und die Kunden messen dem eine viel größere Bedeutung bei als es eine nützliche Funktion ist. Gewisse Typen werden bei der Nutzung nicht bestimmungsgemäß gewendet und die Kunden merken den Unterschied auf der falschen Seite liegend kaum.

Ich empfehle für den, der diese das Klima beeinflussenden Faktoren tatsächlich sympathisch findet, eher eine grundsätzlich luftdurchlässige Matratze zu besorgen. Es lohnt sich besser. Damit konnten wir die Sommerseite abhaken, und im Winter kann ein kuschelig warmes Unterbett aus Wolle eh durch nichts ersetzt werden!


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Epeda Federkernmatratzen

Ich  beschäftige mich seit 7 Jahren mit Matratzen und es gibt immer noch Leute, die sich nach Epeda Federkernmatratzen erkundigen. Ich dachte also, dass ich es auch hier schreibe, dass die Zeit der Epeda Federkernmatratzen vorbei ist. Es gibt sie nirgendswo mehr und man sollte sich darüber freuen…Warum?  Zum Ende des Artikels wird es sich herausstellen.

In den Menschen steckt eine trügerische Nostalgie. Früher war alles besser, denken viele, obwohl die Wirklichkeit meilenweit entfernt von dieser Behauptung ist – besonders was die Betteinlagen betrifft. So ist es auch mit den Epeda Federkernmatratzen. Hauptsächlich alte Menschen suchen diese Produkte – aber immer mehr kommen auch von den jüngeren Generationen.

Warum ist die Epeda Federkernmatratze ungesund?

Es ist einfach, zusammenzufassen, warum die Epeda Federkernmatratze ungesund ist.  Sie passt sich dem Körper einfach nicht an. Die guten Matratzen folgen der Körperkontur. Die mit Epeda Federkern sind einfach nicht in der Lage, punktelastisch zu sein. Das ist deswegen so, weil die Betteinlagen aus einer einzigen Stahlfeder hergestellt werden. Auf diese Weise ist jeder Feder mit den anderen verbunden.

Daraus folgend sind die Epeda Federkernmatratzen ähnlich dem  Bonellsystem in Bezug auf die Ebene nicht elastisch.  Was das in der Umgangssprache heißt? Setzt man sich irgendwo auf die Matratze, wird sich die ganze Matratze in die Richtung senken. Noch praktischer ausgedrückt: wenn du kräftiger gebaut bist als dein(e) Partner(in), dann wird er/sie nachts in deine Richtung kullern – das kann natürlich auch eine gute Nachricht sein, es hängt vom Menschen ab.

Genauso wird der aus Federn verbundene Federkern nachts durch das hin und her Wälzen Probleme bereiten. Die Matratze bewegt sich wellenartig. Wenn du dich bewegst, wird es auch dein Partner spüren. Wen es sehr stört, der wird auch aufwachen, aber es ist ein allgemeineres Problem, dass man neben einem sich hin und her wälzenden Menschen schwer einschlafen kann.


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Das größte Problem ist jedoch weiterhin die fehlende Körperanpassung. Eine gute Matratze passt sich dem Körper an. Es ist deswegen wichtig, weil gewisse Körperteile in die Matratze einsinken müssen, damit andere Körperteile zureichend gestützt werden. Schauen wir uns anhand eines einfachen Beispiels an, was ich meine:

Nehmen wir an, du schläfst in Seitenlage. In dieser Position sind deine Schulter und Hüfte die Körperteile, die herausragen. Wenn dein Bett der Kontur nicht folgt – zum Beispiel weil es in Bezug auf die Ebene nicht elastisch ist, wie die Epeda Federkernmatratzen – dann werden diese zwei Körperteile die zwei Hauptdruckpunkte beim Liegen sein. Das Rückgrat wird zwischen den Schultern und Hüften nicht gestützt – es wird eine Art Brücke zwischen den zwei besagten Punkten bilden. Es wird die ganze Nacht über angespannt, nicht entlastet sein, liegt in einer unnatürlichen Position und kann letztendlich nicht ruhen.

Obendrein, werden diese zwei Punkte die ganze Nacht unter Druck stehen, da der größte Teil des Körpergewichts durch die Schulter und Hüfte getragen wird. Nicht nur Schmerzen und Taubheitsgefühl werden die Belohnung dafür sein, sondern, weil die zu harte Matratze den Blutkreislauf zusammendrückt, wirst du dich nachts auch hin und her wälzen. In solchen Fällen erhält das Gehirn ein Warnsignal und der Organismus wird wach, um sich zu bewegen, damit das Blut in den Adern wieder zu strömen anfängt. Letztendlich besteht die Belohnung darin, dass man wegen dem häufigeren kleinen Aufwachen unausgeschlafener wird.

Quelle: images-na.ssl-images-amazon.com

Da war richtig Stoff drin…

Viele argumentieren so, dass die Epeda Federkernmatratze deswegen so gut war, weil es wenigstens genug Stoff reingesteckt wurde. Das stimmt auch sicherlich – besonders, wenn wir an die Matratzen denken, die man in den Geschäften der Lebensmittelketten kriegen kann -, man vergisst aber, dass die Seele dieser Betten nicht in den Federn, sondern in der Polsterschicht steckt.

Die Polsterschicht musste von guter Qualität und vor allem dick sein, damit man die Feder darunter nicht spürt. Wenn die Polsterschicht dünn war, dann piksten uns die besagten Federn sofort in die Seite.   Und das war schon ein Sch*gefühl…

Kann man Epeda Federkernmatratzen von guter Qualität herstellen?

Man könnte. Aber meines Wissens produziert niemand so was in Österreich – obwohl es einige gibt, die die von ihnen angebotenen sonstigen Federkernmatratzen als solche nennen.  Aber zurück zum ursprünglichen Gedankengang: man könnte solche Matratzen herstellen, aber es würde einfach zu viel kosten.

Wenn oberhalb der Feder eine Polsterschicht, die dick genug und von guter Qualität ist, angebracht wäre – sagen wir mal, aus HR Kaltschaum mit großer Elastizität – dann könnte es sogar etwas Gutes sein. Die Wahrheit ist aber, dass dazu keine Federn notwendig sind, meiner Meinung nach. Ich könnte sogar auf einer Betongrundlage eine gute Matratze anfertigen – wenn das Beton tief genug in der Matratze vergraben wäre…

Einige Missverständnisse um die Epeda Federkernmatratzen herum

Viele verwenden auch noch heute den Ausdruck Epeda Matratze oder „Epeda Federkernmatratze“ in Bezug auf Betteinlagen, wo es überhaupt nicht der Fall ist. Meistens werden die Matratzen mit  Bonellfederkern damit verwechselt, obwohl es ein wesentlicher Unterschied in der Herstellung der beiden gibt – wenn auch beide als überholt gelten.

Meines Wissens stellt heutzutage niemand mehr Betteinlagen mit Epeda Federkern in Österreich her. Manche Händler behaupten – oder eher schreiben -, sie würden Epeda Federkernmatratzen anbieten. Jeder kann selber entscheiden, ob es aus Unwissen getan wird oder eher als irreführendes Verhalten gilt – ich wüsste nicht, was schlimmer ist…

Angesichts der Obigen empfehle ich keinesfalls, ähnliche Matratzen zu kaufen.

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Warum ist die Benutzung einer falschen Matratze gefährlich?

Mit diesem Artikel möchte ich klären, warum es so wichtig ist, die ideale Matratze auszuwählen. Der Mensch ist nun mal so, dass man viel aufmerksamer ist, wenn nicht die Vorteile erörtert werden, sondern die Nachteile. Deshalb habe ich mich jetzt auch dafür entschieden.

Wenn man die falsche Matratze wählt, (oder der Wechsel zu einer neuen immer wieder aufgeschoben wird), muss man mit erheblichen gesundheitlichen Risiken rechnen. Einige davon sind eindeutig, andere wiederum nur weniger bekannt.

Eine harte Matratze, die den Körper quält, oder eine viel zu weiche kann Rücken- Hüft- oder Halswirbelschmerzen verursachen, die Entspannung wird gestört, der Organismus kann sich nicht regenerieren, nicht ausreichender, unruhiger Schlaf kann letztendlich eine Vielzahl von mentalen Problemen verursachen. Die Leichtfertigkeit führt also schließlich zu schlechterer Lebensqualität. (Schlafentzug kann so ernste Beschwerden verursachen, dass er im Mittelalter bei den Hexenprozessen als Folter eingesetzt wurde.)

Nehmen wir jetzt diese durch (die Reihenfolge zeigt nicht die Wichtigkeit der Probleme!)

Man muss mit ständigen Rücken- und Kreuzschmerzen leben!

Quelle: Kjpargeter / freepik.com

Rückenschmerzen oder Lumbago können mehrere Ursachen haben. Die häufig erwähnte ungesunde Lebensweise kann ebenso zu diesen Symptomen führen, wie eine falsche Matratze, die nicht richtig unterstützt.

Die ideale Matratze stützt den Körper im Schlaf, wobei die Wirbelsäule sich in einer natürlichen Position ausruhen kann (die Wirbelsäule ist nicht gerade, sie hat 3 natürliche Beugungen), so werden die Wirbel entlastet, ihr Kreislauf funktioniert effektiv (Forschungen In Spanien und in Amerika haben ergeben, dass für den Durchschnitt eine halbharte Matratze am wirksamsten ist gegen Rücken- und Kreuzschmerzen).

Eine falsche Matratze ist dagegen eine, die nicht zum Körpergewicht und zur Schlafposition passt, zu hart ist, um sich der Körperform anzupassen, deshalb entstehen bei einigen Körperteilen Druckstellen (meistens an der Hüfte, Taille oder an den Schultern), oder so weich, dass man völlig einsinkt und die Wirbelsäule wird deformiert. Zu dieser Kategorie zählen auch alte, durchgelegene Matratzen.

Auf diesen falschen Matratzen ist es unmöglich, sich auszuruhen, es entsteht nämlich Spannung in den Rückenwirbeln, sie verursachen Gelenkschmerzen, die Muskeln entspannen sich nicht, das Gehirn ist gezwungen, ständig zu kontrollieren, der Körper wird ständig zum Umdrehen gebracht, damit die Schmerzen erträglicher sind.

Man wird schnell zu einem unerträglichen Kauz!

Ich habe in einem ausländischen Forumeintrag eine sehr zutreffende Meinung darüber gelesen, wie wichtig guter Schlaf in unserem Leben ist. Der lautete so: „ Guter Schlaf ist die Grundlage für alles, durch ausreichendem Schlaf wurde ich ein besserer Mensch, Vater und Ehemann. Als ich zu wenig schlief, habe ich den Tag bestenfalls irgendwie überstanden, schlimmstenfalls wurde ich zu einem gereizten Arschloch.”

Ist die Matratze nicht optimal, wird der Schlaf weniger und schlechter. Wenn extreme Schläfrigkeit und Müdigkeit tagsüber häufig vorkommen, ist das nicht normal, und kann ein Hinweis dafür sein, dass mit der Matratze etwas nicht stimmt. Chronische Müdigkeit wird vom Schlafentzug verursacht.

Quelle: 9gag.com

Schlafentzug verschlimmert auch negative Gefühle, Sorgen und Depression. Die Forscher der Universität Pennsylvania haben Testpersonen gefunden, die eine Woche lang täglich nur 4,5 Stunden geschlafen haben, deshalb waren sie gestresst, wütend, reizbar und traurig. Als sie wieder normal schliefen, verbesserte sich ihre Stimmung erheblich. Eine Studie aus dem Jahre 2009 beweist dasselbe. 59 gesunde Erwachsene wurden untersucht, sie schliefen 28 Tage lang auf ihrer eigenen Matratze, in den nächsten 28 Tagen auf einer neuen, halbharten Matratze. Die Studie bewies, dass der Wechsel der Matratze den Stresspegel, die Sorgen und Reizbarkeit minderte, Zittern und Kopfschmerzen linderten sich!

Also niemals eine unbequeme Matratze benutzen! Lieber ausgeglichen und gut gelaunt sein im Alltag!

Wenn man sich wegen der Matratze nicht richtig ausschlafen kann, steht man am Morgen mit Energiedefizit auf. Deshalb ist man gezwungen, die Energie tagsüber zu ersetzen, das bedeutet, man isst kalorienreiche Speisen, oder man isst zu viel, anders gesagt: man frisst regelrecht.

Das gilt auch umgekehrt, Übergewicht kann zu Schlafstörungen führen, wie zum Beispiel Schnarchen oder die daraus entstehende Atemaussetzer.

Leute, die zu wenig schlafen, oder deren Schlaf gestört wird, wachen mitten in der Nacht auf, neigen eher zu Übergewicht. Man muss wohl nicht aufzählen, wie ungesund Übergewicht ist…

Man bekommt leichter Herzerkrankungen!

Schlafen auf einer Matratze von schlechter Qualität kann sehr ernste, eventuell lebensgefährliche Folgen haben, wie Herzerkrankungen und Kreislaufstörungen.

Das Risiko von Herzerkrankungen steigt besonders, wenn man weniger als 6 Stunden schläft. Im  European Heart Journal  wurden 15 medizinische Studien zum Thema vorgestellt, mit 475 Tausend Probanden. Die Ergebnisse sind eindeutig.

Quelle: drharryfisch.com

Bei Leuten mit weniger Schlaf stieg das Risiko an Herz-Kreislauferkrankungen zu sterben um 48%, und das Risiko, an Stroke zu sterben, um 15%  (interessant ist, dass länger Schlafenden nur bei koronaren Herzerkrankungen viel besser abgeschnitten haben, dagegen neigen sie eher zu Stroke. Die Forscher haben dafür noch keine Erklärung gefunden).

Laut der Studie von Diane Lauderdale Phd, Epidemiologieprofessorin an der Pritzker School of Medicine verursacht zu wenig Schlaf Bluthochdruck.

Wie kann man all das vermeiden und das Herz schützen?

Man sollte sich an die goldene Regel halten, und mindestens 7-8 Stunden schlafen, die Voraussetzung dafür ist eine Matratze, die die gesunde Haltung der Wirbelsäule möglich macht. Bei Schlafentzug schlägt das Herz schneller und man wird gestresst, qualitativ hochwertiger Schlaf jedoch hält den Blutdruck unten, der Herzschlag verlangsamt sich beim Schlaf, so fühlt man sich gleich wohler in seiner Haut.

Man sollte mehr und besser schlafen, Schlaflosigkeit verursacht Ansammlung des C-reaktiven Proteins, das mit Stress und Aufregung zusammenhängt, das Risiko einer Herzmuskelentzündung erhöht, dabei sogar Insulinresistenz hervorrufen kann, wodurch man eher zu Diabetes Typ 2. neigt.

Gedächtnis wie das eines Goldfisches ist garantiert!

Während man schläft, verarbeitet das Gehirn die Informationen des Tages, und konstruiert daraus die Erinnerungen. Schläft man zu wenig, verliert man immer mehr die Fähigkeit, neue Informationen zu lernen und zu behalten.

Die Qualität des Schlafs wirkt sich also erheblich auf die Lernfähigkeit und das Gedächtnis aus, laut Forschungen sogar in zweierlei Hinsicht. Bei Mangel an ausreichendem Schlaf lernt man schwerer und kann sich nicht richtig konzentrieren. Guter Schlaf ist unerlässlich für das Gedächtnis, damit man sich später an Ereignisse erinnern kann.

Quelle: dailymail.co.uk

Wie kann man Gedächtnisverlust vermeiden?

Man sollte sich eine bequeme, dabei auch gut stützende Matratze besorgen, die sich der natürlichen Beugung der Wirbelsäule anpasst. Man soll auf die biologische Uhr achten! Es empfiehlt sich, immer zur selben Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen.

Ist die Partnerschaft in Gefahr? Ein Fluch der falschen Matratze: sinkendes Libido!

Neben vielen anderen Gefahren kann auch die sexuelle Leistungsfähigkeit der Männer sinken, wenn die Matratze das Ausruhen nicht ermöglicht, das kann tödlich für die Partnerschaft sein.

Schlechter Schlaf senkt den Testosteronspiegel, somit auch die Lust und die Fruchtbarkeit. Unausgeschlafenheit kann zu Erektionsstörungen und sinkender Spermienzahl führen.

Faltige Haut schon in jungen Jahren!

Wenn man nicht gut und genug schläft, werden die Folgen auch auf der Haut sichtbar.

Auf Auftrag der Kosmetikfirma Esteé Lauder führten die Forscher an der University Hospital Case Medical Center eine Studie durch, die ergab, dass ein Zusammenhang zwischen der Qualität des Schlafs und der Hautalterung besteht. Die Haut der Frauen, die besser schlafen, war am meisten jugendlich, an denjenigen, die Schlafprobleme hatten, zeigte sich die Hautalterung eindeutig.

Schlafentzug und Aggression!

Aggression ist leider tief im Wesen des Menschen verankert, man sollte versuchen, sie im Hintergrund zu halten. Wenn man die Nächte damit verbringt, nur kurz die Augen zu schließen, wird man im Alltag aggressiver und gewalttätiger.

Schlaf spielt bei der Entstehung von Aggression eine viel größere Rolle, als von Forschern bisher vermutet. Die Forscher der  Iowa State University, Zlatan Krizan und Anne Herlache haben nachgewiesen, wie Schlafmangel zu aggressiven Impulsen und gewalttätigem Verhalten führt.

Ihre Forschungen haben ergeben, dass Gewaltverbrecher nach der Behandlung ihrer Schlafstörung weniger aggressiv waren, Schlaf wirkt sich nämlich beträchtlich darauf aus, wie wir unsere Selbstbeherrschung erhalten können, und ob wir Stresssituationen richtig bewältigen können.

Das Gehirn baut sich langsam ab!

Die Forscher des Center for Sleep and Circadian Neurobiology (University of Pennsylvania) kamen zum Ergebnis, dass wach verbrachte Nächte gewisse Zellen im Gehirn beschädigen (die Neurone im Locus Coreuleus). Diese spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Wachsamkeit und wachem Zustand.

Quelle: http://www.counselheal.com

Der Haken an der Sache ist nur, dass diese Versuche an Mäusen durchgeführt wurden, aber wie Sigrid Veasey (MD, University of Pennsylvania) bestätigte: „ Mäuse sind zwar nur einfache Tierchen, sie mahnen uns aber, mehr auf den Menschen zu achten.” Sie hat auch dazu gefügt, es gäbe eindeutige Beweise dafür, dass das Gehirn unwiderruflich geschädigt werden kann.

Hoffentlich konnte ich jeden überzeugen, die Matratze achtsam und sorgfältig auszuwählen, um all diese gesundheitlichen Probleme zu vermeiden.


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Quellen:

  • www.oddmattress.co.uk/10-annoying-health-side-effects-of-sleeping-on-a-bad-mattress/
  • www.huffingtonpost.com/2014/02/09/mattress-sleep-health_n_4740435.html
  • www.psychologytoday.com/blog/media-spotlight/201610/does-lack-sleep-make-people-more-violent
  • www.forbes.com/sites/melaniehaiken/2014/03/20/lack-of-sleep-kills-brain-cells-new-study-suggests/#2afbdc4b6e9d
  • healthysleep.med.harvard.edu/need-sleep/whats-in-it-for-you/mood
  • www.telegraph.co.uk/news/health/news/8555899/Lack-of-sleep-kills-a-mans-sex-drive-study-concludes.html
  • www.uhhospitals.org/about/media-news-room/current-news/2013/07/estee-lauder-clinical-trial-finds-link-between-sleep-deprivation-and-skin-aging
  • www.webmd.com/sleep-disorders/sleep-deprivation-effects-on-memory#1
  • www.webmd.com/sleep-disorders/sleep-deprivation-effects-on-memory#2
  • www.webmd.com/sleep-disorders/features/how-sleep-affects-your-heart#1
  • www.webmd.com/sleep-disorders/features/how-sleep-affects-your-heart#2

Schlafgewohnheiten in der Vergangenheit

Wir hören oft, dass man in der modernen Zeit einfach weniger Zeit zum Schlafen hat, diese Behauptung ist aber fehl am Platz. Früher schliefen unsere Vorfahren nicht 8-9 Stunden am Stück, diese Schlafgewohnheit nahm ihren Anfang erst mit der Industrialisierung.

Wie war es vorher?

Die Forscher an der California-Universität in Los Angeles haben eine Studie über die Schlafgewohnheiten der prähistorischen Völker veröffentlicht. Es wurden Angaben zu Schlafgewohnheiten der Hadzabe in Tansania, der San in Namibia und der Zimanen in Bolivien gesammelt. Das Leben der ausgewählten Jäger und Sammler wurde mit Hilfe von Anthropologen untersucht, denn die Schlafgewohnheiten dieser Völker am meisten den Gewohnheiten unserer Ahnen ähnlich sind. Sie haben die Daten zum Schlaf von 94 Erwachsenen über 1156 Tage gesammelt.

Quelle: pixabay.com

Die Forschung hat bewiesen, dass es ein Irrglaube ist, dass sich unsere Ahnen beim Sonnenuntergang hinlegten. Im Durchschnitt gingen sie drei Stunden nach dem Sonnenuntergang schlafen. Die mit Schlaf verbrachte Zeit der untersuchten Personen war weniger als 7 Stunden. Auf diese Weise wurde die Theorie widerlegt, dass wir, wenn wir auf die Errungenschaften der modernen Technologie verzichten würden, mehr schlafen könnten.

Auch ihre Feststellung im Zusammenhang mit dem Nachmittagsschlaf (Siesta) ist neu, denn früher dachte man, dass die Siesta zur Schlafgewohnheit unserer Ahnen gehört haben soll und sie irgendwann im 18. Jahrhundert mit der Industrialisierung verschwand und nur bei den südlichen Völkern als Sitte erhalten blieb. Die Forschung hat es widerlegt, denn bei diesen Stämmen gab es überhaupt keine Nachmittagsnickerchen. Dabei war die Schlaflosigkeit unbekannt für sie, denn sie hatten nicht mal ein Wort dafür.

Zweimal schlafen

Dieses Schlafmuster war in den Zeiten vor der industriellen Revolution beliebt. Man könnte über diesen Biophasen-Schlaf sagen, dass unsere Ahnen in zwei Schichten geschlafen haben. Die Historiker finden jede Menge Beweise für diese Schlafgewohnheit. In den Gebetsbüchlein des 15. Jahrhunderts findet man ausdrücklich für die Zeit zwischen den zwei Schlafen vorgesehene Gebete.

Quelle: keywordsuggest.org

Die medizinischen Bücher im 16. Jahrhundert empfahlen, nicht nach einem anstrengenden Tag Sexualleben zu haben, sondern in der Zeit zwischen den zwei Schlafen, denn in dieser Periode ist die Chance für eine Empfängnis größer.

Laut den Forschern fing die Gewohnheit, zweimal zu schlafen, am Ende des 17. Jahrhunderts an, zu verschwinden. Zuerst ließen die reicheren Einwohner von Nordeuropa den früheren Schlaf weg und bis zum 20. Jahrhundert verbreitete sich diese Sitte in der ganzen westlichen Gesellschaft.

Bis zum 17. Jahrhundert waren die Straßen gefährlich, es wimmelte von Kriminellen, Prostituierten und Betrunkenen. So auch die Reichsten, die es sich hätten leisten können, nachts auszugehen, blieben lieber zuhause. Auf diese Weise hatte das Wachsein nachts kein Prestige.

Zur Zeit der Reformation und Gegenreformation begann man, nachts heimliche Gottesdienste zu halten, so sah man auf den Straßen langsam auch ehrenwürdige Menschen. Zuerst begannen die Reichsten, sich „spät abends“ zu treffen und diese Sitte übernahmen dann später die ärmeren Volksschichten.

In Paris wurde zuerst (1667) Straßenbeleuchtung montiert, in Form von Öllampen. Zum Ende des Jahrhunderts erhielten noch 50 europäische Städte Straßenbeleuchtung. Parallel dazu kam das Nachtleben immer mehr in Mode, deswegen verwandelte sich die Nacht in eine aktive Tageszeit und die Nachtruhe wurde immer mehr als Zeitverschwendung betrachtet.

Für den Menschen des 18. Jahrhunderts wurden Zeit und Effektivität immer wichtiger, was durch die industriellen Revolutionen nur verstärkt wurde. In einem medizinischen Buch aus 1829 lesen wir sogar, dass die Eltern ihren Kindern den üblichen Schlaf abgewöhnen sollten, denn es nimmt einem zu viel Zeit weg.

Quelle: pixabay.com

Was sagen die Forscher?

Es wurde eine Forschung durchgeführt, um festzustellen, welche Wirkung das fehlende Licht auf unsere Schlafgewohnheiten ausübt. 15 Männer kamen vier Wochen lang nur in beschränktem Maße mit dem natürlichen Licht in Berührung. Von 24 verbrachten sie 14 Stunden mit Schlafen in einem geschlossenen, dunklen Zimmer. Am Anfang des Experiments schliefen die Teilnehmer tief und lang. Später begannen sie zweimal zu schlafen. Die Teilnehmer schliefen beim ersten Schlaf 4-5 Stunden, dann waren sie einige Stunden wach, danach schliefen sie wieder ein und schliefen ganz bis zum nächsten Morgen.

Die Forscher sagen, dass der zweimalige Schlaf erholsamer gewesen sei, denn man verwendete mehr Zeit fürs Schlafen und Relaxieren. Die Sitte selbst dürfte aber eine auf die Umgebung gegebene natürliche Reaktion gewesen sein, was auch das erwähnte Experiment veranschaulicht hat.

Von den Obigen geht hervor, dass sich die Schlafgewohnheiten des Menschen im Laufe der Geschichte mehrmals geändert haben. Unsere frühesten Ahnen, die Jäger und Sammler dürften weniger geschlafen und ein aktiveres Leben gelebt haben und litten unter keinen modernen Schlafprobleme wie zum Beispiel die Schlaflosigkeit.

Im Mittelalter erschien dann die Sitte, zweimal zu schlafen. Diese Gewohnheit war eine natürliche Reaktion auf die äußeren Faktoren der Umwelt. Und zuletzt verschwand die Sitte, zweimal zu schlafen, wegen der Straßenbeleuchtung, des Nachtlebens und der Beliebtheit der Cafés zum 19.-20. Jahrhundert fast ganz weg und verbreitete sich der einmalige Schlaf von 8-9 Stunden.

Wenn wir also demnächst nachts aufstehen, nerven wir uns nicht, sondern relaxieren wir, bis sich unser zweiter Schlaf einsetzt!

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Quellen:

  • http://www.wissen.de/schlafgewohnheiten-aus-aller-welt
  • http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region/schlafgewohnheiten-wer-lange-schlaeft-ist-spaeter-wach-1538663.html
  • https://schlafkampagne.de/schlafen/die-geschichte-des-schlafes.php
  • http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2010-10/schlaf-kultur-geschichte
  • http://www.schlafen-aktuell.de/wissenswertes/geschichte-des-schlafs
  • http://m5tv.hu/kulonora/8-ora-alvas-felejtsd-el-a-17-szazadig-teljesen-mashogy-aludtak-az-emberek
  • http://www.origo.hu/egeszseg/20160620-alvas-alvatlansag-insomnia-alvasi-szokasok-biologia-egyperces-tudomany.html
  • http://www.origo.hu/egeszseg/20120903-regen-nem-volt-szokas-nyolc-orat-egyben-aludni.html
  • http://mult-kor.hu/nyolc-oranal-joval-kevesebbet-aludhattak-oseink-20151016
  • http://24.hu/elet-stilus/2016/06/15/regen-minden-jobb-volt-az-alvas-is/
  • http://www.rubicon.hu/magyar/oldalak/csalad_haztartas_a_noi_tevekenysegszerkezet_es_a_szerepfelfogas_valtozasai_1945_utan/

Schnarchen – Lebensgefahr im Schlafzimmer

Laut Statistik schnarchen ca. 30-50% der Menschen nachts. Leider ist es schwierig, eine genaue Zahl zu nennen, denn viele wissen von sich, bzw. merken gar nicht, dass sie schnarchen.  Die Wirklichkeit mag schlimmer sein. Was sicher ist, dass viel mehr als die Hälfte der Bevölkerung durch das Problem betroffen ist, denn nicht nur der/die Schnarchende leidet, sondern auch der neben ihm/ihr Liegende – und er/sie vielleicht sogar viel mehr.

Warum schnarchen wir?

Das Geräusch, was wir beim Schnarchen hören, ist die Vibration der weichen Gewebe in den oberen Atemwegen. Die Rachenmuskeln müssen beim Schlafen stets die Atemwege offen halten, denn beim Einatmen wird Saugkraft auf die Rachenwand ausgeübt. Die Rachenmuskeln erschlaffen im Schlaf, infolge dessen wird die Rache enger. In der verengten Rache versetzt die verwirbelte Atemluft die erschlaffte Rache in Schwingungen, was zum Resonanz führt. Das nennt man dann Schnarchen.

Die häufigsten Auslöser für Schnarchen:

  • Genetische Faktoren,
  • Übergewicht,
  • Alkohol, Drogen, Medikamente,
  • Rauchen,
  • späte Mahlzeit,
  • Alter.

Das Schnarchen kann auch genetisch  bestimmt sein. Es gibt Menschen, bei denen die Muskeln der Gewebe in den oberen Atemwegen nicht kräftig genug sind. Ein Problem kann auch das Übergewicht sein, denn in diesem Fall lagern sich Fettgewebe zwischen der Schleimhaut und den Rachenmuskeln, wodurch die Stelle noch enger und somit der Weg für die Luft erschwert wird. Praktisch gesehen, wer Übergewicht hat, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch schnarchen.

Zu den Ursachen gehören noch die organischen Veränderungen wie z.B.: die Nasenscheidewandverkrümmung, vergrößerte Rachenmandel. (Die Rachenmandel sind deswegen eine Plage, weil sie zurückwachsen können. Mir wurden sie zweimal ausoperiert, zum dritten Mal werde ich todsicher nicht hingehen.- Gábor). Auch die abnormale Entwicklung des Kiefers kann zum Schnarchen führen, wenn der Kiefer weiter hinten ist, was die Atmung im Schlaf hindert.


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Auch der in den Organismus gelangte Alkohol oder die Drogen können das Schnarchen hervorrufen, aber dieselbe Wirkung können auch Medikamente, Beruhigungsmittel ausüben. Dazu gehört auch das Rauchen, weswegen die Schleimhaut geschwollener und infolge dessen der Weg für die Luft enger wird.

Quelle: bilder.t-online.de

Wenn gleichzeitig mehrere von den obigen Ursachen (Alkohol, Rauchen, Übergewicht) bestehen, dann reicht es natürlich nicht, eine von denen zu beseitigen, sondern man braucht seine Lebensweise gänzlich umzustellen – aber auch sonst, wenn man ein langes, gesundes Leben haben möchte.

Ist Schnarchen ungesund?

Es gibt mehrere Arten von Schnarchen. Nicht jede Form ist gesundheitsschädlich. Laut Ärzten wenn man morgens nicht müde aufwacht, dann ist es kein Problem. Wenn man sich aber den ganzen Tag niedergeschlagen fühlt, obwohl man die ganze Nacht durchgeschlafen hat, dann ist es empfehlenswert, zum Arzt zu gehen, weil es eine gefährliche Art von Schnarchen sein kann.  Diese Art des Schnarchens kann bei einer speziellen Untersuchung nachgewiesen werden. Es gibt schon Schlaflabors, wo festgestellt werden kann, ob man an Schlafapnoe leidet.


Privatmeinung über das Schnarchen

Ich möchte meine private Meinung zum Artikel von Zoli äußern, der wirklich eine gute Übersicht über das Schnarchen verschafft, ich habe aber eine etwas radikalere Meinung als der Durchschnitt – auch zu diesem Thema. Ich denke, dass das Schnarchen allzu oft mit Schlafapnoe einhergeht, die grundsätzlich die Qualität des Schlafs bestimmt.

Wenn wir nicht erholt genug sind, dann können wir langfristig gesehen nicht nur unser eigenes Leben ruinieren, sondern auch das tägliche Leben unserer Umgebung zur Hölle machen, unsere Beziehung, Gesundheit kann auch draufgehen, in noch schlimmeren Fällen setzen wir uns oder unsere Umgebung unmittelbarer Lebensgefahr aus – zum Beispiel beim Fahren.

Die Schlafapnoe ist kein Scherz, darüber werden wir eine getrennte Analyse schreiben (obwohl wir sie auch schon in diesem Artikel behandeln), denn hier können wir es mangels Platz nicht ausführlich genug erörtern.

Ich denke, auch das Schnarchen sollte man für ein krankhaftes Symptom wie das Fieber halten. Es muss untersucht werden, die Ursachen müssen gefunden werden, und wenn notwendig, man muss etwas unternehmen, um es zu beseitigen.

Also, wenn du schnarchst, täusche dich nicht: es ist ein Problem.

Mit freundlichen Grüßen Gábor Hahn


Arten des Schnarchens

Aufgrund der Entstehung unterscheiden die Ärzte vier Arten des Schnarchens. Es ist wichtig, zu wissen, in welche Gruppe wir gehören, denn dann kann es leichter behandelt werden.

Quelle: ndr.de

Schnarchen durch die Nase: das Schnarchen kann gleichmäßig, wechselhaft und grollend sein. Diese Art des Schnarchens geht wahrscheinlich auf irgendein Nasenproblem zurück. Die beste Lösung, herauszufinden, ob man durch die Nase schnarcht, ist, wenn man abends die Nase mit einer Klammer verschließt. Wenn unser Partner kein Schnarchen mehr hört, dann schnarchen wir wahrscheinlich durch die Nase.

Bei denen, die an dieser Anomalie leiden, ist die Nase oft zu eng oder sie haben eine Nasenscheidewandverkrümmung. Die Ursache kann sogar eine Krankheit sein wie z.B. Nasenpolypen. Wenn das Schnarchen nicht regelmäßig auftritt, sondern periodisch, dann kann Allergie oder Erkältung die Ursache sein. In diesem Fall empfiehlt es sich, Nasenspray zu verwenden. Bei Ursachen, die auf ein Nasenproblem zurückzuführen sind, ist ein medizinischer Eingriff notwendig.

Schnarchen wegen der Zunge: das Geräusch des Schnarchens ist oft höher als beim normalen. Die Ursache kann entweder eine große Zunge oder die Schlafposition, in der man abends schläft, sein. Meistens leiden diejenigen an dieser Art von Schnarchen, die in Rückenlage schlafen. Dabei rutscht die Zunge nach hinten und versperrt den Weg vor der freien Atmung.

Die Lösung bei dieser Art von Schnarchen ist die Änderung der oben erwähnten Schlafposition. Dabei kann die Tennisball-Methode helfen, die ich später ausführlich beschreiben werde.

Schnarchen durch den Mund: dieses Schnarchen kann in jeder Schlafposition auftreten. Ob man durch den Mund schnarcht, kann schnell aufgedeckt werden, wenn man versucht, nicht bei offenem Mund zu schlafen (es sind spezielle Mittel  in den Apotheken gegen das Schnarchen durch den Munderhältlich). Auch dabei kann uns unser Partner helfen, der beobachtet, ob das Schnarchen bei geschlossenem Mund aufhört.

Quelle: was-hilft-gegen-schnarchen.com

Diese Art von Schnarchen tritt meistens wegen ungesunder Ernährung (Fettleibigkeit) oder Rauchen auf. Als Vorbeugung wird also gesunde Ernährung und das Meiden von Rauchen empfohlen.

Pathologisches Schnarchen (Apnoe)

Die Schlafapnoe kommt bei 50-60% der Schnarchenden vor. Diejenigen, die an dieser Schlafstörung leiden, wissen gar nicht, dass sie daran leiden. Sie merken, dass sie sich rechtzeitig ins Bett legen und morgens trotzdem müde, stumpf aufwachen, sich nicht auf ihre Arbeit konzentrieren können.

Was geschieht ihnen im Schlaf? Der Außenstehende merkt, dass der an Apnoe Leidende sogar eine Minute lang nicht atmet, dann auf einmal mit einem großen Schnarchen nach Luft schnappt Dabei spielt sich ein sog. Mikro-Aufwachen wegen der Atemnot ab, was die darunter Leidenden nicht mal merken. Dieses Mikro-Aufwachen kann sich während der Nacht mehrmals wiederholen.

Symptome der Apnoe:

  • Man ist unkonzentriert,
  • Müdigkeit bei Tag,
  • ausgetrockneter Mund (nachts und morgens),
  • häufiges urinieren nachts,
  • Schwitzen in der Nacht (Kopf, Hals, Nacken),
  • sich verschlechterndes Gedächtnis,
  • hoher Blutdruck,
  • sinkendes sexuelles Interesse.

Das Problem besteht daraus, dass die an Apnoe Leidenden immer müder werden und immer mehr schlafen, deswegen immer öfter den Zustand der Atemnot erleben. Darauf reagiert der Organismus damit, dass das Herz anfängt, intensiver zu arbeiten, Stresshormone werden produziert und der Blutdruck erhöht sich. Die langfristige Folge davon wird sein, dass das Herz- und Kreislaufsystem ganz fertig sein wird.

Amerikanische Experimente haben erwiesen, dass das Risiko eines Infarkts ist bei den an Apnoe Leidend viermal so hoch wie bei gesunden Menschen.  Außerdem verursachen die an dieser Krankheit Liedenden fünfmal so viel Unfälle. Das kann auf die dauerhafte Müdigkeit und die Konzentrationsschwierigkeiten zurückgeführt werden.

Was kann man gegen Schnarchen machen?

In Deutschland wurde eine medizinische Studie über das Schnarchen erstellt, wo die Ärzte festgestellt haben, dass das Schnarchen auch unsere Partnerbeziehung belasten, sogar zur Trennung führen kann. Deswegen haben die Forscher versucht, einige nützliche Tipps gegen die Krankheit zu geben, womit man erfolgreich gegen diese beziehungstötende Schlafstörung ankämpfen kann. Schauen wir uns einige Rezepte gegen Schnarchen an

Quelle:  somnishop.com

Die Ärzte haben empfohlen, den Schlaf in Rückenlage zu vermeiden, denn die meisten Schnarchenden in dieser Position schlafen. Sie hatten auch eine Idee mit Tennisball. Es geht darum, dass man einen Tennisball auf den Schlafanzug darauf näht (es gibt auch schon eine Tasche, die man auf den Rücken befestigen kann, das ist auf dem Bild zu sehen), so wenn man sich auf den Rücken drehen will, fühlt es sich höchstwahrscheinlich unbequem an, so bleibt man in der Seiten- oder Bauchlage. Und schon wird das Problem des Schnarchens gelöst.

Man muss diese Lösung nicht bis zum Lebensende verwenden, denn wegen des unbequemen Balls gewöhnt man sich an den Schlaf in Seiten- oder Bauchlage.

Die nächste Lösung ist der Anti-Schnarchen-Pflaster, was in Deutschland in jeder Apotheke erhältlich ist. (Auch in Ungarn – Gábor.) Anhand dieses Pflasters wird die Nasenatmung leichter und dadurch das Schnarchen leiser – diese Methode wirkt wahrscheinlich bei denen, die durch die Nase schnarchen.

Das nächste Rezept lautet, vor dem Schlafengehen Alkohol zu vermeiden. Der Alkohol bewirkt, dass man schneller einschläft, aber den tiefen, erholsamen Schlaf fördert er nicht, so wer unruhig schläft, wird mit größerer Wahrscheinlichkeit auch schnarchen.

Auch die späte Mahlzeit wirkt eine ähnliche Reaktion aus, denn man kann nicht tief, erholsam schlafen, außerdem durch das Schnarchen stören wir auch noch unseren Partner. Man sollte also auch das späte Abendessen vermeiden.

Der vierte Vorschlag ist, vor dem Schlafengehen ein längeres Gespräch mit unserem Partner zu führen, aber auf jeden Fall über angenehme Themen, denn das Streiten wiederum die Wahrscheinlichkeit vom Schnarchen erhöht.

Singe, um nicht zu schnarchen!

Der schrägste Vorschlag war, täglich fünf Lieder laut zu singen, da man dadurch die Muskeln der Atemwege trainiert, was die Wahrscheinlichkeit vom Schnarchen senkt. Das Beste war, dass, wenn der Nachbar dein Gesangkunst nicht zu schätzen weiß (oder schon Anzeige erstattet hat), dann gibt es in Deutschland extra Gesangkurde für Schnarcher.

Die forschenden Ärzte haben auch eine Methode genannt, wodurch das Schnarchen gedämpfter wird, d.h. man soll so viel Wasser wie möglich tagsüber trinken, denn so kann man das Austrocknen der Schleimhäute verhindern. Es schadet auch nicht, ein Glas Wasser neben dem Bett bereitzustellen – wenn wir aber aufstehen müssen, um aufs Klo zu gehen, das fördert den ruhigen Schlaf sicher nicht.

Eine interessante Lösung stellt auch die Verwendung von Flugsocken dar.  Diese werden ursprünglich für die Vorbeugung der tiefen Venenthrombose verwendet. Die Forschungen haben erwiesen, dass die Flugsocken effektiv die Schlafapnoe bekämpfen können. Die enge Socke verhindert, dass sich Wasser in den unteren Extremitäten ansammelt, denn diese Flüssigkeit zieht abends, wenn wir uns hinlegen, zum Halsbereich hoch, was das Schnarchen fördert.

Auch ein neues Kissen kann das Problem des Schnarchens lösen. Obwohl viele behaupten, man soll ohne Kissen schlafen, damit man nicht schnarcht. Wenn du doch nicht auf dein Kissen verzichten willst, dann bemühe dich, das Kissen sauber zu halten oder jedes halbe Jahr auszuwechseln. Bald schreiben wir davon, welches Kissen man am besten gegen Schnarchen benutzen soll.

Wir empfehlen, nicht mit den obigen Methoden zu experimentieren, sondern einen Facharzt zu konsultieren, der die Ursache der Anomalie feststellt und die entsprechende Heilmethode aufschreiben kann. Das ist die sicherste Methode, denn das Schnarchen ist sowohl für dich als auch für deine Umgebung gefährlich!


Was für eine Matratze soll ich kaufen?


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Quellen:

  • Álmoskönyv – szerző Dr. Radics Judit
  • https://somnishop.com/was-tun-gegen-schnarchen-fuenf-empfehlungen
  • https://somnishop.com/schnarchen-was-ist-das-2/welcher-schnarchtyp-sind-sie
  • https://www.gesundheit.de/krankheiten/hals-nasen-ohren/schnarchen-und-schlafapnoe/schnarchen-laestig-und-riskant
  • http://www.netdoktor.de/symptome/schnarchen/
  • http://www.hno-aerzte-im-netz.de/krankheiten/schnarchen-schlafapnoe/definition-und-haeufigkeit.html
  • https://snorflex.de
  • http://www.apotheken-umschau.de/Schlafstoerungen/Strategien-gegen-das-Schnarchen-490745.html
  • https://www.welt.de/gesundheit/article137307187/Schnarchen-ist-mehr-als-nur-ein-Beziehungskiller.html

Wir sterben an Müdigkeit

Gibt es “der Tag des Schlafs”, so, mit Großbuchstaben? Hast auch du nicht davon gehört? Ich auch nicht. Ich weiß es nur von Amts wegen. Am Abend setzte ich mich hin, um den Tagesschau anzugucken – auf welchem Sender, wer weiß, es ist auch nicht interessant. Ein Autounfall nach dem anderen…

Er war nur müde…Bild von: rms.nsw.gov.au

Mehrere sind auf den Straßen ums Leben gekommen am 17. September und auch mehrere wurden verletzt. Ein großer Teil deswegen, weil die Fahrer einfach zu müde zum Fahren waren. Ich sah einen jungen Kerl, der stand vor der Kamera wie ein Zombie. Er fuhr in den Entgegenfahrenden rein. Er sagte, er sei müde. Wenn er wegen Alkohol- oder Drogenverzehr so ausgesehen hätte, hätte man ihn vor Ort gleich gelyncht. Er war aber nur müde…

Menschen sterben daran, wenn wir uns müde hinter das Steuer setzen!

Als die Tragödie mit dem Bus vor einigen Wochen passierte, dachte ich, dass ich darüber nicht schreiben werde. Es gibt einfach zu viele Themen. So viele nutzten den Unfall für Sensationshascherei aus, dass ich mich hätte übergeben müssen, wenn auch ich darüber geschrieben hätte. Obwohl mein erster Gedanke war, dass der Fahrer einschlief. Er war müde.

Ich krame jetzt nicht Unmenge von Statistik hervor, ich erwähne nur eine. Laut Forschung des französischen Autobahnbetreibers wird jeder dritte Unfall durch Müdigkeit verursacht. Die Chance, einen Unfall zu bauen, erhöht sich um 450 (ja, vierhundertfünfzig) Prozent, wenn du weniger als 5 Stunden geschlafen hast.

Weißt du, was das eine Thema des Tags des Schlafs sein sollte?  

Dass du beim Fahren nicht einschlafen sollst. Hast du nicht davon gehört? Ich auch nicht. Vieles hat der Normalsterbliche über die diesjährige österreichische Veranstaltung nicht erfahren.

Schlafe nicht am Steuer! Bild von:  tonyseaton.com

Keine Nachricht darüber. Inzwischen wurde in Rumänien eine Kampagne gegen des Schlafens beim Fahren gestartet. Sie sind schon so weit, dass sie wissen, mit dem Schlaf muss man sich beschäftigen.

Die ganze einheimische „Schlafindustrie“ sollte erkennen, dass die Frage des Schlafs nicht dort anfängt und endet, dass man der zahlungsfähigen Schicht erzählt, es ist wichtig, wohl zu schlafen. Man sollte der Mission bewusst sein, auch denen zu helfen, die kein Geld für Mehrsternehotel, teure Schlaflabors oder eine Matratze der Premiumkategorie haben.

Was macht ihr Journalisten, seid ihr eingeschlafen?

Auch das sagt Bänder, dass es kaum Zeitungsartikel über Schlafgewohnheiten erschienen sind. Ich könnte von den kleinen bis zu den großen Blättern viele aufzählen, niemand hat etwas Vernünftiges geschrieben. Hey, ihr Jungs! Es gibt auch außer Politik Themen, über die man schreiben könnte.

Dazu gehört, dass wir in St.Pölten eine Umfrage  über die Schlafgewohnheiten in der Stadt gemacht haben. Gelang es uns letztendlich, die Umfrage an mehreren Orten zu veröffentlichen, wofür ich recht dankbar bin. Aber sonst…nirgendswo.

Unsere Umfragen:

Jungs, ist es nicht eure Sache, aktuell zu sein? Ist es nicht eure Aufgabe, im Zeichen der „gesellschaftlichen Verantwortung“ über Sachen zu schreiben, was den Menschen hilft, zum Beispiel am Leben zu bleiben? Wenn es euch nichts von alleine einfällt, außer, dass ihr den gerade aktuellen Politiker seitens der Regierung oder der Opposition – je nach Parteipräferenz – auf den Kieker zu haben, dann verarbeitet wenigstens das, was euch unter die Nase gehalten wird.

Man trinkt ja vorm Fahren nicht, dann sollte man sich auch nicht müde hinter das Steuer setzen.

Bild von: thirdeyemalta.com

Auch du kannst was dagegen tun!

Wenigstens du achte darauf! Nicht nur davon wirst du gesund, wenn du Diät hältst und joggen gehst. Der Schlaf gehört zu den drei wichtigsten Sachen, was du für deine Gesundheit tun kannst. Ernähre dich gesund, bewege dich regelmäßig und SCHLAFE WOHL! Dann wird vielleicht niemand auf den Straßen sterben – weil jemand „müde“ war. Ich danke dir.

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Wolldecke – 7 todsichere Tipps zur Auswahl und Pflege von Wollbettwäsche

Inhalt (klicken Sie auf das Thema, wofür Sie sich interessieren)

  1. Ist die Bettwäsche überhaupt aus echter Wolle?
  2. Material der Wolldecke
  3. Warum ist die Haardichte und Dicke der Wollbettwäsche so wichtig?
  4. Unterbett aus Wolle – Ein Muss!
  5. Wollbettwäsche – wie soll man sie behandeln, reinigen, waschen?
  6. Allergie gegen Wolle – wenn eine Wolldecke keine gute Wahl ist
  7. Garantie für Wollbettwäsche und sonstige Dienstleistungen

Man kann getrost behaupten, dass Wolldecken heute ebenso beliebt sind, wie eh und je.

Warum sind Wolldecken eigentlich so unglaublich populär?

Jeder kennt die Antwort auf diese Frage, der sich schon einmal in weiche Wollbettwäsche gekuschelt hat. In eine flauschige, warme Wolldecke kann man sich herrlich einkuscheln, sie hält in den kühlen Nächten warm, ohne gleich zu überhitzen, und man schwitzt selbst bei milderen Temperaturen nicht. Statt schweißgebadet steht man jeden Morgen frisch und energiegeladen auf.

Wolle – von der Menschheit schon seit Jahrtausenden benutzt – ist ein wahres Wunder der Natur, ein 100% natürliches Material aus nachhaltiger Quelle, unerschöpflich und vollkommen abbaubar. Dank ihrer thermoregulierenden Eigenschaften kühlt sie im Sommer, und hält im Winter warm. Wolle fühlt sich flauschig weich an, ist hautfreundlich, verursacht keine Allergien, wegen ihres Lanolingehalts (Wollwachs) ist sie staubabweisend und selbstreinigend.

Es ist jedoch nicht einfach, die individuell passende Bettwäsche aus echter Wolle auszuwählen. Und Auswahl ist erst der Anfang! Wolle ist für Pflege dankbar, sie garantiert 10-15 Jahre lang schöne Träume, dazu ist angemessene Pflege und Reinigung jedoch unerlässlich.

Mit Hilfe unserer Ratschläge liegt man garantiert nicht falsch!

1. Ist die Bettwäsche überhaupt aus echter Wolle?

Eines Tages tauchte bei mir im Fachgeschäft ein alter Herr auf, und versuchte mir sehr nett Wollbettwäsche anzudrehen. Es stellte sich heraus, dass er die Bettwäsche aus falscher Wolle  von Hausierern gekauft hatte. Die Bettwäsche war sichtbar von schlechter Qualität, wahrscheinlich aus Wolle-Kunstfaser.

Über solchen gefälschten Kram muss man wissen, dass sie bei weitem nicht dasselbe Erlebnis bieten, wie Bettwäsche aus 100% Wolle, ihre Thermoregulierung ist keinen Pfifferling wert.

So sieht angebrannte Wolle aus

Hätte der alte Herr diesen „uralten Trick” gekannt, wäre er sicher nicht reingefallen…

Die Wollfaser ist eigentlich ein Material aus Keratin, einem proteinartigen Stoff aus Stickstoff, Kohle, Sauerstoff und Schwefel, und enthalt noch 18 verschiedene Aminosäuren, ähnlich wie das Fell von anderen Tieren und das menschliche Haar auch (sie ist jedoch weicher und hat eine andere Form), Feuer ausgesetzt verhält Wolle sich sehr spezifisch.

Wolle anzünden! – die Feuerprobe, die alles entscheidet

Diesen Eigenschaften ist es zu verdanken, dass wir Wolle von Kunstfaser oder von pflanzlichen Fasern unterscheiden können. Man muss nur einen ganz einfachen Test durchführen, um nicht von schlauen „Woll”-Verkäufern über den Tisch gezogen zu werden.

Ziehen wir einige Fäden aus der Wollbettwäsche, und halten wir sie an ein brennendes Streichholz. Pflanzliche Fasern und Kunstfasern fangen schnell Feuer und brennen ab, Kunstfaser riecht dabei stark nach Kunststoff. Wenn man das merkt, kann man sicher gehen, dass es sich hierbei nicht um Bettwäsche aus echter Wolle handelt.

Wolle fängt nämlich nicht leicht Flamme, sondern fängt über Feuer gehalten erst langsam an zu glühen, dabei riecht sie nach angebranntem Fell/Haar (das riecht man auch beim Schweineschlachten, wenn dem Schwein  die Haare abgebrannt werden.) Wolle verfügt über die spezifische Eigenschaft der Selbstlöschung, das heißt, nach dem Entfernen des Feuers hört das Glühen sofort auf (gerade deswegen werden z. B. Sitzpolster in Passagierflugzeugen aus Wolle hergestellt.)

Die Brennstoffrückstände von 100% echter Wolle lassen sich leicht zerkrümeln

Mit diesem Trick könnte man also Wolle kinderleicht von Kunstfaser unterscheiden. Es gibt jedoch einen Haken..

Möchte uns der Handler hereinlegen, wird er es nicht mit reiner Kunstfaser versuchen, sondern mit einem Wolle-Kunstfaser-Gemisch, das sich beim Brennen genauso verhält, und auch so riecht, wie echte Wollbettwäsche. Wegen der Zusammensetzung bietet es aber nicht dasselbe Erlebnis.

Man kann also nur eines machen, um dahinterzukommen, ob die Bettwäsche nun 100% Wolle ist, oder nicht. Man muss versuchen, die Rückstände nach dem Brand zwischen den Fingern zu zerreiben, Mischfaser wird so hart, dass das nicht möglich ist, Wolle dagegen zerfällt leicht.

Ich möchte noch einmal betonen, dass Bettwäsche aus Kunstfaser oder Mischfaser nicht mit hautfreundlicher, weicher, thermoregulierender Wollbettwäsche mithalten kann, deshalb sollte man beim Kauf besonders vorsichtig sein.

2. Material der Wolldecke

Hat man sich davon überzeugt, dass die Bettwasche aus echter Wolle ist, kommt die Auswahl des idealen Wollmaterials. Bevor wir das erläutern, interessante Fakten: ursprünglich wurde das feinste Fell der Schafe, der Flaum Wolle genannt (gröbere Haare darf man also nicht mit Wolle verwechseln!), später nannte man den Flaum der Kaschmirziege, des Lamas (Alpaka, Vikunja), des Kamels und der Angoraziege (Mohairwolle) ebenfalls Wolle.

Decke aus Wolle des Merinoschafes und Lamms

Ich möchte hier auf Wollmaterialien eingehen, aus die die in Ungarn erhältliche Bettwasche hergestellt wird, die anderen werden nur als interessante Fakten erwähnt.

Wolle vom Schaf und vom Lamm unterscheiden sich nicht nur im Aussehen, Lammwolle fühlt sich auch viel weicher an!

Schafrassen sind verschieden je nachdem, ob sie grobe, oder feine Wolle produzieren. Feine Wolle kommt von sogenannten Merinoschafen (diese Rasse stammt aus Spanien, die Vorfahren kommen ursprünglich aus dem Gebiet des heutigen Iran). Daher kommt der Name Merinowolle, die bekannteste und beliebteste Art von Wolle.

Damit das Leben nicht zu einfach ist, gibt es auch noch zwei verschieden Arten von Merinowolle. Wolle von schon öfter geschorenem, älterem Schaf ist spröder und gröber, als die flauschige, schneeweiße Wolle vom erstgeschorenem Lamm, das jünger ist, als ein Jahr. Sieht man also eine Decke aus Merinowolle, sollte man nachfragen, ob es weiche Wolle vom Lamm ist, oder die weniger weiche vom Schaf, das macht nämlich einen bedeutenden Unterschied.

Bettwäsche aus Merinolammwolle ist eine gute Wahl, vielleicht sogar die beste, hier muss man aber auch ein strenges Qualitätsmerkmal vor Augen halten. Und zwar den Abstammungsort der Rohwolle. Die beste Merinowolle kommt aus Australien (aus dem Südwesten, aus New-South-Wales und Victoria, und aus Tasmanien), und aus Neuseeland, und wird in die Webfabriken von Italien und Deutschland geliefert.

Australische Merinoschafe geben die beste Wolle. Bild Quelle: Dr. Vahid Yousefi-Kóbori Judit: Zucht und Auswahl von Merinoschafen. Verlag Szaktudás Kiadó Ház, Budapest, 2002.52.

Wolle aus Australien und Neuseeland ist schneeweiß und von besonderem Reinheitsgrad (Redement), sie ist sehr fein anzufühlen (das laue ozeanische Klima macht die Freilandhaltung der Schafe das ganze Jahr über möglich, so erhält die Wolle ihre besondere Qualität, ein Drittel der Wollproduktion der Welt stammt von hier.) Ich empfehle, australische oder neuseeländische Wolle zu wählen, ernstzunehmende Hersteller geben auch den Herkunftsort der Wolle an.

Besondere Wolldecken – Lama, Kaschmir, Kamel, Mohairwolle

In Ungarn sind neben Bettwäsche aus Merinowolle auch besondere, exklusivere Bettwäsche aus Lama- und Kaschmirwolle erhältlich (wenn auch viel seltener). Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass diese Bettwäsche nie aus 100% Lama- oder Kaschmirwolle gemacht sind, sondern mit Merinowolle gemischt wurden. Das ist keineswegs Betrug, diese Art von Wolle ist viel teurer, als Schafwolle, Bettwäsche aus reiner Lama- oder Kaschmirwolle wäre praktisch unbezahlbar. 

Bettwäsche aus Lamawolle besteht in Ungarn meistens zu 50% aus Lamawolle, 50% aus Merinowolle, Kaschmirwolldecken auf dem ungarischen Markt enthalten etwa 3-30% Kaschmirwolle. (Interessant ist, dass damals die Boch GmbH Decken aus 10% Kaschmir hergestellt hat, ihre Kaschmir Gold Wolldecke enthält 30% Kaschmir!)

Die bräunliche Wolle des zierlichen Packtieres aus den Anden, des Lamas ist ähnlich fein, wie die des Merinolamms. Die Kaschmirziege stammt aus Tibet, ihre Wolle ist besonders fein, da das Schergewicht sehr niedrig ist, ist Kaschmirwolle besonders teuer (für einen Männeranzug ist das Flaumhaar von 30 Kaschmirziegen nötig.)

Wolldecken aus Lamawolle sind ähnlich fein, wie Lamawolle

Nur um den Unterschied zwischen der Weichheit von Lammwolle, Lamawolle und Kaschmirwolle zu verdeutlichen, hier einige Daten: die weltberühmte australische Merinowolle hat einen Durchmesser von durchschnittlich 22-24 Mikrometer, die Wolle des Lamas 27 Mikrometer, die Kaschmirwolle jedoch nur 14-15 Mikrometer.

Was die Feinheit betrifft, besteht also ein Unterschied zwischen den verschiedenen Wollarten, dies ist aber nicht so beachtlich (Kaschmirwolle fühlt sich ein wenig seidiger an), allerdings verfügt jede Art von Wolle über die gleichen Eigenschaften, es ist also egal, ob man sich in eine Decke aus Merino- Lama- oder Kaschmirwolle einkuschelt, jede garantiert trockenes, nicht zu warmes Klima und Entspannung ohne Schwitzen.

In Ungarn sind diese Wollarten erhältlich, in anderen Ländern wird aber auch aus dem Fell von anderen Tieren Bettwäsche und Kleidung hergestellt. Mohair wird die Wolle der Angoraziege genannt, die ist etwas gröber, als die bisher genannten (Feinheit von etwa 12-90 Mikron), besonders flexibler und haltbarer Textilgrundstoff ist die exklusive Kamelwolle mit rötlich-brauner Farbe und besonders weicher Textur (10-30 Mikron).

Das feinste Tierhaar stammt vom wild lebenden Vikunja. Bild Quelle: Márton Zilahi: Rohstoffe der Textilindustrie. Lehrbuchverlag, Budapest 1953. Bild Nr.464.

Die kleinste Lamarasse, das Vikunja gibt das feinste Tierhaar. Das Unterhaar des wild lebenden Vikunjas ist 13 Mikron fein, Textil aus Vikunjawolle, die als Rarität gilt, kostet ein Vermögen.

Wollbettwäsche Superwash

Neben Bettwäsche aus normaler Wolle gibt es auch sogenannte Superwash Wolldecken. Superwash Wolle mit einem speziellen Behandlungsverfahren hergestellt, das die Schuppen auf der Oberfläche des Wollhaars ablöst.

Superwash Wollbettwäsche kann so auch in der Maschine gewaschen werden (mit Wollprogramm, schonender Schleudergang), sie verfilzen nicht (die Verfilzung der Wolle liegt nämlich an der schuppigen Oberfläche), sie sind seidiger anzufühlen und weicher, als herkömmliche Wolle (wegen des teuren Materials liegt eine Superwash Wolldecke  in einer höheren Preisklasse, als normale Wolldecken).

Links ist die seidige Superwash Merinowolle zu sehen.

Wenn man empfindliche Haut hat, und normale Wolle als „kratzig” empfindet, die Decke aber nicht in einen Bezug stecken möchte, bzw. leichte Waschbarkeit wichtig ist, dann ist die Superwash Wolldecke sicher die richtige Wahl (es werden sowohl Sommerdecken, als auch Übergangsdecken daraus hergestellt).

3. Warum ist die Haardichte und Dicke der Wollbettwäsche so wichtig?

Der Begriff Haardichte bei Wolle

Die Wolldichte oder Haardichte zeigt an, wie viel Gramm Wolle sich in einem Quadratmeter Tragefläche der Bettwäsche oder Decke befindet.

Wenn man es ganz vereinfacht ausdrücken möchte, kann man sagen, je größer diese Zahl ist, umso effektiver können sich die wohltuenden Eigenschaften der Wollbettwäsche entfalten (da sie mehr Wolle enthalten). Das stimmt aber nicht ganz, manchmal ist weniger mehr (die Qualität des Materials ist ebenso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, als die Dichte).

Dicke der Wolldecke – Merinoflor Wollbettwäsche mit einer und mit zwei Schichten

Neben der Dichte ist es auch nicht egal, ob die Decke aus einer Schicht Wolle besteht, oder aus zwei Schichten. Bei dickeren Decken, die eher im Winter praktisch sind, werden zwei Schichten Wollstoff zusammengenäht, bei Sommer- und Übergangsdecken wird eine Schicht Wollstoff aufgebauscht.

Eine zweischichtige Wolldecke aus Lammwolle ist eher im Winter praktisch

Eine zweischichtige Wolldecke ist „schwerfälliger”, schwerer, sie hält jedoch Wärme besser, die bauschige einschichtige Decke ist weniger warm, dafür anschmiegsamer und leichter (+1 Tipp: bei kühlerem Wetter sollte man die Seite mit Merinoflor nehmen, die bauschige Seite bei angenehmerem Wetter). Das hängt natürlich auch von der Dichte der Wolle ab.

Welche soll man wählen?

Auf dem ungarischen Markt (der aus irgendeinem Grund schrumpft) beträgt die Dichte der Wollbettwäsche 400-700 g/m2. Je dichter eine Wolldecke ist, umso schwerer und wärmer ist sie.

Welche individuell am praktischsten ist, hängt von drei Faktoren ab: in welcher Jahreszeit man die Wolldecke benutzen möchte (im Winter oder das ganze Jahr über); welche Temperaturen im Schlafzimmer herrschen (wie es zB. im Winter beheizt wird); ob man wärmebedürftig ist, oder nicht (einige Leute fühlen sich auch bei kühleren Temperaturen wohl, andere mögen es, wenn es warm ist.)

Möchte man eine Wolldecke speziell für den Winter, sollte man eine zweischichtige mit mindestens 600 g/m2 Dichte wählen. Unseren Erfahrungen nach halten diese die Wärme ideal, auch bei kälterem Wetter. Ein Nachteil ist, dass sie schwer und steif sind. Wenn man oft friert, kann man auch noch dichtere Bettwäsche nehmen. Heutzutage ist die Premium Decke der Firma Arangyapjú die dichteste Decke in Ungarn.

Ich wurde schon oft gefragt, ob man dicke, dichte Wolldecken im Sommer überhaupt nicht verwenden kann. Es ist unmöglich unter einer thermoregulierenden Wolldecke zu schwitzen, eine Winterwolldecke könnte aber bei milderem Wetter trotzdem „zu viel” sein (es ist kein Zufall, dass viele Leute im Sommer gar keine Decke brauchen).

Bei milderem Wetter machen bauschige, einschichtige Wolldecken das Rennen.

Im Sommer und Frühling können dünne, einschichtige, 450-550 g/m2 dichte Wolldecken optimal sein. Sie sind anschmiegsam und leicht, sie halten die Wärme nicht so stark.

Natürlich wolle viele Wollbettwäsche für das ganze Jahr, die sie in jeder Jahreszeit verwenden können. Dafür eignen sich einschichtige, aber besonders dichte Wolldecken. Für das ganze Jahr ist einseitige Wollbettwäsche mit 600-700 g/m2 Dichte am besten geeignet.

Man sollte immer beachten, dass es individuell verschieden ist, wer bei welchem Klima sich wohlfühlt, die oben genannten Behauptungen sind also etwas subjektiv (Matracman beispielsweise heizt sein Schlafzimmer so sehr, dass er auch im Winter seine Sommerdecke mit 450 Dichte prima verwenden kann). Ich empfehle also, vor dem Kauf die Decke auszuprobieren, damit man sicher nicht falsch wählt. Am sichersten ist es, wenn es eine Rückzahlungsgarantie oder Umtauschgarantie gibt.

Länge des Wollfadens

Dieses Thema wird meistens vernachlässigt, obwohl es wichtig sein kann. Der Stoff, aus dem die verschiedenen Bettwäschen hergestellt werden, kann aus kürzerem und längerem Wollfaden bestehen. Eine Decke aus längeren Wollfäden ist empfindlicher, sie verfilzt schneller und sieht eher abgenutzt aus. Dichtere, kürzere Wolle hält länger, ist strapazierfähiger und filzt auch nicht so schnell.

Wolldecke oder Steppdecke?

Man darf Decke und Steppdecke nicht miteinander verwechseln, diese zwei sind grundverschieden. Wolldecken werden durch das Aufbauschen eines Wollgewebes (auch Merinoflor genannt), oder durch das Zusammennähen von zwei Wollgeweben hergestellt (es gibt auch Decken, in die auch Baumwolle dazu genäht wird.)

Wolldecken werden aus Kammgarn hergestellt (erstklassige, zum Spinnen geeignete Wolle mit 6-14 cm Länge wird Kammgarn genannt), die wärmeregulierende Wirkung entfaltet sich bei Kammgarn zu 100% (sie bieten ständig trockenes angenehm warmes Klima, ohne dass man sich erkältet oder schwitzt), da die Bettwäsche fast ausschließlich aus Wolle besteht.

Eine Steppdecke aus Wolle besteht meistens aus einer Außenschicht aus Baumwolle, diese wird mit Streichgarn aufgefüllt. Streichgarn hat schlechtere Qualität, als Kammgarn. Das ist aber nicht das wichtigste Problem mit Steppdecken, sondern viel schlimmer ist, dass Baumwolle nicht über die günstigen Eigenschaften von Wolle verfügt. Wolle ist besonders saugfähig, sie nimmt die Ausdünstungen des Körpers auf und bietet selbst bei höherer Feuchtigkeit trockenes Gefühl und ideales, trockenes Schlafklima, somit ruhigen und erholsamen Schlaf. Baumwolle kann das nicht, so hält eine Steppdecke zwar warm, aber man kommt leicht ins Schwitzen.

4. Unterbett aus Wolle – Ein Muss!

Dieses Thema wird leider meistens vernachlässigt, aber eine Unterbett aus Wolle ist ein unerlässlicher Bestandteil einer Wollbettwäschegarnitur. Wolle isoliert ideal, und schützt vor Wärme wie auch vor Kälte, sie bietet gleichmäßiges und beständiges Klima für die Nachtruhe.

Man deckt sich abends mit einer Decke zu bevor man einschläft, ebenso natürlich sollte es sein, dass man eine Wollunterbett unter sich legt. So wird der Körper in wohltuende Wolle eingewickelt, man kommt nicht ins Schwitzen oder friert von unten. Ich empfehle also, neben der Wolldecke auch immer eine Unterdecke zu verwenden, für den erholsamen Schlaf.

Wollunterbett ist ein Bestandteil der Bettwäschegarnitur

Eine Unterbett aus Wolle hat auch noch weitere Vorteile. Die dicke, weiche Wollschicht (aus einer doppelten Schicht Wolle angefertigt) macht das Bett bequemer, und funktioniert dabei auch noch als Matratzenschoner. Auf das Bett gelegt schützt sie es vor Abnutzung und Flecken.

+1 Tipp: auf ein Doppelbett sollte man lieber ein großes Unterbett nehmen, statt zwei kleinere, weil sie nicht verrutscht. Noch besser ist es, wenn das Unterbett an den Ecken mit Gummibändern versehen ist, die sie an der Matratze fixieren. Die Größen der Unterbetten richten sich nach den handelsüblichen Bettgrößen: Unterbetten für zwei Personen sind meistens 140, 160, bzw.180×200 cm groß, die für eine Person 80, 90×200 cm.

5. Wollbettwäsche – wie soll man sie behandeln, reinigen, waschen?

Lüften

Wolle ist nicht nur weich, bequem und warm, sie ist sogar noch selbstreinigend, Wollwachs, oder Lanolin (auch Wollfett genannt) befindet sich auf den Wollfasern und schützt sie vor Verschmutzung, indem es die Fasern staubabweisend (antistatisch) macht. Das heißt aber natürlich nicht, dass man sie nicht sorgfältig pflegen soll, und man sie nie reinigen oder waschen muss.

Am wichtigsten ist aber das häufige Lüften. Das mäßige ozeanische Klima des Südwesten Australiens macht es möglich, die Merinoschafe das ganze Jahr über draußen zu lassen (Freilandhaltung), die ständige frische Luft sorgt für die außergewöhnliche Qualität der Wolle dieser Schafe. Man hat ausgerechnet, dass Wolle 3-5 m3 frische Luft pro Stunde braucht.

Für Wolle bedeutet frische Luft dasselbe, wie das Wasser für einen Fisch.

Eine Wolldecke wird vom Lüften erfrischt und neu belebt, es lohnt sich die Bettwäsche  eventuell täglich an die frische Luft zu legen, aber mindestens einmal pro Woche für 8 Stunden. Man sollte sie am besten nicht in einen Bettkasten oder in den Schrank reinstopfen, sondern draußen lassen. Es ist praktisch, nach Regen zu lüften, denn Wolle nimmt die Luftfeuchtigkeit auf und wird davon erfrischt. Man sollte sie aber nie in die Sonne legen, davon trocknet Wolle aus.

Wenn man eine neue Wolldecke auspackt, kann es ein wenig nach Schaf riechen, das ist ganz natürlich, Rohwolle, der daraus gemachte Wollstoff und auch die fertige Bettwäsche wird in Folie gehalten, bevor man sie in die Hände bekommt. Der Geruch bleibt so stecken, das ist aber meistens halb so schlimm, vom häufigen Lüften geht es vorbei, etwa in 2-3 Wochen (bis zur völligen Geruchslosigkeit können aber auch Monate vergehen.)

Reinigung

Es gibt mehrere Methoden eine benutzte, fusseligere Wolldecke zu reinigen. Ein volkstümlicher Trick besagt, dass man sie im Winter durch den sauberen Schnee ziehen soll. Das wiederholt man mit der anderen Seite auch, anschließend klopft man den Schnee ab. Die Wolle saugt sich somit Feuchtigkeit voll und wird gereinigt.

Im Sommer sollte man beim Lüften der Wolldecke sauberes Wasser mit Wollwaschmittel in einen Blumenspritzer geben und die Fläche der Wolldecke einspritzen.

Waschen

Selbstreinigende Wolle neigt weniger dazu einzustauben, es genügt sie 2-3- mal pro Jahr zu waschen, öfter ist nur dann notwendig, wenn es einen „Unfall” gab, z. B. die Decke wurde mit Kakao bekleckert.

Wolle zu Hause zu waschen ist problematisch, man sollte das nur versuchen, wenn man einen Garten hat. Die Waschmaschine kann man ruhig vergessen, würde man das versuchen, wäre das schlimm für die Decke ebenso, wie für die Waschmaschine. Eine etwas dickere Wolldecke passt zum einen gar nicht in die Maschine, zum anderen würde sie sich so mit Wasser vollsaugen, dass die Trommel der Waschmaschine unter diesem Gewicht abreißen würde, außerdem würde die Wolle wegen der langen Zeit im Wasser und wegen des Schleudergangs schnell verfilzen.

Superwash Wolldecken können bei Schongang auch in der Maschine gewaschen werden.

Wollbettwäsche darf mit der Hand gewaschen werden. Das Wasser sollte 25-35 Grad warm sein, man sollte ein Wollwaschmittel mit Lanolin nehmen, und immer darauf achten, sie nicht zu lange im Wasser zu lassen, danach vorsichtig ausdrücken und nicht wringen, denn davon verfilzt die Wolle. Nach dem Waschen sollte man das Wasser sanft ausstreichen. Zum Trocknen ins Freie legen, nicht aufhängen, damit sie nicht durchhängt (man sollte damit rechnen, dass sie zum Trocknen viel Zeit braucht). Starker Sonne sollte sie nicht ausgesetzt sein, sonst vergilbt sie und trocknet aus.

Im Gegensatz zu herkömmlicher Bettwäsche kann eine Superwash Wolldecke auch in der Maschine gewaschen werden, denn dank der speziellen Behandlungstechnik (die für die Verfilzung verantwortlichen Schuppen werden von der Oberfläche der Wollfaser entfernt) filzen diese Decke nicht. Die besonders weiche Superwash Wollbettwäsche ist bei Schongang mit leichtem Schleudergang auswaschbar.

Bettbezug benutzen

Meiner Meinung nach ist die Benutzung von Wollbettwäsche ohne Bezug besser, so spürt man die Vorteile einer Wolldecke am effektivsten. Es gibt aber auch ernstzunehmende Argumente für die Benutzung eines Bettbezuges (man sollte Bezüge aus natürlichem Material bevorzugen, die luftdurchlässig sind, wie z. B. Baumwolle, Leinen).

Die schon öfter erwähnte Verfilzung (die Wolle verdichtet sich wegen Wärme-, Feuchtigkeitseinwirkung oder wegen Reibung) erfolgt langsamer, denn der Bezug trennt die Bettwäsche on der Haut, so ist sie nicht so starken Einwirkungen ausgesetzt. Der Bezug schützt die Wolldecke auch vor Verschmutzung und Flecken.

+1 Tipp: Wenn man die haarige Oberfläche einer Merinodecke nicht mag, sollte man einen Bezug nehmen, oder eine seidige Superwash Decke  nehmen.

6. Allergie gegen Wolle – wenn eine Wolldecke keine gute Wahl ist

Als Allergiker muss ich immer darauf achten, mit welchen Materialien ich mich umgebe. Ich würde mich niemals in Bettwäsche legen, die allergische Reaktionen oder Asthma auslöst. Einem weit verbreiteten Irrtum nach verursacht Wolle Allergien, weil sie „Haare” hat, und alles, was Haare hat – der Teddybär, Teppich, usw.- löst Niesen und Augenrötung aus, denn sie enthalten Milben und werden staubig.

Das Fell eines Schafes besteht aus gröberem Oberhaar, Deckhaar und feinem, weichem Unterhaar. Wolldecken werden aus dem seidigen Unterhaar angefertigt, das anders ist, als die Haare anderer Tiere. Die Harre eines Hundes oder einer Katze sind völlig gerade, Wollhaar dagegen hat Wellen. Versuche haben bewiesen, dass sich Milben in der welligen Wolle nicht festsetzen können.  (Dr. Vahid Yousefi-Kóbori Judit: Zucht und Auswahl von Merinoschafen Verlag Szaktudás Kiadó Ház, Budapest, 2002. Seite 20.)

Wollhaar hat auch noch eine Lanolinschicht (Wollwachs), so ist es antistatisch, also staubabweisend. Das trockene, kühlere Klima ist für die Vermehrung der Staubmilben auch nicht günstig (Die meisten Allergien und Asthmabeschwerden werden von den Proteinen im Milbenkot ausgelöst).

Am Wollhaar bleibt der Staub nicht hängen.

Der beste Beweis ist jedoch, dass ich, der ich schon seit meiner Kindheit an Asthma leide und beim Prick-Test blitzschnell durchgefallen bin (mein ganzer Arm wurde rot), hatte noch nie Beschwerden wegen Wolle bekommen.

In sehr seltenen Fällen kann Wolle Allergie auslösen, das betrifft aber nur 1% der Allergiker.

Führen wir diesen einfachen Test durch, wenn wir erfahren möchten, ob wir zu einer Allergie gegen Wolle neigen, oder nicht. Man drückt ein Stück Wollstoff auf die Hand etwa 10-15 Minuten lang. Wenn die Haut rot wird, oder ein Ausschlag erscheint, muss man auf Wollbettwäsche leider verzichten.

7. Garantie für Wollbettwäsche und sonstige Dienstleistungen

Garantie für eine Wolldecke – wann gilt sie?

Worauf bezieht sich die Garantie bei einer Wolldecke?

Im Grunde ist sie bei Produktionsfehler und Materialfehler gültig, im Falle von Wolle sind das meistens Fehler der Nähte (die Naht löst sich, usw.). In Ungarn ist es meistens eine 1-2 Jahre Garantie.

Wann gilt die Garantie nicht?

Wenn die Wolldecke nicht bequem genug, zu warm, oder nicht warm genug ist, gilt die Garantie nicht (das klingt zwar einleuchtend, trotzdem wissen das viele nicht).

Wegen der schuppigen Oberfläche, der Flexibilität und Dehnbarkeit neigt Wolle zur Verfilzung. Das ist ein natürlicher Vorgang, der mit Benutzung eines Bezuges aufgehalten werden kann, und der die wohltuenden physiologischen Wirkungen von Wolle nicht beeinträchtigt (bei der schon erwähnten Superwolle gibt es keine Verfilzung). Also wird der Garantieanspruch nicht akzeptiert, wenn man sich auf Verfilzung beruft.

Wegen Verfilzung soll man nicht reklamieren.

Eine neue Wolldecke kann ein wenig nach Schaf riechen (Superwash Wollbettwäsche wurde behandelt und riecht nicht), der Geruch geht nach einigen Wochen mit regelmäßigem Lüften vorbei. Das ist auch kein Grund für eine Reklamation.

Wo sollte man Wollbettwäsche kaufen?

Immer nur dort, wo man die hier genannten Informationen bekommt. Aber jetzt im ernst.

Fangen wir lieber damit an, wo man sie nicht kaufen sollte. Keinesfalls von einem Hausierer, bei Produktpräsentationen oder im Einrichtungsgeschäft. Auch nicht dort, wo das Material oder die Dichte der Wolldecke nicht angegeben wird, und darüber auch keine Auskunft geben kann.

Sichergehen kann man, wenn man die Wolldecke und die Unterdecke  im Fachgeschäft kauft. Hier ist Qualität garantiert, man wird fachkundig beraten, und wenn nötig, wird man auch später unterstützt.

Umtausch und Geldrückgabegarantie

Es gibt Leute, für die eine Wolldecke einfach nichts ist, sie finden sie zu schwer, oder sie mögen ganz einfach dieses „haarige Gefühl” an ihrer Haut nicht. Für sie ist es nicht einfach die ideale Wolldecke auszusuchen.

Geldrückgabegarantie sichert mehr als alles andere, dass man ganz gewiss nicht falsch liegen kann beim Kauf von Wollbettwäsche. Soviel ich weiß, bietet heute allein die Firma Aranygyapjú 30 tägige 100% Geld-zurück Garantie für ihre Wollprodukte.

Ich wünsche viel Erfolg zur Auswahl der Wollbettwäsche!

Noch weitere Fragen? Schreiben Sie an info@matratzenmann.at.

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Quellen:

  • Viele Jahre Erfahrung beim Verkauf von Wollbettwäsche.
  • Dr. Vahid Yousefi-Kóbori Judit: Zucht und Auswahl von Merinoschafen Verlag Szaktudás Kiadó Ház, Budapest, 2002.
  • Márton Zilahi: Rohstoffe der Textilindustrie. Lehrbuchverlag, Budapest 1953.
  • László Gaál: Handbuch der Wollproduktion. Wolle- und Textilrohstoffvertriebsfirma, Budapest, 1967.

Welche ist die gesündeste Schlafposition?

Wenn man am Ende eines anstrengenden Tages zuhause ankommt, sich aufs Bett wirft und versucht, in der für einen am bequemsten Schlafposition einzuschlafen.

Sind wir aber dessen bewusst, welche Bedeutung die Schlafposition auf unsere Gesundheit hat?

Nicht nur von offensichtlichen Rücken-, Kreuz- und Halsschmerzen, Taubheitsgefühl in den Extremitäten und Gelenkproblemen, sondern auch durch Erschöpfung und Unwohlsein, hohen Blutdruck, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Schnarchen, Atemstillstände (Apnoe) werden die gequält, die ihre Schlafposition falsch aussuchen.

Welche ist die Schlafposition, die gleichzeitig bequem und gesund ist?

Ich glaube, man kann die Frage nicht so einfach stellen, es sollte eher so lauten:

Welche Schlafposition passt am besten zu unserer Matratze? Bzw. umgekehrt: welche Matratze passt zu unserer Schlafposition? (Man ändert nur schwer an der gewohnten Schlafposition – unter gewissen Umständen muss man natürlich -, so lohnt es sich vielleicht, dementsprechend die ideale Matratze auszuwählen, außerdem sollte man auch das nicht vergessen, dass sich die Ansprüche, der Schlaf und die Matratzen mit dem Alter ändern.)

Welche Gesundheitsbeschwerden haben wir von Tag zu Tag, die auch die optimale Schlafposition beeinflussen? (Rückgratbeschwerden oder Krankheiten der Atemorgane).

Inwieweit beeinflusst unser Körperaufbau die Schlafposition? (z.B. Becken- oder Schulterbreite, leichte oder massive Knochen).

Schlafen auf dem Rücken – Effektive Gewichtsverteilung mit Atmungsproblemen

Schlafexperten halten eindeutig die Rücken- und Seitenlage für die gesündesten Schlafpositionen, die Bauchlage steht ganz hinten an, denn die Wirbelsäule kann in dieser Lage am wenigsten effektiv entlastet werden. Fangen wir mit der Rückenlage an.

Vorteile: Das Körpergewicht wird beim Schlafen auf dem Rücken am besten verteilt, so kann die Wirbelsäule in dieser Schlafposition hervorragend entlastet werden. Nach vielen Schlafexperten bietet diese Lage den erholsamsten Schlaf, denn die natürlichen Biegungen des Rückgrats werden so ideal gestützt.

Außerdem wird unser Gesicht bei der Rückenlage nicht ins Kissen reingedrückt, deswegen erscheinen die Falten nicht vorzeitig und auch die Festigkeit der Brüste wird länger erhalten, denn sie hängen nicht herunter. Auch der Reflux (dabei kommen die Magen- und Verdauungssäure in der Speiseröhre hoch) und das damit verbundene Sodbrennen können vorgebeugt werden (das ideale Kissen erhebt den Kopf so weit nach oben, dass die Speiseröhre höher als dem Magen liegt, und so kann der unangenehme Rückfluss der Magensäure nicht stattfinden).

Schnarchen /Quelle: bilder.t-online.de

Nachteile: Obwohl für die Gesundheit des Rückgrats ist die Rückenlage einer der gesündesten Positionen, es ist nicht egal, wie hart die Matratze ist, auf welcher wir uns zum Schlafen legen. Bei der Rückenlage können nämlich die Wirbel und die Nerven in der Höhe des Kreuzes angespannt sein (bzw. in seltenen Fällen kann eine falsche Matratze auch die Wirbel der die Form eines umgekehrten C aufweisenden Brustwirbelsäule gefährden), wenn das Beckenknochen nicht in die Matratze einsinken kann (die “Seestern” Position  ist die Variante, wobei die Arme nicht neben dem Körper liegen, sondern nach oben gewinkelt ruhen. Bei dieser Schlafposition besteht die Gefahr, dass sich die Muskeln und Sehnen der Schulterpartie anspannen.)

Der ernsthafteste Nachteil dieser Schlafposition ist trotzdem, dass die Veranlagung zum  Schnarchen und zu nächtlicher Atempause viel größer wird.  Wie ernst dieses Problem ist, zeigt, dass weltweit nur 10-30% der Menschen auf dem Rücken schlafen (in Österreich haben wir mehrere Umfragen gemacht, die eine findest du hier, dieses Verhältnis ist bei uns eher 5-6%).     Die Zunge rutscht beim Schlafen auf dem Rücken nämlich in den Rachen, verschließt die oberen Atemwege und davon kommt der fürchterliche Geräuschorkan nachts, der das Leben des Partners zur Hölle macht. Das Schnarchen bringt dann das Apnoe (Atempause) mit sich, wobei die Atmung sogar für 10 Sekunden aussetzen kann und langfristig zu hohem Blutdruck, Herzinfarkt und Diabetes verursacht.

Auf welcher Matratze: Wir sollten festhalten, dass der Mythos “die steinharte Matratze ist die gesündeste” nicht mal für die Rückenlage gilt. Für die Rückenlage sind die mittelfesten oder etwas festeren (aber nicht betonharten!) Matratzen am optimalsten, die die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Position halten und die Lendenwirbel nicht dadurch deformieren, dass sie das Becken nicht zureichend in sich einsinken lassen. Bei breiteren Beckenknochen ist die mittelfeste Matratze oder eine mit Zonen ein Muss (ebenfalls um die lumbalen Wirbel zu schützen).

Auf welchem Kissen: Für die Rückenlage empfehlen wir ein mittelhohes Kissen (etwas niedrigeres als für die Seitenlage), auf welchem der Kopf weder runterhängt, noch zu sehr hochgehoben wird und dadurch die Halswirbel, Nerven und Sehnen drückt, also eins, das den Hals in einer geraden, neutralen Position hält. Es empfiehlt sich, unter die Knien ein flaches Kissen zu legen, das die Lendenwirbel entlastet (die natürliche Biegung des lumbalen Abschnitts der Wirbelsäule ist dabei effektiver gestützt), bzw. bei Bedarf ein flaches Kissen oder ein zusammengerolltes Handtuch unter den Rücken.

Seitenlage – Auf einer bequemen Matratze ist es himmlisch!

Das ist die gesündeste Schlafposition im Gleichstand mit der Rückenlage, aus gewissem Gesichtspunkt sogar besser, es hat aber natürlich auch Nachteile. Wie beliebt sie ist, wird dadurch gezeigt, dass 50-70% der Menschen  auf der Welt erholen sich in dieser Schlafposition (laut der Umfrage der huffingtonpost.com schlafen 74% in den USA-ban so, in Österreich ca. die Hälfte der Bevölkerung, die Bewohner von Wien mögen die Seitenlage überdurchschnittlich).

Vorteile: In der Seitenlage können wir uns fast genauso gut erholen wie auf dem Rücken schlafend. Auf einer idealen Matratze (siehe unten) können die drei natürlichen Biegungen der Wirbelsäule (die die Form eines C aufweisenden Halswirbel, die die Form eines umgekehrten C aufweisenden Brustwirbel und der ebenfalls die Form eines C aufweisenden lumbale Abschnitt) auf jedem Punkt gleichmäßig und kontinuierlich gestützt werden. Die Wirbelsäule streckt sich in der Seitenlage auf der ganzen Fläche, die Wirbel entfernen sich voneinander durch feine, dynamische Bewegung, der Kreislauf und die Nährstoffaufnahme der Bandscheiben, die wie Stoßdämpfer funktionieren, ist effektiv.  Bei Hals-, Rücken- oder Kreuzschmerzen empfiehlt es sich also, auf dem Rücken zu schlafen.

Da die Atemwege in der Seitenlage frei sind, auch das Schnarchen und das Apnoe kann in dieser Schlafposition vermieden werden, außerdem auch das Aufstoßen der Magensäure (Reflux) stört unsere Nacht nicht.  Beziehungsweise es ist auch nicht egal, auf welche Seite wir schlafen.

Das Liegen auf der rechten Seite wird für weniger vorteilhaft gehalten, wegen des Risikos der Entstehung des Sodbrennens bzw. der Überlastung der Blutgefäße und den daraus folgenden schlechteren Blutkreislauf. Das Liegen auf der linken Seite dagegen macht den Blutkreislauf effektiver, deswegen wird es werdenden Müttern ausgesprochen empfohlen. Es schützt die Gebärmutter davor, dass sie von der Leber zu sehr gedrückt wird. Aus dem sich auf der linken Seite des Organismus befindenden Magen stößt man die Magensäure nicht auf.

The Journal of Clinical Gastroenterology empfiehlt, bei Sodbrennen mindestens zehn Minuten auf der linken Seite zu liegen. Aber nicht nur die Funktion des kardiovaskulären (Herz- und Ader-) Systems wird besser, sondern auch die des Lymphsystems bzw. auch der Blutdruck erhöht sich nicht bis in den Himmel. Laut Fachleuten wird sogar unsere Verdauung gefördert, wenn wir in dieser Pose einschlafen.


Was für eine Matratze soll man kaufen? Hier findest du die Antwort!


Anders wird die Fötuslage bewertet. Einige Forscher halten es für ausgesprochen falsch, sie sagen, es empfiehlt sich, ausschließlich während der Schwangerschaft so zu schlafen, denn die zum Brustkorb hochgezogenen Beine können die Atmung des Zwerchfells hindern bzw. bei Gelenkentzündungen Schmerzen verursachen. Andere meinen wiederum, dass diese Lage die Belastung des Beckens beseitigt.  Wenn möglich, sollten wir in der Seitenlage die Beine nicht ganz anziehen bzw. auch das ist nicht optimal, wenn du ein Bein streckst und das andere anziehst.  Anstelle dessen beuge beide Beine, so werden die Lendenwirbel nicht gedrückt.

Nachteile: Im Gegensatz zur Rückenlage verteilt sich das Körpergewicht bei der Seitenlage nicht so effektiv. Das heißt, dass die hervorstehenden Körperteile, die Hüften und die Schulter besonders gedrückt werden können. Bei der Seitenlage bohren wir das Gesicht ins Kissen, deswegen können die Falten vorzeitig erscheinen bzw. die Brüste an Festigkeit verlieren, da sie über die Nacht andauernd hängen und deswegen die Sehnen ausleiern können.

Auf welcher Matratze: Aus den Obigen folgt, dass die sehr harten Matratzen nicht praktisch für die Seitenlage sind (natürlich was als hart gilt, hängt auch vom Körpergewicht ab), denn sie können die Hüfte und die Schulter drücken. Das zwingt das Rückgrat in eine unnatürliche Position (deformiert) bzw. kann Rückenschmerzen verursachen. Man braucht also eine mittelfeste Matratze in dieser Schlafposition, die sich präzise an den Körper anpasst und diesen Teilen einigermaßen ermöglicht, sich einzusinken.

Auf welchem Kissen: Das ideale Kissen füllt das Schulter-Hals-Dreieck perfekt aus, es hängt also von der Schulter-Hals Entfernung ab, wie dick das Kissen sein soll. Im Allgemeinen kann man doch sagen, dass ein höheres, dickeres Kissen optimaler ist, als in den anderen Schlafpositionen Zum Beispiel ein mittelhohes, festes Dinkelkissen, in das es sich weniger einsinken lässt, eignet sich genauso für diesen Zweck wie ein höheres, aber weicheres Memory-Kissen.  Wenn man die Knie aufeinander legt, können sie voneinander abrutschen und deformieren so die Lendenwirbel. Um es zu beseitigen lege ein flaches Kissen zwischen den Knien, damit das Kreuzbein symmetrisch bleibt. Wenn du beim Schlafen gern das eine Bein anziehst, dann lege ein so dickes Kissen unter das angezogene Bein, das die lumbalen Wirbel entlastet.

Bauchlage – Nur wenn es wirklich sein muss!

Vorteile: Die oberen Atemwege bleiben in Bauchlage offen, man kriegt besser Luft. Der einzige Vorteil der Bauchlage ist, dass das Schnarchen und die nächtliche Atempause (Apnoe) in dieser Position am besten vorgebeugt werden können.

Nachteile: Wenn wir auf dem Bauch schlafen, ist die ganze Fläche der Wirbelsäule einer ungesunden Belastung ausgesetzt, da diese Schlafposition das Rückgrat zu steif hält, die natürlichen Biegungen deformiert. Die Muskel, Gelenke und Nerven des Rückgrats sind über die Nacht angespannt, was zu Hals-, Rücken- und Kreuzschmerzen führen kann bzw. zur Taubheitsgefühl der Extremitäten. Am meisten sind die lumbalen (Lenden-) und Halswirbel gefährdet. Da der Kopf um 90 Grad gedreht werden muss, um Luft zu holen, werden die Halswirbel verrenkt. Es ist typisch, dass nur ca. 10-20% der Bevölkerung überall auf der Welt so schlafen.

Auf welcher Matratze: Wenn es nur geht, sollte man nicht auf dem Bauch schlafen, wenn man sich schon so sehr daran gewöhnt hat, dass man daran nicht mehr ändern kann, dann wählt man am besten eine mittelfeste oder ein bisschen festere Matratze, in die der Kreuz zwar etwas einsinken kann, aber das Beckenknochen stützt und somit die lumbalen Wirbel entlastet.

Auf welchem Kissen: Viele schlafen ohne Kissen auf dem Bauch, und in gewissen Fällen kann ein dünnes Kissen zweckmäßig sein. Welches für dich bequemer ist, kannst du durch eine Kissenprobe feststellen. Der Regel ist auch hier das, dass durch die Stützung der natürlichen Biegung der Halswirbel sie gleichzeitig entlastet werden. Die Brust- bzw. Lendenwirbel kann man durch ein unter dem Bauch und Becken gelegtes flaches, weiches Kissen schützen.

Schlafpositionen und Matratzen für spezielle Wirbelprobleme

Viele von uns kämpfen mit irgendwelchen chronischen Rückgratbeschwerden, derer Symptome durch die sorgfältige Wahl der Schlafposition und der Matratze gelindert werden können (die untenstehenden Angaben habe ich der Seite www.spine-health.com/wellness/sleep/mattresses-and-sleep-positions-each-back-pain-diagnosis entnommen).

Für die an Knochengelenkentzündung, Verengung des Rückgratkanals und an foraminalen Bandscheibenvorfall Leidenden kann die Fötuslage helfen, auf einer mittelfesten Matratze. Bei Bursitis ist ebenfalls die mittelfeste Matratze die optimale, wie auch bei Gelenkentzündungen und seitlicher Verformung des Rückgrats ist eine zu harte Matratze wegen der Anspannung der Wirbel nicht empfehlenswert. Die Hüftschmerzen können in der Seitenlage mittels eines hohen Kissens beseitigt werden.

Quelle: thespinaldecompression.in

Obwohl die Bauchlage oben von mir sein Fett abgekriegt hat, ist es bei degenerativen Rückgraterkrankungen durch Abnutzung am praktischsten, auf einer etwas harten Matratze zu schlafen (damit die Wirbel mittels eines flachen Kissens unter der Hüfte nicht gedrückt werden). Auch die Schmerzen bei parazentralem Bandscheibenvorfall sind am leichtesten in der Bauchlage auszuhalten.

Sich wälzen – Wirklich ein Teufelszeug?

Das Wälzen in der Nacht wird negativ bewertet, da es den ruhigen, erholsamen Schlaf unmöglich macht. Eine unbequeme Matratze, eine falsch gewählte Schlafposition oder Schlafstörungen, alle können uns zur Änderung der Körperlage mitten in der Nacht zwingen.

Das man seine Lage ab und zu ändert, lässt sich nicht vermeiden, es kommt selten vor, dass man in derselben Schlafposition aufwacht in der man einschlief. Die Änderung der Körperlage ist bis zu einem gewissen Maße nicht schädlich, denn laut Fachleute macht es den Blutkreislauf effektiver.

Aber wie viele Drehungen sind „erlaubt“?

Nach Eric Olson (Partnerdirektor der Mayo Clinic Center for Medicine) sind ca. 20 Umdrehen pro Nacht noch nicht schädlich, es stört nämlich nicht die REM Tiefschlaf-Phase.

Ich hoffe, dir ein wenig bei der Wahl der gesündesten Schlafposition geholfen zu haben!


Kennst du dich nicht aus, was für eine Matratze du kaufen sollst? Wir helfen dir! Klick auf den Link!


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Quellen: 

  • www.webmd.com/sleep-disorders/features/sleep-position-and-sleep-quality
  • www.webmd.com/sleep-disorders/features/sleep-position-and-sleep-quality#2
  • www.health.com/health/gallery/0,,20479110,00.html
  • www.medicaldaily.com/sleeping-positions-stay-healthy-best-and-worst-ways-sleep-during-night-296714
  • www.spine-health.com/wellness/sleep/mattresses-and-sleep-positions-each-back-pain-diagnosis
  • mayoclinic.org/diseases-conditions/back-pain/multimedia/sleeping-positions/sls-20076452
  • www.bettersleep.org/better-sleep/sleep-positions
  • www.doctoroz.com/article/best-sleep-positions
  • sleep.org/articles/best-sleep-position/
  • www.healthstatus.com/health_blog/sleep-2/sleep-position-healthiest/
  • www.huffingtonpost.com/2014/06/20/sleep-position-health_n_5500859.html
  • www.lifehack.org/356391/this-why-you-should-sleep-your-left-side-backed-science
  • sleepopolis.com/best-mattress/best-mattress-for-side-sleepers/
  • sleepopolis.com/best-mattress/best-mattress-for-stomach-sleepers

Matratzen in Wien – Kika

Kika

Man kann 5 Kika-Filialen in Wien besuchen, um sich Matratze zu kaufen, darum dürfen wir diesen Matratzenverkäufer nicht aus der Reihe auslassen. Alle kennen die Kika Filialen, weil wir dort fast alles für unsere Wohnung finden können. Es wäre Dummheit von uns, eine Filiale davon nicht aufgesucht zu haben. Wir sagen euch, was für Matratze ihr euch kaufen könnt, welche wir euch empfehlen und worauf ihr Anspruch bei der Bestellung einer Matratze habt?

Dienstleistung

Kika bietet uns die folgenden Dienstleistungen an:

  • Postversand – 4,90 €
  • Möglichkeit für Selbstabholung
  • Montage 34,90 € (Bei Möbel)
  • Lieferkosten 45 €
  • Rücksendung 45 €
  • Probeliegen (bei Matratzen)
  • 30 Tage Rückgabe (Wir sollen für Rücksendung zahlen)

Wir können Probeliegen in Anspruch nehmen und erhalten kompetente Fachberatung. (Wir haben getestet 🙂 )

Zahlungsarten im Webshop:

  • Finanzierung
  • Sofort
  • Mastercard
  • Visa
  • Paypal

Öffnungszeiten des Geschäfts:

  • Mo-Fr9:30 – bis 19:00 Uhr
  • Sa – 9:00 – bis 18:00 Uhr

Wo finden wir die Kika-Filialen in Wien?

  • Sandleitengasse 26-30, 1160 Wien
  • Laxenburger Str. 145, 1100 Wien
  • Wagramer Str. 246, 1220 Wien
  • Doktor-Robert-Firneis-Straße, 2331 Vösendorf
  • Seeböckgasse 55, 1160 Wien

Schlafzimmer

In der Abteilung des Schlafzimmers finden wir die folgenden Produkte:

  • Betten
  • Kleiderschränke
  • Matratzen
  • Lattenroste
  • Schlafzimmer-Sets

Matratzen

Kaltschaum

Wir haben 18 Matratzen aus Kaltschaum bei Kika gefunden. Wir empfehlen euch eine Kaltschaummatratze und wir sagen, warum! Kaltschaum verfügt über zahlreiche Eigenschaften. (Hier findet ihr den Artikel über die Kaltschaummatratze)Ein Kaltschaum ist bequem, formanpassend, lange haltbar und luftdurchlässig. Wir müssen über gute Punktelastizität sprechen, die auch sehr charakteristisch für Kaltschaum ist. Im Gegensatz zu Memoryschaum wird ein Kaltschaum perfekt durchgelüftet. Wenn man nachts schwitzt, ist der Kaltschaum ideale Lösung für das Problem. Die Größe der Matratzen finden wir sehr interessant, weil wir nur die 90 x 200 cm Matratze bestellen können. Die Lieferungszeit ist ganz normal 5 Tage. Der Härtegrad der Matratzen ist H2 bestellbar. Der Preis der Matratzen liegt zwischen 59 € bis 1438 €


Was für eine Matratze soll ich kaufen?


Memoryschaum

Wir können 3 Matratzen aus Memoryschaum bestellen. (Hier haben wir einen Artikel über Memoryschaum)Wir sind nicht fan für Memory, aber wenn jemand auf einer Memory-Matratze liegen möchte, muss er sich sie kaufen. Wir möchten hier zwei Vorteile der Memory-Matartze erwähnen:

  • gute Körperanpassung
  • angenehme Weich

Wir haben schon über die harten Matratze geschrieben. Wirkungen der harten Matratze auf die Gesundheit!

Wenn wir eine harte Matratze haben und wir werfen eine Schicht Memory drüber, erhalten wir eine mittelfeste Matratze. Diese Eigenschaft des Memoryschaums finden wir sehr gut. Aus diesem Grund bestehen die meisten Matartzentopper aus Memory-Schaum. (Hier findet ihr unseren Artikel über die Matratzentopper)

Die Eigenschaften der Memorymatratzen:

  • Nur die 90 x 200 cm Matratzengröße ist bestellbar
  • Härtegrad: Nur H2 (Mittelfest)
  • Höhe der Matratzen: 22-27 cm
  • Preise: 629 €, 779 € und 919 €

5 praktische Tipps zum Kauf einer Decke oder Steppdecke


Federkernmatratze

Wir können nur eine einzige Federkernmatratze bestellen. (Hier haben wir schon über Federkernmatartze geschrieben) Die Höhe der Matratze beträgt 24 cm. Der Härtegrad ist H2 und die Matratze ist in der Größe von 90 x 200 cm erhältlich. Die Federkernmatratze kostet 999,00 €.

 

Wir hoffen, wir konnten euch ein bisschen helfen!

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Quelle:

  • kika.at

Matratzen in Wien – XXXLutz

XXXLutz

Wir haben XXXLutz besucht, um uns die Matratzen dieser Firma näher anzusehen und um euch beim Kauf einer Matratze helfen zu können. Wenn jemand auf der Suche nach einer guten Matratze ist, dankt er sofort an XXXLutz. Wir versuchen, euch die Dienstleistung von XXXLutz vorzustellen und lassen wir euch entscheiden, ob ihr euch eine Matratze in XXXLutz kaufen möchtet.

Dienstleistung

XXXLutz bietet uns die folgenden Dienstleistungen an:

  • Postversand – 4,90 €
  • Online Bestellen – Möglichkeit für Selbstabholung
  • Montage 34,90 € (Bei Möbel)
  • Mitnahme der Verpackung (bei Montage)
  • Probeliegen (bei Matratzen)
  • 30 Tage Rückgabe (Wir sollen für Rücksendung zahlen)

Wir können Probeliegen in Anspruch nehmen und erhalten kompetente Fachberatung. (Wir haben getestet 🙂 )

Zahlungsarten im Webshop:

  • Kauf auf Rechnung
  • Sofort
  • Mastercard
  • Visa
  • Paypal

Öffnungszeiten des Geschäfts:

  • Mo-Fr – 9:30 – bis 19:00 Uhr
  • Sa – 9:00 – bis 18:00 Uhr

Wo finden wir die XXXLutz-Filialen in Wien?

  • Kelsenstraße 9 (3. Bezirk)
  • Hütteldorfer Straße 23 (15. Bezirk)
  • Brünner Straße 57a (21. Bezirk)
  • Wagramer Straße 248 (22. Bezirk)

Was für Matratze soll ich kaufen?


Produkte im Schlafzimmer

  • Kleiderschränke
  • Betten
  • Matratzen
  • Spiegel

Matratzen

Wir möchten zuerst über die Matratzen schreiben, wie wir das schon bei der Einleitung versprochen haben. Wir können alle Matratzentypen im Shop von XXXLutz finden. Die Matratzenauswahl ist einfach riesig! 🙂

Wir können die folgenden Matratzenarten bestellen (alle Matratzenarten sind hier nicht erwähnt!!!):

Wir können die Matratzen in den folgenden Größen erhalten:

  • 65 x 186 cm
  • 80 x 200 cm
  • 90 x 190 cm – 90 x 200 cm
  • 100 x 190 cm – 100 x 200 cm – 100 x 220 cm
  • 120 x 200 cm
  • 140 x 190 cm – 140 x 200 cm
  • 160 x 200 cm
  • 180 x 200 cm – 180 x 220 cm

Wir können die Matratzen im Geschäft ausprobieren! Das bedeutet, wir können Anspruch auf ein Probeliegen haben. Aber wir haben auch Möglichkeit für ein Probeschlafen. Es gibt 160 Matratzen in Onlineshop! Die Preise der Matratzen sind im Wert von 29 bis 3898 €! Wir haben den Onlineshop gut gefunden.  Wir bekommen 30 Tage Widerrufsrecht mit unserer Bestellung. Was verstehen wir darunter? Wir können die gewählte und bestellte Matratze zu Hause testen. Wenn wir mit ihr nicht ganz zufrieden sind, können wir sie zurückschicken. Das müssen wir verstehen, dass wir 100% des Kaufpreises zurückerhalten. Dadurch sollen wir kein Risiko eingehen. Was ist nicht klar, ob wir die Rücksendung zahlen sollen? Wir glauben, ja. Eine Matratze, die schon verwendet wurde, ist es schwierig zurückzusenden.

Wir finden die Matratzenauswahl sehr gut, aber die Rücksendung ist nicht klar. Heutzutage bieten viele Matratzenhersteller uns kostenlose Lieferung und Rücksendung beim Nichtgefallen. Es gibt Firmen, die uns 100 Tage Geld-Zurük-Garantie geben.


Kennst du dich nicht aus, worauf man beim Kauf eines Bettes achten soll?


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